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Stadt Augsburg distanziert sich von der Augsburg-Blume
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Stadt Augsburg

Stadt Augsburg distanziert sich von der Augsburg-Blume

 Die Augsburgblume wird kein offizielles Augsburg-Wahrzeichen. Foto: B4B SCHWABEN

In einer offiziellen Stellungnahme distanziert sich die Stadt Augburg von verschiedenen Aussagen, das populäre Grafitti „Augsburg Blume“ für Werbezwecke verwenden zu wollen.

Die Debatte um die Grafitti-Blume hatte in den vergangenen Monaten, seit der Festnahme des Sprayers, die Gemüter der Augsburger erhitzt. Während sich die Fans des sogenannten Blumenmalers über die künstlerische Gestaltung der Stadt freuten, klagten die Eigentümer der „verschönerten“ Objekte wegen Sachbeschädigung und Schmierereien. So waren neben Hauswänden teilweise auch Fahrzeuge und Schilder von Gewerbetreibenden von den schwarzen Graffitis betroffen.

Augsburg-Blume als Stadt-Wahrzeichen?

Das öffentliche Interesse an der „Augsburg-Blume“ in der Region verhalf ihr bis zur eigenen T-Shirt Kollektion, schießlich munkelte man sogar, die Blume solle als offzielles „Wahrzeichen“ ins Stadtmarketing eingebunden werden. Davon hat sich die Stadt Augsburg jedoch nun in einer offiziellen Stellungnahme distanziert.

„Die Stadt Augsburg hat weder jetzt noch in Zukunft den Plan, die Augsburgblume in ihr Stadtmarketingkonzept zu implantieren“, heißt es in der Erklärung. Wiedererkennungsmerkmal hin, urbane Kunst her – das Anbringen von Graffitis am Eigentum anderer ist und bleibt Sachbeschädigung. Das sieht man auch im Stadtmarketing so. „Eine tatsächliche Nutzung der Blume wurde nicht in Erwägung gezogen, da sonst die legitimen Interessen all jener missachtet worden wären, denen durch die „Augsburgblume“ ein Sachschaden entstanden ist. Sachbeschädigung ist ein Straftatbestand und nicht zu bagatellisieren.“

Sachbeschädigung ist und bleibt eine Straftat

Trittbrettfahrer und Nachahmer warnt die Stadt vor: Jede Form von Sachbeschädigung durch Graffitis würden auch weiterhin zur Anzeige gebracht, um Schadensersatz einzuklagen. Damit bezieht die Stadt Augsburg klar Stellung, betont jedoch, dass es hier in erster Linie um die Sachbeschädigung geht, nicht etwa um die Unterdrückung der künstlerischen Freiheit.

„Der Wunsch der Augsburger nach einer urbanen Identität wird durch Bilder, die nicht auf der Basis einer strafbaren Handlung entstanden sind, gut und richtig befördert. Gute und neue Konzepte sind nie einstimmig, sie aber auf einem Straftatbestand aufzubauen ist nicht im Sinne unserer Stadtgesellschaft.“

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