Neue Schlammentwässerungs-Anlage

Spatenstich an der Kläranlage in Hirblingen

Die Bürgermeister beim feierlichen Spatenstich in Hirblingen. Foto: Michaela Axtner
Der Abwasserzweckverband Schmuttertal wird seinen Schlamm künftig nicht mehr abtransportieren lassen. Mit dem Spatenstich am 7. März startete der Bau einer neuen Anlage.

Dazu hatte der Abwasserzweckverband Schmuttertal in die Kläranlage Hirblingen eingeladen. Bislang wurde der zu entsorgende Schlamm in Speichern gesammelt und von einem externen Unternehmen abtransportiert. Mit dem Neubau der Schlammentwässerungsanlage wird die Kläranlage zukünftig auf eine kontinuierliche Schlammentwässerung umgestellt.

Zwei Millionen für den Neubau

Der Abwasserzweckverband wird in den nächsten beiden Jahren über zwei Millionen Euro investieren, um diese Maßnahme umzusetzen. Verbandsvorsitzender Richard Greiner begrüßte die Bürgermeister der dem Verband angehörigen Gemeinden und Städte, die beteiligten Planungsbüros und Baufirmen und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in dem mehrjährigen Planungsprozess. Sie alle waren zum Spatenstich für den Neubau der Schlammentwässerungsanlage gekommen.

Maßnahme soll Kläranlage zukunftsfähig machen

Mit diesem Neubau werde nicht nur der Klärbetrieb verbessert, „sondern auch die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Kläranlage gestellt. Denn Wasser ist ein lebensnotwendiges Gut, das es nachhaltig zu schützen gilt. Durch die entstehende Entwässerungsanlage können wir unsere Umwelt weiter entlasten und zugleich auch mögliche Krisensituationen bereits im Vorfeld noch besser abfangen“, so Richard Greiner.

Zehn Verantwortliche für den Spatenstich in Hirblingen

Zum Spaten griffen Bürgermeister Peter Wendel (Aystetten), Dritter Bürgermeister Reinhold Dempf (Gersthofen), Bürgermeister Jürgen Mögele (Gessertshausen), Bürgermeister Richard Greiner (Neusäß), Bürgermeister Peter Högg (Diedorf), Bürgermeister Paul Metz (Stadtbergen), Zweiter Bürgermeister Wilhelm Kugelmann (Neusäß), Charles Fürstner (Bauamt Stadt Neusäß), Bürgermeister Karl Hörmann (Gablingen), und Gerald Adolf (Bauamt Stadt Neusäß).

Zum Abwasserzweckverband Schmuttertal (AZS)

Die Aufgabe des Verbandes ist der Bau und Betrieb einer gemeinsamen Kläranlage sowie der erforderlichen Sammelkanäle. Er hat seinen Sitz am Standort der Kläranlage in Gersthofen-Hirblingen. Mitglieder sind die Verbandsgemeinden Aystetten, Diedorf, Gessertshausen und Neusäß mit ihrem gesamten Stadtgebiet sowie Gablingen mit dem Ortsteil Holzhausen, Gersthofen mit den Stadtteilen Batzenhofen, Edenbergen, Hirblingen und Rettenbergen sowie Stadtbergen mit dem Stadtteil Deuringen.

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