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So will sich das Klinikum Augsburg für Engpässe besser wappnen
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Gesundheitskonferenz

So will sich das Klinikum Augsburg für Engpässe besser wappnen

 Das Klinikum Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die letzten Wochen haben gezeigt: Die medizinische Versorgung ist nicht vor Ausnahmezuständen gefeit. Das Klinikum Augsburg hat jedoch schon einen Plan, dem entgegen zu wirken.

Warnstreiks, Grippewelle, Pflegenotstand und der Fachkräftemangel sowie verschobene OPs. Das Klinikum Augsburg war in den letzten Wochen stark beansprucht. Als Maximalversorger fällt es dem Krankenhaus zu, in letzter Distanz für Patienten aufzukommen. Die Verantwortung könne die Klinik nicht allein schultern, darum kündigt Vorstand Alexander Schmidtke Maßnahmen an.

Medizinische Einrichtungen sollen sich besser absprechen

„Wir plädieren sehr stark für eine regionale Gesundheitskonferenz“, erklärte er am Donnerstag. Die großen und kleinen Kliniken müssten sich zusammen setzen und bei Engpässen besser abstimmen.  Die Gesundheitsversorgung betrifft aber nicht nur die Krankenhäuser, sondern auch ambulante Stationen, Vor- und Nachsorge sowie Pflege-Einrichtungen. Sowohl die Versorgung wie auch medizinische Belangen müssten besser koordiniert werden. Diese Rolle könnte das Klinikum augsburg übernehmen, so Schmidtke. Darum möchte er nun eine regionale Gesundheitskonferenz starten.

Detailliertere Kommunikation

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Wie wichtig dies ist, zeigte gerade die Grippewelle: Viele Krankenhäuser hatten sich von der Leitstelle abgemeldet, der Zustrom war zu groß, berichtete Prof. Dr. Michael Beyer, Ärztlicher Vorstand des Klinikums Augsburg. Die Krankenwägen fuhren damit zum Maximalversorger. Dabei müsse von Patient zu Patient entschieden werden, ob ein anderes Krankenhaus diesen nicht doch versorgen könnte – je nach Krankheitsbild. Die knappen Ressourcen besser nutzen, formulierte es Alexander Schmidtke, entlaste alle.

Engpässe nicht nur durch Grippe

„Es überraschten uns nicht, dass sich die Situation anspannt“, so Schmidtke weiter. Der Fachkräftemangel, gerade in Ballungsräumen, sei seit Jahren Thema. Das Klinikum habe sich „darauf vorbereitet“. Eine starke Grippewelle wie zuletzt, die zusätzlich personelle Engpässe schafft, könne man aber nicht verhindern. Er stellte dabei noch einmal heraus, wie professionell damit umgegangen wurde. Den Bedarf an ausgebildetem Pflegepersonal müsse dennoch Rechnung getragen werden.

Investition in die Pflege gefordert

Pflege brauche einen höheren Stellenwert in der Gesamtversorgung. Mehr Verantwortung und Aufgabenbereiche, bessere Zuschläge bei Nach- und Wochenendschichten, sowie höheres Ansehen in der Gesellschaft seien die Hauptprobleme. Hier müsse nachgebessert werden. Das bekräftigte auch Susanne Arnold, Pflege-Vorständin im Klinikum Augsburg. Die Pflege müsse attraktiver werden. Investitionen hierein würden sich rechnen, wie ausländische Modelle zeigen. Die Gesellschaft müsse sich der Frage stellen: Was ist uns die Pflege wert?

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