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So will die Stadt Augsburg eine Smart City werden
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Digitalisierung

So will die Stadt Augsburg eine Smart City werden

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Symbolbild. Das Augsburger Rathaus wird digitalisiert. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Eine digitale Verwaltung, intelligente Mülltonnen und Sensoren für die Verkehrsführung– die Stadt Augsburg will die Digitalisierung vorantreiben. Doch wie sieht der Weg zur Smart City aus?

Die Digitalisierung verändert sowohl unser öffentliches, als auch privates Leben. Das geht auch an der Stadt Augsburg nicht vorbei. Die Verwaltung steht dabei vor einer großen Herausforderung. Bund, Länder und Kommunen sind dazu verpflichtet, bis 2022 alle Verwaltungsleistungen digital anzubieten.

Rathaus wird digitalisiert

Auch Augsburg ist dabei, das Rathaus zu digitalisieren. Bürger sollen künftig mehr Anliegen digital erledigen können und die Verwaltung ihre Arbeit digital erledigen. Um diese Anforderungen erfolgreich zu meistern, hat Augsburg mit München und Nürnberg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Unter dem Motto „Die Digitalisierung als gemeinsames Zukunftsthema“ arbeiten die drei Städte inhaltlich und strategisch zusammen.

Smarte Lösungen für Augsburg

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Augsburg hat nun auch eine eigene „Smart City“- Geschäftsstelle. „Wir müssen uns fragen, wie neue Technologien auf unsere Gesellschaft einwirken und wie wir als Stadt das steuern können“, erklärt Stadtdirektor Frank Pintsch. In den nächsten ein bis zwei Jahren will die Stadt bereits die ersten smarten Lösungen einsetzen. So könnte die prekäre Parkplatzsituation am Zoo Augsburg mit Sensoren verbessert werden. Diese erkennen und melden, wenn Parkplätze belegt sind.

Sensoren für Parkplatzsuche und intelligente Mültonnen

Staus und die Suche nach Parkplätzen können dadurch reduziert werden. Die Stadt müsste dafür rund 400.000 Euro investieren. Auch intelligente Mülltonnen sind im Gespräch. Vor allem an der Wertach sind diese immer wieder überfüllt. Der viele Müll sorgt für Probleme und immer wieder für Beschwerden von Anwohner. Auch hier könnten Sensoren zum Einsatz kommen, die dem Abfallwirtschaftsbetrieb melden, sobald ein Mülleimer voll ist. So wird vermieden, dass die Eimer überlaufen.

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Im Sommer hat die Stadt auch oft mit dem Vorwurf zu kämpfen, dass sie Bäume und Pflanzen verdursten lassen. Auch da könnten Sensoren Abhilfe schauen, die genau aufzeichnen, wann die öffentliche Begrünung Wasser benötigt. Welche Pilotprojekte tatsächlich umgesetzt werden, ist noch offen. Eins steht jedoch laut Pintsch fest: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Bürger in Augsburg gut leben können. Dieser Anspruch wird sich auch nie ändern“, so Pintsch.