Bundesverkehrswegeplan 2030

So steht es um den Ausbau der Bahnlinie Augsburg – Ulm

Der Augsburger Kreistag hat ein Signal der Geschlossenheit bezüglich der Aus- und Neubaupläne der Bahnlinie Augsburg – Ulm gesendet. Eine neue Beschlussfassung untermauert ebendiese Pläne für ein drittes Gleis.

Der Bau von diesem dritten Gleis zwischen Dinkelscherben und Augsburg ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 festgelegt. In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Kreistag des Landkreises Augsburg nun erneut ausdrücklich für die Realisierung des Gleises ausgesprochen. Diese Maßnahme soll unter anderem die Reisezeit zwischen Augsburg und Ulm verkürzen, die Strecke entlasten und zugleich ein dichteres Angebot an Verbindungen ermöglichen.

„Viele Jahre ausgiebiger Planungen und Diskussionen“

Die Mitglieder des Gremiums sind sich einig, dass die getroffenen Vereinbarungen auch in den Details geschlossen mitgetragen werden müssen. „Hinter uns liegen viele Jahre ausgiebiger Planungen und Diskussionen, die uns an den jetzigen Stand der Dinge geführt haben“, sagte Landrat Martin Sailer. Aus diesem Grund sei es wichtig, dass sich der Kreistag gemeinsam nun erneut eindeutig positioniere. „Ein Aufflammen kleinteiliger Diskussionen würde uns von unserem gemeinsamen Ziel wieder unnötig wegführen.“

In ihren Stellungnahmen stellten sich die Fraktionen des Kreistags geschlossen hinter die Ausführungen von Landrat Sailer. CSU-Kreisrat und MdB Hansjörg Durz bezeichnete den Sachstand als „äußerst positiv“ und betonte, dass die Maßnahme auch im Bundestag fest eingeplant sei: „Der Kreistag hat sich bereits in mehreren Beschlüssen auf die Bestandstrasse zwischen Augsburg und Dinkelscherben festgelegt“, erinnerte Durz.

„Wir tragen den Planungsstand einhundertprozentig mit“

Neben der CSU-Fraktion stimmten auch die Freien Wähler dem Beschluss einstimmig zu: „Wir tragen den Planungsstand einhundertprozentig mit und danken dem Landrat, diese Geschlossenheit in Form einer Beschlussfassung noch einmal zu untermauern“, sagte der Fraktionsvorsitzende Dr. Fabian Mehring. Auch er warnte davor, in eine „Entweder-Oder-Debatte“ zu geraten und bezeichnete das Bekenntnis zur langjährigen Forderung nach einem dritten Gleis für politische Verantwortungsträger in der Region als „nicht verhandelbar“.

Zustimmung gab es auch vonseiten der SPD-Fraktion. Deren Vorsitzender, Harald Güller, mahnte seine Kollegen zu Geschlossenheit: „Wir dürfen uns in den kommenden Monaten und Jahren nicht auseinanderdividieren lassen“, sagte er. Dieser Argumentation schloss sich auch die Mehrheit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an. Deren Vorsitzende Silvia Daßler sagte, dass ihre Fraktion einen „zukunftsfähigen Ausbau“ der Strecke wolle und dem vorliegenden Beschlussvorschlag daher mehrheitlich zustimmen wolle. Klare Unterstützung der von Landrat Martin Sailer formulierten Ziele signalisierte auch die FDP/ödp-Fraktion. „Es muss eindeutig an der bisherigen Beschlussfassung festgehalten werden“, sagte der Fraktionsvorsitzende Manfred Buhl.

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„Wir tragen den Planungsstand einhundertprozentig mit“

Neben der CSU-Fraktion stimmten auch die Freien Wähler dem Beschluss einstimmig zu: „Wir tragen den Planungsstand einhundertprozentig mit und danken dem Landrat, diese Geschlossenheit in Form einer Beschlussfassung noch einmal zu untermauern“, sagte der Fraktionsvorsitzende Dr. Fabian Mehring. Auch er warnte davor, in eine „Entweder-Oder-Debatte“ zu geraten und bezeichnete das Bekenntnis zur langjährigen Forderung nach einem dritten Gleis für politische Verantwortungsträger in der Region als „nicht verhandelbar“.

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