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Siemens trennt sich von Nokia Siemens Network
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Nokia Siemens Networks

Siemens trennt sich von Nokia Siemens Network

 Nokia übernimmt die Anteile von Siemens am gemeinsamen Joint Venture Nokia Siemens Networks, Foto: Solomon203/Creative Commons-L

Aus für das Joint Venture von Nokia und Siemens. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, dass Nokia die Siemens-Anteile an Nokia Siemens Networks (NSN) übernehmen wird. Damit wird das Joint Venture zur 100%igen Tochter von Nokia. 

Nokia wird den 50-Prozent-Anteil von Siemens am gemeinsamen Joint Venture Nokia Siemens Networks übernehmen. Das gaben beide Unternehmen kürzlich bekannt. Sowohl der Verwaltungsrat von Nokia, wie auch der Vorstand und Aufsichtsrat von Siemens haben der Übernahme zugestimmt. Das Unternehmen betreibt auch ein Werk in Augsburg.

NSN wird 100 prozentige Tochter

Die Siemens-Anteile lässt sich Nokia rund 1,7 Milliarden Euro kosten. Bevor Nokia die NSN aber komplett übernehmen darf, bedarf es noch der behördlichen Zustimmung. Beide Unternehmen rechnen mit einem Abschluss der Transaktion voraussichtlich im dritten Kalenderquartal. Mit Abschluss der Transaktion wird Nokia Siemens Networks zu einer 100-prozentigen Tochter von Nokia.

Die Gründe für den Ausstieg von Siemens

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„NSN hat mit einem klaren strategischen Fokus und starken Führungsteam seine geschäftliche und finanzielle Entwicklung strukturell verbessert. Außerdem hat sich NSN als führender Anbieter bei Mobilfunknetzen der nächsten Generation (LTE) etabliert, mit attraktivem Wachstumspotenzial. Nokia ist mit diesen Entwicklungen sehr zufrieden und wird NSN unterstützen, zusätzlichen Wert innerhalb der Nokia- Gruppe zu schaffen“, sagte Stephen Elop, CEO und Präsident von Nokia.

Die Gründe, warum Siemens sich von Nokia Siemens Networks trennen möchte, erklärt Joe Kaeser, Finanzvorstand von Siemens: „Mit dem Verkauf unseres NSN-Anteils treiben wir die Fokussierung auf unser Kerngeschäft weiter konsequent voran. Damit konzentrieren wir uns auf unsere Stärken in der Energietechnik, Industrie und Infrastruktur, sowie dem Gesundheitswesen. Die vollständige Übernahme von NSN durch Nokia bietet eine attraktive Möglichkeit, den Markt für Telekommunikationsausrüstung in der Zukunft aktiv zu gestalten und nachhaltig Werte zu schaffen.“

Eigenständigkeit soll gestärkt werden

Nokia und Siemens gründeten NSN am 1. April 2007. Nokia brachte sein Netzwerkgeschäft in das Joint Venture ein und Siemens sein Ausrüstergeschäft für Fest- und mobile Netze. NSN ist damit zu einem der weltweit führenden Anbieter von Telekommunikationsinfrastrukturlösungen geworden. Heute ist das Unternehmen in mehr als 150 Ländern aktiv.

Nokia Siemens Networks konzentriert sich auf Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für mobile Breitbandnetze. Nokia wird NSN weiterhin konsolidieren und die Eigenständigkeit des Unternehmens stärken. Dementsprechend will Nokia das bisherige Management und die Führungsstruktur von NSN beibehalten, mit Rajeev Suri als CEO und Jesper Ovesen als Vorsitzender des Verwaltungsrats. Der Verwaltungsrat wird der neuen Eigentümerstruktur entsprechend angepasst.

Neuer Name für NSN

Der Hauptsitz von NSN bleibt in Espoo, Finnland. NSN will außerdem eine starke regionale Präsenz in Deutschland, einschließlich München, behalten. Nokia unterstützt den aktuellen Management-Plan, einschließlich des bereits laufenden Restrukturierungsprogramms von NSN, das sich durch diese Bekanntmachung nicht ändert. Mit Abschluss der Transaktion werden Nokia und NSN einen neuen Namen für das Unternehmen bekannt geben, die Marke Siemens wird dann nicht mehr Teil der Firma sein.

Das ist der Deal

Der Kaufpreis für den 50-Prozent-Anteil von NSN beträgt rund 1,7 Milliarden Euro. Siemens erhält bei Abschluss der Transaktion 1,3 Milliarden Euro in bar. Deren Finanzierung hat Nokia bei den Banken bereits sichergesellt. Für die restlichen rund 500 Millionen Euro gewährt Siemens ab Abschluss der Transaktion Nokia ein besichertes einjähriges Darlehen.

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