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Siemens kämpft mit schwierigem Marktumfeld
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Siemens

Siemens kämpft mit schwierigem Marktumfeld

 Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens, Foto: Siemens AG

Der Börsengang der Tochter OSRAM ist abgeblasen, Siemens hat es schwer die bereits gesenkten Ziele zu erreichen. Im dritten Quartal bekommt das Unternehmen das schwierigere Marktumfeld zu spüren.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2012 hat Siemens nicht leicht. Das weltweit schwierige Marktumfeld macht dem Unternehmen zu schaffen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Umsatz dank des guten Auftragsbestands und positiver Währungsumrechnungseffekte um zehn Prozent. Der Auftragseingang hingegen ging wegen eines erheblich geringeren Volumens aus Großaufträgen, wie dem ICx-Auftrag der Deutschen Bahn im Vorjahr, um 23 Prozent zurück.

Prognose wird wahrscheinlich nicht erreicht

 „Die Abwärtsbewegung der Weltwirtschaft hat in den vergangenen Monaten zugenommen. Wir spüren eine zunehmende Investitionszurückhaltung bei unseren Kunden und einen stärkeren konjunkturellen Gegenwind, vor allem in den industriellen kurzzyklischen Geschäften“, sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens. Außerdem erklärte Löscher, dass es schwierig sei, die Ergebnisprognosen für das Geschäftsjahr zu erreichen.

Abspaltung von OSRAM geplant

Aufgrund der Schwierigkeiten hat Siemens den Börsengang von OSRAM abgeblasen. Die geplante Börsennotierung von OSRAM soll nun über eine Abspaltung an die Siemens-Aktionäre erfolgen. Siemens strebt weiterhin eine Minderheitsbeteiligung an OSRAM an und will langfristig Ankeraktionär bleiben. Mit dem Spin-off lässt sich das Ziel der Börsennotierung von OSRAM unabhängiger vom Kapitalmarktumfeld erreichen. OSRAM gewinnt so die nötige Eigenständigkeit und flexiblere Finanzierungsmöglichkeiten.

Der Blick in die Zukunft

Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet Siemens ein moderates organisches Umsatzwachstum gegenüber dem Geschäftsjahr 2011 und ein Book-to-Bill-Verhältnis von rund eins. Aufgrund der Ergebnisse in den ersten neun Monaten, mit erheblich niedrigeren Erträgen in den kurzzyklischen Industriegeschäften als vom Unternehmen erwartet, wurden die Prognosen bereits gesenkt. Auch ist es deutlich ehrgeiziger geworden, die Bandbreite des zum Halbjahr gegebenen Ausblicks von 5,2 bis 5,4 Milliarden Euro für den Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten zu erreichen. Von dieser Prognose sind wesentliche Auswirkungen aus Portfoliomaßnahmen sowie aus rechtlichen und regulatorischen Themen im vierten Quartal ausgenommen.

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