euregon AG | lattkearchitekten

Sheridan Park: lattkearchitekten realisiert neue Firmenzentrale für euregon

Die neue Firmenzentrale der euregon AG. Foto: Eckhart Matthäus Fotografie
Die neue Firmenzentrale der euregon AG. Foto: Eckhart Matthäus Fotografie
Die neue Firmenzentrale der euregon AG. Foto: Eckhart Matthäus Fotografie

Mit der Software-Lösung von euregon arbeiten derzeit über 1.000 ambulante Pflegedienste in Deutschland. Weil sich das Unternehmen immer weiter vergrößerte, wurde kürzlich ein neuer Firmensitz gebaut. Bei der Realisierung des Projekts fiel die Wahl auf den Architekten Frank Lattke.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die Geschichte der euregon AG startete im Jahr 2000 im Industriegebiet Augsburg-Ost. Angefangen mit fünf Mitarbeitern, wuchs die Firma stetig und mietete schrittweise weitere Büroflächen an. 2012 wurde der Entschluss gefasst, ein neues Firmengebäude zu bauen. Mit über 30 festangestellten Mitarbeitern zog euregon im Februar 2016 in die neue Unternehmenszentrale um. Auch für die kommenden Jahre bietet diese ausreichend Raumkapazitäten und Platz für weitere Mitarbeiter.

Sheridan Park überzeugte auch durch Nähe zur B17

Durch einen Tipp des Architekten Frank Lattke fiel die Wahl auf ein Grundstück im Stadtgebiet Augsburg. „Uns war wichtig, in einem anspruchsvollen Gewerbeumfeld mit guter Verkehrsanbindung, mit ansprechender Architektur und ausreichenden Parkplätzen für die Mitarbeiter zu bauen“, so Johann Hofmann von euregon. „Die gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Nähe zur B17 sowie der besondere Flair der Parkanlage im Sheridan-Park waren weitere Pluspunkte für unsere Entscheidung.“

euregon AG bleibt Standort Augsburg treu

„Auch wenn wir seit 2003 unsere Geschäftsstellen in Köln, Hamburg, Berlin, Augsburg und Fulda kontinuierlich ausbauten, so bleibt unser Hauptstandort doch Augsburg“, so Johann Hofmann. „Hier haben wir unsere Firmenwurzeln, hier sitzt die Entwicklungsabteilung, hier erfolgt ein Großteil der Kundenbetreuung, von hier aus wird der bundesweite Vertrieb gesteuert und das Marketingkonzept entwickelt und umgesetzt. Wir wissen es zu schätzen, dass Augsburg ein attraktiver Standort ist als Arbeitgeber, mit entsprechend hohem Freizeitwert und einer guten Verkehrsinfrastruktur.“ 

Holzbauweise auch in Augsburg immer beliebter

In den vergangenen zehn bis 15 Jahren befindet sich der Holzbau auf dem Vormarsch. Dies gilt sowohl im Gewerbe- als auch im Wohnungsbau. So ist der Holzbau auch auf dem Weg in die Stadt.  „Holz ist der Baustoff des 21. Jahrhunderts“, bestätigt Architekt Frank Lattke, „dies gilt insbesondere dann, wenn Lösungen für schnellen individuellen Wohnraum oder Bestandserweiterungen durch Umbau und Aufstockungen gefordert sind.“

Architektur verhilft Gebäude zur Wirtschaftlichkeit

Für das neue Gebäude nutzte der Architekt den noch recht neuen Stoff BauBuche. Einheimische Laubhölzer werden im Bauwesen eigentlich überwiegend für den Innenausbau genutzt. BauBuche zeichnet sich gegenüber den heimischen Nadelhölzern jedoch durch eine höhere Zug- und Druckfestigkeit aus. Auch für statisch stärker belastete Bauteile eignet sich das Material daher gut. Neben der Ästhetik stand beim Bau des Firmengebäudes von euregon vor allem die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. So ist die Tragstruktur flexibel. Die Grundrisse können mit wenig Aufwand verändert werden. Die euregon AG ist vom Ergebnis begeistert: „Während wir uns noch bis im letzten Sommer in überhitzten Büroräume mit Hilfe von Ventilatoren aufhalten mussten, genießen wir jetzt das angenehme Raumklima auch bei Außentemperaturen von weit über 30 Grad“, so Johann Hofmann.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben