Bilanz

SGL Carbon verkündet mittelfristige Aussichten

Corona belastet die Wirtschaft. Dies spürt auch SGL Carbon mit Standort in Meitingen im Landkreis Augsburg. Mit welchem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 kalkuliert wird.

Die mittelfristigen Geschäftsaussichten der SGL Carbon sind von der Corona-Pandemie sowie von strukturellen Veränderungen in einigen Märkten geprägt. Während die Entwicklung dadurch bei Automobil und Luftfahrt niedriger ausfällt als im letzten 5-Jahresplan erwartet, wächst das Geschäft mit der Windenergie deutlich stärker als antizipiert. Diese Veränderungen im Mix und den daraus folgenden Ergebnisabweichungen veranlassten das Unternehmen zu einer anlassbezogenen Wertminderungsprüfung im Berichtssegment CFM. Auf Basis des aktuellen Stands der vorläufigen 5-Jahresplanung ergibt sich die Notwendigkeit einer Wertminderung von 80 bis 100 Millionen Euro, die im vierten Quartal 2020 gebucht wird.

Um die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit der SGL Carbon nachhaltig zu stärken, hat der Vorstand ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm mit ergebnisverbessernden Maßnahmen von über 100 Millionen Euro bis zum Jahr 2023 beschlossen. Die Maßnahmen setzen sich zusammen aus einem geplanten sozialverträglichen Personalabbau von über 500 Mitarbeitern und umfangreichen Sachkosteneinsparungen. Zur Umsetzung dieses Restrukturierungsprogramms werden aus heutiger Sicht insgesamt Kosten in Höhe von etwa 40 Millionen Euro erwartet, von denen etwas mehr als die Hälfte im vierten Quartal 2020 gebucht wird.

Corona belastet SGL nachhaltig

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Für das Gesamtjahr 2020 rechnet das Unternehmen unverändert mit einem um 15- bis 20-prozentig rückläufigen Konzernumsatz und einem leicht positiven operativen Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen. Dagegen wird die Prognose für das Konzernergebnis aufgrund der vorgenannten Maßnahmen auf minus 130 bis 150 Millionen Euro reduziert.

„Wie viele andere Unternehmen belastet die Corona-Pandemie auch uns erheblich. Hinzu kommen strukturelle Veränderungen in einigen unserer Märkte, etwa im Automobil und Luftfahrtbereich. Dank konsequenter Gegenmaßnahmen kommen wir aber operativ verhältnismäßig gut durch die Krise. Darüber hinaus haben wir mit unserem Restrukturierungsprogramm den Grundstein gelegt für die nachhaltige Transformation des Unternehmens hin zu einer schlankeren, profitablen und erfolgreichen SGL Carbon.“, erklärt Dr. Torsten Derr, Vorstandsvorsitzender der SGL Carbon.

SGL hält an Prognose fest

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Trotz der anhaltenden, von Covid-19 dominierten Unsicherheiten in der gesamtwirtschaftlichen Situation, hatte die SGL Carbon am 28. Juli 2020 unter gewissen Annahmen eine Konzernprognose  für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Obwohl sich kurzfristig die Unsicherheit bezüglich einer zweiten Pandemiewelle und ein hiermit einhergehender weiterer rezessionsbedingter Nachfragerückgang erhöht hat, kann das Unternehmen an seiner Prognose für Konzernumsatz und dem operativen Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen für das Geschäftsjahr 2020 festhalten. Wie bereits angekündigt, dürfte das Konzernjahresergebnis aus fortgeführten Aktivitäten deutlich unter der bisherigen Prognose und dem Vorjahresergebnis von minus 90 Millionen Euro liegen und minus 130 bis 150 Millionen Euro erreichen. Gründe hierfür sind die Wertminderung und Restrukturierungsaufwendungen, die im vierten Quartal 2020 gebucht werden. 

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Um die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit der SGL Carbon nachhaltig zu stärken, hat der Vorstand ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm mit ergebnisverbessernden Maßnahmen von über 100 Millionen Euro bis zum Jahr 2023 beschlossen. Die Maßnahmen setzen sich zusammen aus einem geplanten sozialverträglichen Personalabbau von über 500 Mitarbeitern und umfangreichen Sachkosteneinsparungen. Zur Umsetzung dieses Restrukturierungsprogramms werden aus heutiger Sicht insgesamt Kosten in Höhe von etwa 40 Millionen Euro erwartet, von denen etwas mehr als die Hälfte im vierten Quartal 2020 gebucht wird.

Corona belastet SGL nachhaltig

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