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Seehofer legt Grundstein für Kinderklinik
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Zentralklinikum Augsburg

Seehofer legt Grundstein für Kinderklinik

Ministerpräsident Horst Seehofer hat am Freitag am Zentralklinikum Augsburg den ersten Stein zum Bau der Kinderklinik und des Mutter-Kind-Zentrums gesetzt. Dabei unterstrich er die Wichtigkeit der Generalsanierung 2011-2022 am Klinikum Augsburg für eine innovative Gesundheits-Versorgung in Schwaben. Mit Bildergalerie!

Unter Anwesenheit des Augsburger Oberbürgermeisters Dr. Kurt Gribl, des stellvertretenden Landrats Max Strehle, MdL und zahlreicher Vertreter des Landtages sowie der Stadt Augsburg wurde am Freitag der erste Schritt zur Errichtung der neuen Kinderklinik sowie des Mutter-Kind-Zentrums am Zentralklinikum Augsburg vollzogen. Unter dem Motto „Zukunftsreise – Aufbruch Bayern“ verdeutlichte Seehofer, wie wichtig es für die Region sei, in die Gesundheits-Vorsorge zu investieren. Zudem bezeichnete der bayerische Ministerpräsident die Bauvorhaben als  „wegweisend für ein modernes und soziales Bayern“.

Uni-Klinikum und Rettungs-Hubschrauber für Augsburg

Die Entstehung der neuen Kinderklinik sowie des Mutter-Kind-Hauses wird begleitet von der Generalsanierung des Augsburger Zentralklinikums. Horst Seehofer konnte sich bei einem ersten Rundgang durch den sanierten zentralen OP-Bereich von den ersten Bauschritten der Modernisierung am Klinikum Augsburg überzeugen.  Durch den Umbau und die Generalsanierung soll das Zentralklinik Augsburg schließlich auf die Umwandlung zum Universitäts-Klinikum Augsburg vorbereitet werden. Ein genaues Datum, wann das Zentralklinikum zur Uni-Klinik werden solle, konnte allerdings weder der bayerische Ministerpräsident noch der Augsburger Oberbürgermeiser Dr. Kurt Gribl nennen. Wichtig sei, in erster Linie, die Fertigstellung der Sanierung des Klinikums. Angestrebt sind u.a. auch die Sanierung des Bettenhauses sowie die Schaffung einer Hubschrauber-Plattform auf dem Dach des Klinikums. Horst Seehofer versicherte auch noch einmal, dass es einen Rettungs-Hubschrauber für Augsburg geben wird.

Finanzielle Unterstützung vom Freistaat und von den „Mukis“

Insgesamt 36 Millionen Euro werden vom Freistaat für die neue Kinderklinik mit dem Mutter-Kind-Zentrum vom Freistaat zur Verfügung gestellt.  Davon werden 27 Millionen Euro durch das Jahreskrankenhaus-Bauprogramm finanziert, die restlichen 9 Millionen sind Sonderzuweisungen des Bayerischen Landtags. Sie sind für das Mutter-Kind-Zentrum vorgesehen. Bei der offiziellen Grundsteinlegung  wurde auch das Engagement von Max Strehle hervorgehoben. Unter seinem Vorsitz sammelte der Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche, Schwäbisches Mutter-Kind-Zentrum e.V. („Mukis“) bereits 300.000 Euro. Georg Schmidt, der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion überreichte ihm zum Dank noch einen Scheck über 5000 Euro.

„Green Hospital“

Bei der Generalsanierung des Klinikums soll laut dem Vorstand des Augsburger Zentralklinikums Alexander Schmidtke das Konzept eines „Green Hospitals“ verfolgt werden. Dabei soll nicht nur auf nachhaltige Entwicklung gesetzt, sondern auch soziokulturelle Faktoren berücksichtigt werden. „Die Leute, die ins Krankenhaus kommen, sollen sich dort geborgen fühlen.“, erklärte er.  Außerdem verwies er auch noch auf bestehende Probleme am Zentralklinikum, die im Rahmen der Modernisierung noch behoben werden müssen. So gäbe es einen Flächenüberhang in patienten-fernen Bereichen und viele Stellen müssten noch zentralisiert werden, um die Effektivität des Zentralklinikums zu stärken.

Kooperations-Vertrag mit den Universitäten und der Helmholtz-Gesellschaft

Für Staatsminister Wolfgang Heubisch stand aber schon jetzt fest: „Es gibt keine Unterschiede mehr zwischen dem Zentralklinikum Augsburg und einem Universitätsklinikum.“ Er fügte aber ergänzend hinzu: „Durch die Generalsanierung 2011-2020 müssen allerdings die Kapazitäten noch weiter gestärkt werden.“ Für die Entstehung der Uni-Klinik wurde ein Kooperations-Vertrag zwischen dem Zentralklinikum Augsburg sowie der Universität Augsburg geschlossen. Ebenso eingebunden sind auch die beiden Münchner Universitäten, Ludwig-Maximilian-Universität und die Technische Universität. Insgesamt sollen drei Lehrstühle in Augsburg entstehen. Einer davon wird mit der Universität Augsburg kooperieren, die anderen beiden jeweils mit der LMU und TU. Prof. Peter, der Kooperations-Partner des Augsburger Zentralklinikums unterstrich dabei, dass auch die Helmholzt-Gesellschaft München eine Zusammenarbeit mit dem Zentralklinikum unterhalten wird. Aus dieser könnten gegebenenfalls ein vierter Lehrstuhl und die Entstehung eines eigenen kleinen Helmholzt-Instituts in Augsburg hervorgehen.

Als Dank für seine Verdienste um das Zentralklinikum Augsburg wurde Horst Seehofer eine Marzipantorte überreicht. Zudem erhielt er eine Ehrentafel im Eingangsbereich des Zentralklinikums.

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Ministerpräsident Horst Seehofer hat heute am Zentralklinikum Augsburg den ersten Stein zum Bau der Kinderklinik und des Mutter-Kind-Zentrums gesetzt. B4B SCHWABEN begleitete den Ministerpräsidenten dabei, und hat ein paar Impressionen für Sie eingefangen.

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