Festakt

Seehofer ist nun 39. Ehrenbürger der Stadt Augsburg

Horst Seehofer erhielt heute die Ehrenbürgerwürde der Stadt Augsburg. Geehrt wird er wegen seines Einsatzes für die neue Universitätsklinik Augsburg. Rund 300 Gäste nahmen am Festakt im Rathaus teil.

Bundesinnenminister Horst Seehofer gilt als Gründungsvater der Uniklinik Augsburg. Für seinen Einsatz bekam er am Freitag nun die Ehrenbürgerwürde der Stadt Augsburg im Goldenen Saal des Rathauses verlieren.

Seehofer freut sich über Auszeichnung 

„Die Auszeichnung ist auch für mich etwas Außergewöhnliches“, so Seehofer bei seiner Rede. Er habe in seiner politischen Laufbahn schon viele Auszeichnungen erhalten, die Ehrenbürgerwürde von einer so alten und stolzen Stadt wie Augsburg sei aber die höchste. „Ich muss sagen, das berührt einen“, so Seehofer.

Würdigung für Jahrhundertprojekt

Vor genau 10 Jahren schrieb Horst Seehofer als Bayerischer Ministerpräsident „Die Uni-Klinik kommt!!!“ ins Goldene Buch der Fuggerstadt. Damit stieß er ein Jahrhundertprojekt an. „Mit dieser Entscheidung fühlte sich die Stadt Augsburg vom Freistaat wieder wahrgenommen. Wir haben lange darauf gewartet. Die Zusage war der Durchbruch für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, äußert sich Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl in seiner Laudatio.

Stadt Augsburg verleiht Seehofer die Ehrenbürgerwürde

„Die Uniklinik bedeutet finanzielle Stabilität für Augsburg, sie bedeutet eine gesicherte und sich stets verbessernde medizinische Spitzenversorgung und sie ist auch eine Homage an Augsburg“, so Gribl. „Die Entscheidung war nicht Ausdruck politischen Kalküls, sondern einer gewogenen Grundhaltung gegenüber unserer Stadt“, betont Gribl.

„Der Weg dahin war nicht leicht“

„Die Entscheidung für die Uniklinik war eine Jahrhundertentscheidung – etwas, was für Generationen bleibt“, erklärt Seehofer. „Es war mir unerklärlich, wieso es in ganz Schwaben keine Uniklinik gab. Der Weg dahin war nicht leicht“, so Seehofer. Er stieß damals Ministerpräsident von Bayern auf viel Widerstand in München.

Seehofer will Augsburg weiter unterstützen

„Das war für mich aber eine Motivation“, äußert sich Seehofer. In das Goldene Buch der Stadt Augsburg schrieb er am Freitag: „Das Werk ist getan. Weitere Werke werden vom Ehrenbürger unterstützt.“ Er sicherte Augsburg auch in Zukunft seine Unterstützung bei großen Projekten, wie dem Bahnausbau, zu.

Ehrenbürger der Stadt Augsburg

Der frühere bayerische Ministerpräseident ist der 39. Ehrenbürger der Stadt Augsburg. Im Dezember hatte der Augsburger Stadtrat die Auszeichnung für den CSU-Politiker beschlossen.

Als erster wurde Karl Ernst Graf von Gravenreuth im Jahre 1820 zum Ehrenbürger ernannt. In den letzten Jahren waren dies Persönlichkeiten wie AltOberbürgermeister Dr. Peter Menacher (2003), die Widerstandskämpferin Anna Pröll (2003), der ehemalige Bankmanager und Förderer Kurt F. Viermetz (2004) sowie der Holocaust-Überlebende und Schreiber der berühmten Schindler-Liste Mietek Pemper (2007). Zuletzt wurden der langjährige FCA-Chef Walter Seinsch und Rabbiner Dr. h.c. Henry G. Brandt (beide 2015) geehrt.

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Festakt

Seehofer ist nun 39. Ehrenbürger der Stadt Augsburg

Horst Seehofer erhielt heute die Ehrenbürgerwürde der Stadt Augsburg. Geehrt wird er wegen seines Einsatzes für die neue Universitätsklinik Augsburg. Rund 300 Gäste nahmen am Festakt im Rathaus teil.

Bundesinnenminister Horst Seehofer gilt als Gründungsvater der Uniklinik Augsburg. Für seinen Einsatz bekam er am Freitag nun die Ehrenbürgerwürde der Stadt Augsburg im Goldenen Saal des Rathauses verlieren.

Seehofer freut sich über Auszeichnung 

„Die Auszeichnung ist auch für mich etwas Außergewöhnliches“, so Seehofer bei seiner Rede. Er habe in seiner politischen Laufbahn schon viele Auszeichnungen erhalten, die Ehrenbürgerwürde von einer so alten und stolzen Stadt wie Augsburg sei aber die höchste. „Ich muss sagen, das berührt einen“, so Seehofer.

Würdigung für Jahrhundertprojekt

Vor genau 10 Jahren schrieb Horst Seehofer als Bayerischer Ministerpräsident „Die Uni-Klinik kommt!!!“ ins Goldene Buch der Fuggerstadt. Damit stieß er ein Jahrhundertprojekt an. „Mit dieser Entscheidung fühlte sich die Stadt Augsburg vom Freistaat wieder wahrgenommen. Wir haben lange darauf gewartet. Die Zusage war der Durchbruch für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, äußert sich Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl in seiner Laudatio.

Stadt Augsburg verleiht Seehofer die Ehrenbürgerwürde

„Die Uniklinik bedeutet finanzielle Stabilität für Augsburg, sie bedeutet eine gesicherte und sich stets verbessernde medizinische Spitzenversorgung und sie ist auch eine Homage an Augsburg“, so Gribl. „Die Entscheidung war nicht Ausdruck politischen Kalküls, sondern einer gewogenen Grundhaltung gegenüber unserer Stadt“, betont Gribl.

„Der Weg dahin war nicht leicht“

„Die Entscheidung für die Uniklinik war eine Jahrhundertentscheidung – etwas, was für Generationen bleibt“, erklärt Seehofer. „Es war mir unerklärlich, wieso es in ganz Schwaben keine Uniklinik gab. Der Weg dahin war nicht leicht“, so Seehofer. Er stieß damals Ministerpräsident von Bayern auf viel Widerstand in München.

Seehofer will Augsburg weiter unterstützen

„Das war für mich aber eine Motivation“, äußert sich Seehofer. In das Goldene Buch der Stadt Augsburg schrieb er am Freitag: „Das Werk ist getan. Weitere Werke werden vom Ehrenbürger unterstützt.“ Er sicherte Augsburg auch in Zukunft seine Unterstützung bei großen Projekten, wie dem Bahnausbau, zu.

Ehrenbürger der Stadt Augsburg

Der frühere bayerische Ministerpräseident ist der 39. Ehrenbürger der Stadt Augsburg. Im Dezember hatte der Augsburger Stadtrat die Auszeichnung für den CSU-Politiker beschlossen.

Als erster wurde Karl Ernst Graf von Gravenreuth im Jahre 1820 zum Ehrenbürger ernannt. In den letzten Jahren waren dies Persönlichkeiten wie AltOberbürgermeister Dr. Peter Menacher (2003), die Widerstandskämpferin Anna Pröll (2003), der ehemalige Bankmanager und Förderer Kurt F. Viermetz (2004) sowie der Holocaust-Überlebende und Schreiber der berühmten Schindler-Liste Mietek Pemper (2007). Zuletzt wurden der langjährige FCA-Chef Walter Seinsch und Rabbiner Dr. h.c. Henry G. Brandt (beide 2015) geehrt.

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