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Schwäbische Wirtschaft vertraut China IHK Schwaben
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IHK Schwaben

Schwäbische Wirtschaft vertraut China IHK Schwaben

In der vergangenen Zeit haben sich die schlechten Nachrichten aus China gehäuft. Dies tut dem Vertrauen der Schwäbischen Wirtschaft in den chinesischen Markt aber keinen Abbruch. Eine Befragung durch die IHK Schwaben hat ergeben, dass Schwabens Wirtschaft weiterhin zu China steht. Die Bereitschaft zu Investitionen in China bleibt hoch.

Negativschlagzeilen über ein Land beeinträchtigen oft auch die wirtschaftlichen Aktivitäten anderer Länder in diesen Märkten. Anders verhält sich dies gerade in China. Negativschlagzeilen über China bestimmen derzeit die Medien. Anders als diese Situation es vermuten lässt, ist China für die schwäbische Wirtschaft immer noch ein attraktiver Markt. Dies fand die IHK Schwaben in ihrer jüngsten Umfrage unter ihren China-aktiven Mitgliedsunternehmen heraus. Die IHK wollte von den Unternehmen wissen, wie sich ihr Geschäft in China darstelle und wie sie dessen Zukunft und Bedeutung von China als Wirtschaftsmacht einschätzen. Die Ergebnisse ergaben eine durchweg positive Grundstimmung. Die schwäbischen Unternehmen sind zudem bereit, weiter in den chinesischen Markt zu investieren.

China hat große Bedeutung für die Unternehmen

Seit 2012 ist China für Bayern der zweitwichtigste Handelspartner weltweit. So ist es kein Wunder, dass mehr als die Hälfte der rund 50 an der IHK-Befragung teilnehmenden Unternehmen angab, dass ihr China-Volumen bis zu 10 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Doch eine Mehrheit von 95 % der Firmen erzielen schon heute bis zur Hälfte ihrer Einnahmen durch Geschäfte im Zeichen des Drachens. Diese resultieren zum Großteil auf Im- und Exportaktivitäten, wobei 63 % der Befragten auch mit eigener Produktion, Niederlassung oder Repräsentanz vor Ort sind.

Schwäbische Unternehmen bauen Präsenz in China weiter aus

Die schwäbischen Unternehmen bleiben dem chinesischen Markt treu. In den vergangenen Jahren konnte kein signifikanter Rückzug schwäbischer Unternehmen aus dem Geschäft mit der asiatischen Wirtschaftsmacht beobachtet werden. Interessant ist, dass sich trotz des im letzten Jahr zurückgegangenen Wirtschaftswachstums die schwäbischen Firmen behaupten konnten. Knapp ein Viertel verzeichneten konstante Umsatzzahlen. 47 Prozent gelang es sogar, die Einnahmen zu erhöhen. Darüber hinaus gaben fast zwei Drittel der befragten Firmen an, ihre Präsenz auf dem chinesischen Markt weiter ausgebaut zu haben.

Die IHK-Befragung ergab auch, dass die Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft in den letzten Jahren zugenommen hat. Dieser Meinung sind die befragten Manager. Knapp 80 Prozent erklärten das Land nach den USA zur mittlerweile größten globalen Wirtschaftsmacht.

Politischer Führungswechsel lässt schwäbische Wirtschaft unbeeindruckt

Auch der bevorstehende Führungswechsel an der politischen Spitze Chinas ist für die schwäbischen Unternehmen kein Grund zur Sorge. Überhaupt beurteilt nur ein kleiner Teil der schwäbischen Manager die unternehmerischen Rahmenbedingungen in China als schlechter, der Großteil hält sie für unverändert – unabhängig von den politischen Führungspersonen.

China ist eine gute Entscheidung

Die schwäbischen Unternehmen ziehen insgesamt eine gute Bilanz. Die Entscheidung nach China zu gehen, habe sich nach eigenen Aussagen für zwei Drittel der Unternehmen bisher finanziell ausgezahlt. Mit 66 Prozent gibt der überwiegende Anteil auch klar an, seine Investitionen vor Ort künftig weiter ausbauen zu wollen. So auch Karl Düring, Geschäftsführer der Firma Düring Schweißtechnik GmbH in Königsbrunn: „Als Spezialisten für Schweißtechnik versuchen wir mit Hilfe der IHK, momentan in China Fuß zu fassen. Der Markt hat sich dort für uns bislang sehr positiv entwickelt. Wir planen, unser Engagement dort weiter zu verstärken.“

Beim Neujahrsempfang der schwäbischen Wirtschaft 2013 richtete Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, sein Grußwort an ein breites Publikum. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Jahresthema Selbstverwaltung der Wirtschaft.

Mehr über die "vier S" der Wirtschaft und den Neujahrsempfang der IHK Schwaben lesen Sie hier.