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Rettet der inoffizielle SSV die Innenstadt?
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Einzelhandel

Rettet der inoffizielle SSV die Innenstadt?

 Kann der frühe SSV die Umsatzeinbußen des Einzelhandels wett machen? Foto: B4B SCHWABEN

Einen richtigen Sommer-Schluss-Verkauf gibt es ja schon lange nicht mehr. Trotzdem geht die Rabattschlacht Ende Juli in die heiße Phase. Auch in Augsburg hat der inoffizielle SSV Einzug gehalten. Doch wie geht es den Geschäften in Augsburger Innenstadt wirklich und kann der SSV die Flaute aus dem schlechten Frühjahr auffangen? Wir haben mit den Einzelhändlern gesprochen.

Der schlechte Frühling hat so manchem Einzelhändler den letzten Nerv geraubt. Die Kunden blieben einfach weg. Das andauernde Regenwetter hielt zusammen mit den Umbaumaßnahmen in der Innenstadt die Kunden fernab jeglicher Ladentüre. Auch Ulrich Mayer, Geschäftsführer des No. 7 in der Steingasse, erzählt, dass das schlechte Wetter im Frühjahr definitiv dem Einzelhandel geschadet hat. Umsatzeinbußen waren die Folge. Doch der Einzelhandel hat sich gefangen, das Geschäft floriert wieder. Das liegt zum einen natürlich an dem guten Wetter, dass die Augsburger nach draußen und in die Innenstadt treibt. Zum anderen lockt auch der inoffizielle SSV, der wie immer jedes Jahr Kundenanstürme auslöst.

SSV zieht Bürger in die Stadt

Dabei scheint es, als habe der SVV dieses Jahr besonders früh angefangen. Der „inoffizielle“ Starttermin sei allerdings der 22. Juli, also eigentlich im Zeitrahmen, weiß Ulrich Mayer. Doch gerade dieses furchtbare Frühjahrswetter hat den SSV doch schon einige Tage früher starten lassen. Das nutzen die Augsburger natürlich aus und fahren scharenweise in die Innenstadt zum shoppen. „Wir merken schon eine deutlich gesteigerte Frequenz in der Steingasse“, erzählt Ulrich Mayer. Doch trotz des Ansturms gibt es weiterhin Umsatzeinbußen. Der Umbau in der Annastraße versperrt teilweise Zugänge zu den Geschäften. Viele Bürger möchten keine Baustellen-Rallye und kaufen lieber dort ein, wo sie die Geschäfte auch erreichen.

Einzelhändler sagen florierende Zukunft für Innenstadt voraus

Robert Stork, Geschäftsleitung von Studio Eckerle in der Annastraße, hat die Problematik schon länger beobachtet. „Der Umbau ist sowohl für die Einzelhändler, als auch für die Kunden eine Zumutung. Natürlich ist es für die Einzelhändler nicht in Ordnung, wenn Eingang und Schaufenster zugestellt sind und permanent Schutz in das Geschäft kommt.“ Da hat Ulrich Mayer bisher noch Glück. In der Steingasse gibt es (kaum) Baustellen, dort beginnt der Umbau erst im nächsten Jahr. Trotz allem hat der Umbau der Innenstadt auch seine Vorteile. Davon sind Mayer und Stork überzeugt, beide halten den Umbau für ein notwendiges Übel, das schon lange überfällig war. „Wenn die Umbauten abgeschlossen sind, wird sich auch in der Innenstadt wieder einiges tun. Die Attraktivität der Stadt wird durch die einzelnen Geschäfte und neue Mieter steigen“, hofft Stork. Auch Mayer ist positiv für die Zukunft gestimmt: „Der Umbau ist der Garant für eine prosperierende Zukunft der Augsburger Innenstadt.“

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