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Regenbogenfahrt macht Halt am Klinikum Augsburg
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Klinikum Augsburg

Regenbogenfahrt macht Halt am Klinikum Augsburg

 Einfahrt der Regenbogenfahrt 2013 am Klinikum Augsburg, Foto: Klinikum Augsburg

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung ist wieder auf großer Tour. Im Rahmen ihrer einwöchigen Regenbogenfahrt machte die Fahrradtour der Deutschen Kinderkrebsstiftung auch halt im Schwäbischen Kinderkrebszentrum am Klinikum Augsburg. Hinter der Fahrradtour steckt ein interessanter Plan. 

In diesem Jahr steht die Regenbogenfahrt der deutschen Kinderkrebsstiftung unter ganz besonderen Vorzeichen. Dabei machte die einwöchige Fahrradtour ehemaliger junger Krebspatienten zum dritten Mal in ihrer Geschichte Halt beim Schwäbischen Kinderkrebszentrum am Klinikum Augsburg. Ziel der  jungen Teilnehmer der Regenbogenfahrt ist es dabei nicht nur der Öffentlichkeit zu beweisen, dass auch nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Neben der sportlichen Herausforderung geht es vor allem darum, den krebskranken Kindern und ihren Eltern in den Behandlungszentren, wie dem Schwäbischen Kinderkrebszentrum am Klinikum Augsburg, Mut und Hoffnung zuzusprechen. Wer früher selbst eine Krebserkrankung hatte, kann nun viel besser Mut machen, da er um die Probleme, Sorgen und Nöte weiß, die mit der Erkrankung einhergehen. Für die Region Schwaben ist das Schwäbische Kinderkrebszentrum Ansprechpartner für die Erkennung, Behandlung und Erforschung von Blut- und Tumorerkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Pro Jahr werden etwa 60 Patienten mit einer neudiagnostizierten Leukämie- oder Tumorerkrankung aufgenommen.

Ein herzlicher Empfang für die Teilnehmer

Bereits am 21. August 2013 erreichten die 45 Teilnehmer der Regenbogenfahrt Augsburg. Sie alle waren selbst im Kinder- oder Jugendalter an Krebs erkrankt. Nach ihrer Ankunft in Augsburg besuchten sie unter anderem die „Elterninitiative krebskranker Kinder Augsburg e.V.“. Diese organisierte einen gemütlichen Abend, um mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Regenbogenfahrt ins Gespräch zu kommen. Einen weiteren herzlichen Empfang erfuhren die Radler auch am 22. August 2013 beim Frühstück in der Kinderklinik Augsburg I Mutter-Kind-Zentrum Schwaben und im Schwäbischen Kinderkrebszentrum. Danach nahmen sie die letzten Kilometer der insgesamt 600 Kilometer langen Strecke in Angriff, um über München nach Salzburg – dem Zielort der Regenbogenfahrt 2013 zu gelangen.

Den kleinen Patienten Mut machen

Franz Edel, Teilnehmer der Regenbogenfahrt und ehemaliger Patient am Schwäbischen Kinderkrebszentrum, steht in seinem „alten“ Zimmer und betont: „Das Kinderkrebszentrum war für eine lange Zeit wie eine zweite Heimat für mich. Jetzt möchte ich natürlich auch anderen Kindern und Jugendlichen Mut machen sich selbst trotz der Krebserkrankung nie aufzugeben.“ Dr. Astrid Gnekow, Oberärztin der I. Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum Augsburg ergänzt: „Ich finde es toll was die Teilnehmer der Regenbogenfahrt jeden Tag persönlich leisten. Wer weiß wie anstrengend es für viele unserer kleinen Patienten ist, den langen Gang der Station während der Erkrankung auf und ab zu gehen, der freut sich mit den Radfahrern um jeden geradelten Kilometer. Denn die zeigen doch, so wie sie kann es jeder schaffen.“

Preisgekrönte Radeltour

Die Regenbogenfahrt wurde 2012 von der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ geehrt. Die Aktion gewann darüber hinaus den Publikumspreis des renommierten Wettbewerbs, der jedes Jahr zukunftsweisende Ideen und Projekte in Deutschland auszeichnet.