Dritte HWK Quartalsumfrage 2018

Quartalsumfrage: Schwäbisches Handwerk weiter auf Erfolgskurs

HWK-Präsident Hans-Peter Rauch und Geschäftsführer Ulrich Wagner zeigen sich zufrieden. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die schwäbischen Handwerksbetriebe zeigen sich optimistisch. Die Auftragsbücher bleiben weiter gefüllt, obwohl sich die Umsatzentwicklung diesen Herbst etwas verhaltener zeigte.

„Das derzeitige konjunkturelle Hoch ist sehr erfreulich. Die Politik darf sich auf diesen Erfolgen aber nicht ausruhen und hoffen, dass alles so weiterläuft. Wir erwarten, dass die Politik die anstehenden Probleme und Sachfragen beherzt angeht und praktikable Lösungen liefert, z.B. bei den drohenden Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. Jetzt, da die Steuereinnahmen nur so sprudeln muss die Bundesregierung endlich ihre Blockadehaltung in der Steuerpolitik aufgeben und eine deutliche Entlastung von Betrieben und Beschäftigen auf den Weg bringen.“, so Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK).

Baubranche und Ausbaubetriebe zufrieden

Quer über alle Branchen beurteilen 94 Prozent der befragten Betriebe ihre wirtschaftliche Lage mit gut oder befriedigend. Lediglich 6 Prozent geben eine schlechte Bewertung ab. Damit setzt sich der Höhenflug im schwäbischen Handwerk weiter fort. Im Vergleich der Handwerksbranchen liegen die Bau- und Ausbauhandwerke an der Spitze. Im Bauhauptgewerbe sind 99 Prozent und im Ausgewerbe sind 96 Prozent mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Auch die anderen Gewerke melden positive Werte.

Umsatzentwicklung etwas verhaltener 

22 Prozent der befragten Unternehmen vermerken ein Umsatzplus, noch vor drei Monaten waren es 28 Prozent. Die Auftragsbücher sind weiter gut gefüllt. Die Reichweite der Auftragsbestände liegt wie schon im Vorquartal bei 9,7 Wochen. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von immerhin zwei Wochen. Die Handwerksunternehmen erhalten weiterhin zahlreiche Neuaufträge. 23 Prozent verzeichnen ein Auftragsplus. 65 Prozent berichten über stabile Zahlen bei den Auftragseingängen. Um die vielen Aufträge abzuarbeiten, steigt auch der Bedarf an Fachkräften. 19 Prozent der Betriebe haben zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

Optimistischer Ausblick

Die Betriebe blicken zuversichtlich ins vierte Quartal. 16 Prozent der Betriebe gehen davon aus, dass sich ihre Geschäftslage verbessern wird. Weitere 78 Prozent sehen für ihr Unternehmen keine Veränderung. Lediglich 6 Prozent glauben an eine Verschlechterung. Was die Umsätze betrifft, erwarten 89 Prozent der Unternehmen eine gleichbleibende oder sich verbessernde Entwicklung. Die Sicherung von Fachkräften bleibt ein wichtiges Thema. 92 Prozent planen, die Zahl ihrer Beschäftigten konstant zu halten oder zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Die Mehrheit der befragten Unternehmen erwartet auch in den kommenden Monaten eine positive Geschäftsentwicklung.

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„Das derzeitige konjunkturelle Hoch ist sehr erfreulich. Die Politik darf sich auf diesen Erfolgen aber nicht ausruhen und hoffen, dass alles so weiterläuft. Wir erwarten, dass die Politik die anstehenden Probleme und Sachfragen beherzt angeht und praktikable Lösungen liefert, z.B. bei den drohenden Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. Jetzt, da die Steuereinnahmen nur so sprudeln muss die Bundesregierung endlich ihre Blockadehaltung in der Steuerpolitik aufgeben und eine deutliche Entlastung von Betrieben und Beschäftigen auf den Weg bringen.“, so Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK).

Baubranche und Ausbaubetriebe zufrieden

Quer über alle Branchen beurteilen 94 Prozent der befragten Betriebe ihre wirtschaftliche Lage mit gut oder befriedigend. Lediglich 6 Prozent geben eine schlechte Bewertung ab. Damit setzt sich der Höhenflug im schwäbischen Handwerk weiter fort. Im Vergleich der Handwerksbranchen liegen die Bau- und Ausbauhandwerke an der Spitze. Im Bauhauptgewerbe sind 99 Prozent und im Ausgewerbe sind 96 Prozent mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Auch die anderen Gewerke melden positive Werte.

Umsatzentwicklung etwas verhaltener 

22 Prozent der befragten Unternehmen vermerken ein Umsatzplus, noch vor drei Monaten waren es 28 Prozent. Die Auftragsbücher sind weiter gut gefüllt. Die Reichweite der Auftragsbestände liegt wie schon im Vorquartal bei 9,7 Wochen. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von immerhin zwei Wochen. Die Handwerksunternehmen erhalten weiterhin zahlreiche Neuaufträge. 23 Prozent verzeichnen ein Auftragsplus. 65 Prozent berichten über stabile Zahlen bei den Auftragseingängen. Um die vielen Aufträge abzuarbeiten, steigt auch der Bedarf an Fachkräften. 19 Prozent der Betriebe haben zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

Optimistischer Ausblick

Die Betriebe blicken zuversichtlich ins vierte Quartal. 16 Prozent der Betriebe gehen davon aus, dass sich ihre Geschäftslage verbessern wird. Weitere 78 Prozent sehen für ihr Unternehmen keine Veränderung. Lediglich 6 Prozent glauben an eine Verschlechterung. Was die Umsätze betrifft, erwarten 89 Prozent der Unternehmen eine gleichbleibende oder sich verbessernde Entwicklung. Die Sicherung von Fachkräften bleibt ein wichtiges Thema. 92 Prozent planen, die Zahl ihrer Beschäftigten konstant zu halten oder zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Die Mehrheit der befragten Unternehmen erwartet auch in den kommenden Monaten eine positive Geschäftsentwicklung.

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