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Pschierer: Neues Energie-Netzwerk „muss sich nicht nur in Image auszahlen, sondern auch in Cent“
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Energieeffizienznetzwerk GEENI | Industriepark Gersthofen

Pschierer: Neues Energie-Netzwerk „muss sich nicht nur in Image auszahlen, sondern auch in Cent“

 Staatssekretär Franz Josef Pschierer besucht das Energieeffizienznetzwerk GEENI. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit einem eigenen Energieeffizienznetzwerk für die Industrie schufen sieben Partner im Industriepark Gersthofen einen Vorreiter. Auch Bayerns Staatssekretär für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Franz Josef Pschierer wusste dies zu würdigen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Bayerische Energieeffizienz-Netzwerkinitiative BEEN-i unterstützt den Aufbau von Energieeffizienznetzwerken im Freistaat Bayern. So sollen die in der Bundesinitiative genannten Ziele, 500 neuen Energieeffizienznetzwerken in Deutschland bis 2020 zu gründen, erfüllt werden. Diesem Gedanken kamen die Partner im Industriepark Gersthofen nach und gründeten den Namensvetter GEENI, das „Gersthofer Energieeffizienz-Netzwerk Industrie“. Dieses ist das erste Energieeffizienznetzwerk der Chemiebranche im Freistaat.

GEENI ist auf „fruchtbaren Boden entstanden“

„Ich habe das Gefühl, dass wir den Roll-up erfolgreich absolviert haben“, zeigte sich Staatssekretär Franz Josef Pschierer stolz. „Das Netzwerk ist auf fruchtbaren Boden entstanden.“ Gegründet wurde GEENI im November 2015. Der Netzwerkträger ist die MVV Enamic IGS, die die siebenköpfige Gruppe koordiniert und moderiert. Die Netzwerkpartner setzen sich aus MVV Enamic IGS, Arizona Chemical, CABB, Clariant, Bilfinger Maintenance und IGS Netze zusammen. Als Industriepark-externer Teilnehmer beteiligt sich außerdem die SGL Group aus Meitingen an GEENI.

Netzwerk verhindert doppelte Fehler

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„Wir wollen gemeinsam Energieeinsparpotenziale erkennen, die daraus gewonnenen Synergieeffekte nutzen und dann auch entsprechende Maßnahmen umsetzen. Nur so ist es möglich, die CO2-Bilanz zu verbessern und Energiekosten dauerhaft zu reduzieren“, erklärte Heinz Mergel, Geschäftsführer der MVV Enamic IGS, die Ziele des Netzwerks. Diesem pflichtete auch Staatssekretär Pschierer bei: „Es ist sinnvoll, voneinander zu lernen und nicht die gleichen Fehler zweimal zu machen.“ Es werden best practice Beispiele benötigt, die als Vorbilder fungieren.

„Diese Dinge müssen sich für Unternehmen aber rechnen“

Gleichzeitig räumte der Staatssekretär ein, dass die Energiewende nicht billig sei. „Wir haben eine Selbstverpflichtung der Industrie, 500 Energienetzwerke bis 2020 zu schaffen“, so Pschierer. „Diese Dinge müssen sich für Unternehmen aber rechnen. Es muss sich nicht nur in Image auszahlen, sondern auch in Cent.“ Die Energiewende lebe „vom Tun, vom Machen“. Dazu konnte GEENI die ersten verwirklichten Projekte bereits vorstellen.

GEENI setzt erste Projekte erfolgreich um

So tauschte MVV Enamic IGS die Werksstraßen-Beleuchtung aus. Die Quecksilberdampflampen wurden durch LED-Strahler ersetzt. Damit spart das Unternehmen 195 Tonnen Co2 und 325.215 Kilowattstunden Strom im Jahr ein. CABB startete eine Laugeneindampfung. Dies reduzierte den Produkttarnsport und den Dampf-Energieeinsatz. „Wir sammeln weiter unsere Möglichkeiten“, so Dr. Herbert Rauscher, Leiter der Energie- und Medienversorgung im Industriepark, zu künftigen Projekten.

Gersthofer Energieeffizienznetzwerk als Vorbild

Am Ende seines Besuchs in Gersthofen bedankte sich Franz Josef Pschierer bei seinen Gastgebern für die Einladung. Diese schufen mit GEENI ein wichtiges Netzwerk für die Region und den Freistaat. „Ich wünsche mir viele Imitate“, so Pschierer abschließend.

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