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Der Abbau des beliebten Manzù-Brunnens beginnt kommende Woche. Die Suche nach einem neuen Standort erfolgt in enger Abstimmung mit der IHK.

Mit großer Sorgfalt wird ab kommender Woche der so genannte Manzù-Brunnen am Königsplatz abgebaut. An seiner Stelle wird dort eine neue, zunächst provisorische Gleisverbindung entstehen („Manzù-Bogen“). Der Manzù-Bogen ist für die neue Verkehrsführung der Straßenbahnen im Zuge des Kö-Umbaus nötig.

Neuer Standort für die Manzù-Figur gesucht

In konstruktiven Gesprächen und enger Abstimmung mit der IHK Schwaben sucht die Stadt Augsburg derzeit nach einem neuen Standort in der Innenstadt. Die IHK Schwaben hatte den Manzù-Brunnen 1985 zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Augsburg gespendet. Die Figur des Manzù-Brunnens soll bis zum Wiederaufbau der gesamten Brunnenanlage weiter zu sehen sein. Das Kulturreferat ist derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Ausstellungsraum für die 2,20 Meter hohe Bronze-Figur des Manzù-Brunnens.

2000 Jahre Augsburg mit dem Manzù-Brunnen

Die vom italienischen Künstler Giacomo Manzù (1908-1991) geschaffene Skulptur stellt ein jugendliches „Kammer-Fräulein“ dar. Hans Haibel, damals Präsident der IHK, war 1984 selbst nach Rom ins Atelier des Künstlers gefahren, um mit den Spendengeldern von Augsburger Unternehmen ein geeignetes Objekt auszusuchen. Das Brunnenbecken wurde von den vormaligen Planern des Königsplatzes (Frieder Pfister, Hans Engel u. a.) gestaltet.

Der Manzù-Brunnen: Identifikation mit Augsburg

Am 21. Juni 1985 wurde der Manzù-Brunnen schließlich offiziell enthüllt. Er steht aus Sicht der IHK für die überregionale Kaufmannsfamilie, die sich mit Schwaben und seiner Hauptstadt Augsburg identifiziert. Auch als Treffpunkt für die Jugend in der Stadt war die Anlage gedacht. Diese Gedanken spielen nun auch eine Rolle bei der Suche des neuen Standorts für die Manzù-Figur. Wo dies sein wird, beraten IHK, Kultur- und Baureferat gemeinsam. Die letzte Entscheidung liegt beim Stadtrat.

Abbau des Manzù-Brunnens

Beauftragt mit dem sensiblen Abbau der schätzungsweise über 50 Tonnen schweren Brunnenfassung ist die Firma Hanrieder aus Augsburg. Ein Mitarbeiter des Steinmetz-Unternehmens war bereits 1985 am Aufbau des Manzù-Brunnens beteiligt und kennt die Zusammensetzung der Anlage, die aus dem sardischen Granit Rosa Beta besteht.

Eine Spende der schwäbischen Unternehmer

Der Manzù-Brunnen ist ein Geschenk der schwäbischen Unternehmer an die Stadt Augsburg. „Drei Ideen haben uns dazu bewogen“, berichtet der heutige IHK-Ehrenpräsident Hans Haibel. Zusammen mit dem gesamten IHK-Präsidium hatte er den Brunnen initiert und die Bronze-Skulptur 1983 im Atelier des Künstlers Giacomo Manzù selbst ausgesucht.

1. Geschenk zum Stadtjubiläum

Vorbild war das Engagement der Augsburger Kaufmannschaft zur Zeit der Renaissance. Diese hatte die Augsburger Prachtbrunnen zum 1500-jährigen Jubiläum gestiftet. Der Manzù-Brunnen war das Geburtstagsgeschenk der schwäbischen Unternehmerschaft zur 2000-Jahrfeier.

2. Einigkeit demonstrieren

Mit der Brunnenspende der gesamten schwäbischen Unternehmerschaft sollte die Einigkeit des Wirtschaftsraums Schwaben verdeutlichet und Augsburg als dessen Hauptstadt ins Bewusstsein gerückt werden. „Wir können stolz sein auf eine so wunderschöne Stadt“, betont Haibel.

3. Treffpunkt schaffen

Dritte Grundidee für den Manzù-Brunnen im Wert von etwa einer Million Mark sei, so Haibel, die Belebung des Königsplatzes gewesen. Jugendliche sollten dort einen ansprechenden Treffpunkt haben.

Als Werk des Künstlers Giacomo Manzù (1908-1991)

Die Bronzefigur des Manzù-Brunnens stellt ein junges Mädchen dar, das gerade aus dem Bade kommt. Nur ein Tuch bzw. eine Tunika hat sie locker übergeworfen. Auf Wunsch des Künstlers sollte die Skulptur in einem Becken mit fließendem Wasser stehen. Der italienische Bildhauer Giacomo Manzù lebte südlich von Rom. Zu seinen bekannten Werken zählen die Porta della Morte, das linke Fassadenportal des Petersdoms in Rom (in Erinnerung an seinen Freund Papst Johannes XXIII.) 1963, die Porta dell’Amore ("Tor der Liebe") des Salzburger Doms, der Kardinal vor den Dombögen des Salzburger Doms und die Tänzerin am Rosenhügel, im Kurpark zwischen Mirabellgarten und Kongresshaus in Salzburg.

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