monta Klebebandwerk GmbH

Neustart: monta Klebebandwerk 365 Tage nach dem Brand

Ein Jahr nach dem Brand: monta geht Ende April wieder in Produktion. Foto: monta Klebebandwerk GmbH
Ein Jahr nach dem Brand: monta geht Ende April wieder in Produktion. Foto: monta Klebebandwerk GmbH
Ein Jahr nach dem Brand: monta geht Ende April wieder in Produktion. Foto: monta Klebebandwerk GmbH

Die monta Klebebandwerk GmbH hat sich nun endgültig den Ruß  abgeklopft. Ein Jahr nach dem verheerenden Brand am Produktions-Standort in Immenstadt erstrahlt der Standort in neuem Glanz. Bereits Ende des Monats will das Werk seinen regulären Betrieb wieder aufnehmen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Samstag, der 11. April 2015, 3:45 Uhr morgens in Immenstadt. Rauch steigt auf, es wird plötzlich hell um das monta Klebebandwerk. Die Produktionsanlagen in der Klebebandschneiderei stehen lichterloh in Flammen. Diese, wie auch die benachbarte Halle mit zwei großen Beschichtungsanlagen, werden völlig verrußt. Doch schon ein Jahr später ist davon nichts mehr zu sehen.

monta will Betrieb wieder aufnehmen

Bereits sechs Wochen nach dem verherenden Brand konnte monta die Abriss- und Aufräumarbeiten an der niedergebrannten Produktionshalle weitestgehend abschließen. Das Allgäuer Unternehmen hatte sich im Mai zum Ziel gesetzt, das Werk wieder aufzubauen. Dazu wurde eine komplett neue Halle geplant und gebaut, sowie neue Maschinen bestellt. Nach monatelangen Lieferzeiten kamen diese nun punktgenau in Immenstadt an. Ende April will monta wieder in den regulären Produktionsbetrieb gehen – mit allen 130 Mitarbeitern.

Der lange Weg zurück: monta arbeitete hart am Wiederaufbau

Möglich machten dies unter anderem externer Zulieferer, die dem Unternehmen zwei Leihmaschinen am Standort zur Verfügung stellten. Diese gingen Mitte des letzten Jahres in Betrieb. Planmäßig verlief zudem der Bau einer neuen Produktionshalle im Spätsommer. Zum Jahreswechsel stand hier der Rohbau. Es folgte die Installation der technischen Geräte und Einrichtungen sowie die Lieferung und Inbetriebnahme der sieben neuen Hochleistungs-Schneidemaschinen. Diese waren bereits im Sommer 2015 bei italienischen Herstellern bestellt worden. 29 Lkws brachten sie schließlich zu monta ins Allgäu. Am 15. März 2016 wurde dann das erste Selbstklebeband im Probebetrieb geschnitten.

Trotz des Brandes: monta bei 80 Prozent des Umsatzes für 2015

Geschäftsführer Johann Amoser zeigte sich allen Verantwortlichen dankbar, die diese schnelle Umsetzung ermöglichten: „Natürlich waren das in erster Linie unsere eigenen Mitarbeiter. Aber wir haben von vielen Seiten Unterstützung und praktische Hilfe bekommen, wofür wir uns bei allen ganz herzlich bedanken. Ganz besonders unsere Kunden haben immer zu uns gehalten, monta konnte trotz des Brandes 80 Prozent seines Umsatzes halten. Unser gemeinsames Ziel, nach zwölf Monaten wieder auf eigenen Füßen zu stehen, ist Realität geworden. Und darauf sind wir sehr, sehr stolz.“

monta startet mit Quantensprung in die Zukunft

Dabei startet das Unternehmen sogar noch besser in den Betreib als zuvor. „Diese sieben neuen Schneidemaschinen sind für monta ein Quantensprung. Dank modernster Technologie und der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter sind wir ab sofort noch leistungsfähiger. Auf dem neuesten Stand der Technik können wir Kundenwünsche bezüglich Innovation und Zuverlässigkeit künftig noch besser bedienen“, betonte Amoser.

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Ein Jahr nach dem Brand: monta geht Ende April wieder in Produktion. Foto: monta Klebebandwerk GmbH
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Die monta Klebebandwerk GmbH hat sich nun endgültig den Ruß  abgeklopft. Ein Jahr nach dem verheerenden Brand am Produktions-Standort in Immenstadt erstrahlt der Standort in neuem Glanz. Bereits Ende des Monats will das Werk seinen regulären Betrieb wieder aufnehmen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Samstag, der 11. April 2015, 3:45 Uhr morgens in Immenstadt. Rauch steigt auf, es wird plötzlich hell um das monta Klebebandwerk. Die Produktionsanlagen in der Klebebandschneiderei stehen lichterloh in Flammen. Diese, wie auch die benachbarte Halle mit zwei großen Beschichtungsanlagen, werden völlig verrußt. Doch schon ein Jahr später ist davon nichts mehr zu sehen.

monta will Betrieb wieder aufnehmen

Bereits sechs Wochen nach dem verherenden Brand konnte monta die Abriss- und Aufräumarbeiten an der niedergebrannten Produktionshalle weitestgehend abschließen. Das Allgäuer Unternehmen hatte sich im Mai zum Ziel gesetzt, das Werk wieder aufzubauen. Dazu wurde eine komplett neue Halle geplant und gebaut, sowie neue Maschinen bestellt. Nach monatelangen Lieferzeiten kamen diese nun punktgenau in Immenstadt an. Ende April will monta wieder in den regulären Produktionsbetrieb gehen – mit allen 130 Mitarbeitern.

Der lange Weg zurück: monta arbeitete hart am Wiederaufbau

Möglich machten dies unter anderem externer Zulieferer, die dem Unternehmen zwei Leihmaschinen am Standort zur Verfügung stellten. Diese gingen Mitte des letzten Jahres in Betrieb. Planmäßig verlief zudem der Bau einer neuen Produktionshalle im Spätsommer. Zum Jahreswechsel stand hier der Rohbau. Es folgte die Installation der technischen Geräte und Einrichtungen sowie die Lieferung und Inbetriebnahme der sieben neuen Hochleistungs-Schneidemaschinen. Diese waren bereits im Sommer 2015 bei italienischen Herstellern bestellt worden. 29 Lkws brachten sie schließlich zu monta ins Allgäu. Am 15. März 2016 wurde dann das erste Selbstklebeband im Probebetrieb geschnitten.

Trotz des Brandes: monta bei 80 Prozent des Umsatzes für 2015

Geschäftsführer Johann Amoser zeigte sich allen Verantwortlichen dankbar, die diese schnelle Umsetzung ermöglichten: „Natürlich waren das in erster Linie unsere eigenen Mitarbeiter. Aber wir haben von vielen Seiten Unterstützung und praktische Hilfe bekommen, wofür wir uns bei allen ganz herzlich bedanken. Ganz besonders unsere Kunden haben immer zu uns gehalten, monta konnte trotz des Brandes 80 Prozent seines Umsatzes halten. Unser gemeinsames Ziel, nach zwölf Monaten wieder auf eigenen Füßen zu stehen, ist Realität geworden. Und darauf sind wir sehr, sehr stolz.“

monta startet mit Quantensprung in die Zukunft

Dabei startet das Unternehmen sogar noch besser in den Betreib als zuvor. „Diese sieben neuen Schneidemaschinen sind für monta ein Quantensprung. Dank modernster Technologie und der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter sind wir ab sofort noch leistungsfähiger. Auf dem neuesten Stand der Technik können wir Kundenwünsche bezüglich Innovation und Zuverlässigkeit künftig noch besser bedienen“, betonte Amoser.

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