Zunahme von Verkehrsunfällen und Beschwerden

Neun Kommunen fordern Tempolimit auf der A 8

Eine Allianz aus neun Bürgermeistern der Anrainer-Gemeinden unterschreiben für eine Geschwindigkeitsbegrenzung der A8 zwischen Adelzhausen und Günzburg. Zudem wollen sie ein Lkw-Überholverbot und Telematik.

Die Bundesautobahn A 8 gehört zu den meistbefahrenen Straßen Bayerns. Sie wird deshalb auch als „Herzschlagader“ der Region bezeichnet. Seit dem sechsspurigen Ausbau hat der Verkehr deutlich zugenommen. Die Folge ist auch eine Zunahme von schweren Verkehrsunfällen und Beschwerden der Anwohner über stärkere Lärmbelästigungen entlang der A 8. Viele Fahrzeuge sind mit sehr hoher Geschwindigkeit auf der ausgebauten A 8 unterwegs.

 

Tempolimit auf A 8 soll ausgeweitet werden

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Innenminister Joachim Hermann hat daher für Teilstrecken eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h im Bereich Augsburg/Gersthofen angeordnet. Die Kommunen in Richtung Westen und Osten wollen ebenfalls ein Tempolimit für den Streckenabschnitt zwischen Adelzhausen und Günzburg.

Der Erste Bürgermeister des Marktes Zusmarshausen, Bernhard Uhl, wurde aufgrund eines Beschlusses des Marktgemeinderates beauftragt, mit den betroffenen Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Kontakt  aufzunehmen. Gemeinsam wollen sie eine Resolution zur Ausweisung eines Tempolimits auf den Weg zu bringen. Bei einer Besprechung im Herbst 2021 mit Vertretern der Gemeinden Dasing, Adelsried, Jettingen-Scheppach, Adelzhausen sowie der Städte Burgau und Günzburg wurde einstimmig dafür plädiert, ein derartiges Vorhaben nachhaltig zu unterstützen und die Ausweisung eines Tempolimits zu fordern.

Dadurch soll zum einen eine Verbesserung des Lärmschutzes erreicht und zum anderen die Zahl der schweren Verkehrsunfälle reduziert werden. Die Bürger befürchten in Teilbereichen an der A 8 zudem, dass durch den geplanten Bahnausbau (Bahnprojekt Ulm-Augsburg) neben dem Autobahnlärm eine zusätzliche, erhebliche lmmissionsbelastung durch den Bahnverkehr entstehen könnte.

 

Das fordert die Allianz konkret 

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Ziel der Allianz soll es sein, gemeinsam und entschlossen bei den zuständigen Stellen für die Ausweisung eines Tempolimits einzutreten. Bis zur Einführung von eventuellen Telematikanlagen (Verkehrsbeeinflussungs-Anlagen) wäre ein generelles Tempolimit schnell und kostengünstig umsetzbar. Durch die Einführung eines Tempolimits würde die dadurch entstehende Verstetigung des Verkehrsflusses zum einen sowohl die Leistungsfähigkeit der Autobahn erhöhen und zum anderen eine deutlich niedrigere Unfallquote mit sich bringen, so dass jährlich wesentlich weniger Unfalltote und Verletzte zu beklagen wären. Gleichzeitig vermindere eine Geschwindigkeitsbeschränkung den Treibstoffverbrauch und Schadstoffausstoß und sei somit ein wesentlicher Beitrag zum Klima- und Gesundheitsschutz.

Neben einem Tempolimit fordert die Allianz in diesem Zusammenhang auch die Einführung eines Lkw-Überholverbots an Steigungen, um einen störungsfreien Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Zusammenfassend wird folgendes beantragt und gefordert:

  • Anordnung einer generellen Geschwindigkeitsbeschränkung mit 130 km/h auf der BAB A8 entlang der betroffenen Streckenabschnitte zwischen Adelzhausen und Günzburg
  • Anordnung eines LKW-Überholverbots an Steigungen
  • langfristige Installation von Telematikanlagen (Verkehrsbeeinflussungs-Anlagen)

Oberstes Ziel der beteiligten Kommunen sei es, die Sicherheit zu erhöhen. Aus diesem Grund bitten die Anrainer-kommunen mit ihrer gemeinsamen Resolution, die am 04. Januar 2022 unterzeichnet wurde, neben einer Reihe von Bundes- und Landtagsabgeordneten aus der Region auch Verantwortliche der Autobahn GmbH des Bundes (frühere Autobahndirektion) sowie verschiedene Bundes- und Staatsminister um Unterstützung bei ihrem Wunsch nach einem dringend und absolut notwendigem Tempolimit auf der A8. Nur so – da sind sich alle beteiligten Bürgermeister einig – sei eine spürbare Entlastung der lärmgeplagten Anwohner sowie eine Reduzierung von Unfällen zu erreichen. „Ich hoffe, dass auch die neue Bundesregierung mit Olaf Schulz und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing an der Telematik festhält und diese weiter ausbaut“, so Bürgermeister Bernhard Uhl. 

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Neun Kommunen fordern Tempolimit auf der A 8

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Die Bundesautobahn A 8 gehört zu den meistbefahrenen Straßen Bayerns. Sie wird deshalb auch als „Herzschlagader“ der Region bezeichnet. Seit dem sechsspurigen Ausbau hat der Verkehr deutlich zugenommen. Die Folge ist auch eine Zunahme von schweren Verkehrsunfällen und Beschwerden der Anwohner über stärkere Lärmbelästigungen entlang der A 8. Viele Fahrzeuge sind mit sehr hoher Geschwindigkeit auf der ausgebauten A 8 unterwegs.

 

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Der Erste Bürgermeister des Marktes Zusmarshausen, Bernhard Uhl, wurde aufgrund eines Beschlusses des Marktgemeinderates beauftragt, mit den betroffenen Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Kontakt  aufzunehmen. Gemeinsam wollen sie eine Resolution zur Ausweisung eines Tempolimits auf den Weg zu bringen. Bei einer Besprechung im Herbst 2021 mit Vertretern der Gemeinden Dasing, Adelsried, Jettingen-Scheppach, Adelzhausen sowie der Städte Burgau und Günzburg wurde einstimmig dafür plädiert, ein derartiges Vorhaben nachhaltig zu unterstützen und die Ausweisung eines Tempolimits zu fordern.

Dadurch soll zum einen eine Verbesserung des Lärmschutzes erreicht und zum anderen die Zahl der schweren Verkehrsunfälle reduziert werden. Die Bürger befürchten in Teilbereichen an der A 8 zudem, dass durch den geplanten Bahnausbau (Bahnprojekt Ulm-Augsburg) neben dem Autobahnlärm eine zusätzliche, erhebliche lmmissionsbelastung durch den Bahnverkehr entstehen könnte.

 

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Zusammenfassend wird folgendes beantragt und gefordert:

  • Anordnung einer generellen Geschwindigkeitsbeschränkung mit 130 km/h auf der BAB A8 entlang der betroffenen Streckenabschnitte zwischen Adelzhausen und Günzburg
  • Anordnung eines LKW-Überholverbots an Steigungen
  • langfristige Installation von Telematikanlagen (Verkehrsbeeinflussungs-Anlagen)

Oberstes Ziel der beteiligten Kommunen sei es, die Sicherheit zu erhöhen. Aus diesem Grund bitten die Anrainer-kommunen mit ihrer gemeinsamen Resolution, die am 04. Januar 2022 unterzeichnet wurde, neben einer Reihe von Bundes- und Landtagsabgeordneten aus der Region auch Verantwortliche der Autobahn GmbH des Bundes (frühere Autobahndirektion) sowie verschiedene Bundes- und Staatsminister um Unterstützung bei ihrem Wunsch nach einem dringend und absolut notwendigem Tempolimit auf der A8. Nur so – da sind sich alle beteiligten Bürgermeister einig – sei eine spürbare Entlastung der lärmgeplagten Anwohner sowie eine Reduzierung von Unfällen zu erreichen. „Ich hoffe, dass auch die neue Bundesregierung mit Olaf Schulz und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing an der Telematik festhält und diese weiter ausbaut“, so Bürgermeister Bernhard Uhl. 

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