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Müller-Brot ist durchgefallen
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Müller-Brot

Müller-Brot ist durchgefallen

Fotomontage: Wieder Mäusekot und tote Schaben bei Müller-Brot gefunden Fotos: © B4B SCHWABEN, Naty Strawberry - Fotolia.com

Bei einer weiteren Kontrolle der Firma Müller-Brot durch die Gesundheitsbehörde am vergangenen Montag heißt es für das Unternehmen „durchgefallen. Jetzt beraten sich die Gläubiger mit Insolvenzverwalter Dr. Ampferl über die Zukunft von Müller-Brot.

Der vergangene Montag war ein großer Tag für die Firma Müller-Brot. Nach intensiver Reinigung des Betriebs sollte endlich die ersehnte Freigabe von der Gesundheitsbehörde kommen, damit Müller-Brot wieder produzieren kann. Doch anscheinend wurde nicht gründlich genug geputzt. Müller-Brot bleibt vorerst weiter geschlossen. Was dies für die Zukunft des Unternehmens bedeutet ist ungewiss.

Verbesserungen reichen nicht für Freigabe

Die Prüfer geben kein grünes Licht für Müller-Brot. Der Betrieb wurde erneut nicht freigegeben. Doch für diesen Entschluss ließen sich die Behörden mächtig Zeit. Erst gestern teilten sie mit, das Müller-Brot weiterhin geschlossen bleibt. Der Entschluss war nicht leicht zu fassen. Zwar waren Besserungen im Produktionsbereich feststellbar. Doch ebenso klar war, dass der Schädlingsbefall auf dem Gelände der Firma Müller-Brot nicht gänzlich beseitigt werden konnte. Das rund 20 köpfige Team des Landratsamts Freising, des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und der Regierung von Oberbayern fand am Montag trotz der intensiven Bemühungen des eigens bestellten Expertenteams wiederum an einigen Stellen Mäusekot und tote Schaben. Auch gab es immer noch einzelne Reinigungsmängel an Maschinen.

Kleinigkeiten sind nicht der Hauptgrund

Aber an diesen „kleineren Mängeln“ scheiterte die Freigabe von Müller-Brot nicht. Der Gesamtzusammenhang war für die Entscheidung entscheidend. Die Prüfer erwarteten nach der wochenlangen Reinigung einfach mehr. Es kann nicht sein, dass es nicht gelungen ist, einen hygienisch einwandfreien Zustand herzustellen. Es bestehen erhebliche Zweifel an der Nachhaltigkeit der Maßnahmen zur Reinigung und Schädlingsbekämpfung. „Wir bedauern dies angesichts der Tragweite sehr, sehen uns zum Schutz der Verbraucher allerdings erneut dazu gezwungen, den Betrieb nicht freizugeben. Der Firma Müller-Brot ist es wiederum nicht gelungen, Zustände zu schaffen, die eine Wiederaufnahme der Produktion im Sinne des Verbraucherschutzes verantworten können“, bilanzierte Landrat Michael Schwaiger.

Jetzt beraten die Gläubiger über die Zukunft

In seiner gestrigen Sitzung hat der Gläubigerausschuss der insolventen Müller-Brot GmbH noch keinen Beschluss zum weiteren Vorgehen gefasst. Die veränderte Situation muss gründlich analysiert werden und die zur Verfügung stehenden Optionen für den weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens geprüft werden. Über die weiteren Maßnahmen wird der Gläubigerausschuss Anfang kommender Woche entscheiden. Parallel werden mit Hochdruck die Investorengespräche fortgesetzt.

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