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M+E Industrie tritt weiter auf der Stelle
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M+E Industrie tritt weiter auf der Stelle

 Die bayerische M+E Industrie will einfach nicht in fahrt kommen - Die Stimmung ist getrübt, Foto: Fotolia DL

Einer der wichtigsten bayerischen Industriezweige kommt einfach nicht in Schwung. Die Produktion der Metall- und Elektroindustrie im Freistaat ist weiter bei fast plus minus Null. Die Aufträge kommen außerdem verstärkt aus dem Ausland.

Der belebende Aufschwung will einfach nicht kommen. Auch im zweiten Quartal diesen Jahres bleibt die Metall- und Elektroindustrie bei seinem gegenwärtigen Seitwärtstrend. „Die hiesige M+E Industrie kommt seit mehr als zwei Jahren nicht vom Fleck, der Aufschwung lässt auf sich warten“, so der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Unternehmensverbandes Metall und Elektro e. V. vbm und dem Verband der Bayerischen Metall und Elektro-Industrie e. V. bayme, Bertram Brossardt. Die Industrie kommt einfach nicht richtig in Schwung.

Wachstum ist auf wenige Branchen beschränkt

Die Produktion im M+E Bereich war wieder einmal rückläufig. Im zweiten Jahresviertel nahm sie um 0,5 Prozent ab. Das Produktionsniveau stieg zwar um 2,9 Prozent. Jedoch war diese Entwicklung zum größten Teil auf eine positive Entwicklung in der Automobil- und Zulieferindustrie zurückzuführen. Ihr Output stieg um 11,8 Prozent. Damit lag sie weit über dem ungewöhnlich niedrigen Vorjahresergebnis. Ansonsten konnten nur die Hersteller von Metallerzeugnissen einen leichten Zuwachs von fast zwei Prozent verzeichnen. Das Wachstum weiterer Brachen war durch die Reihen negativ. Hersteller elektrischer Ausrüstungen (-0,4 Prozent), der Maschinenbau (-1,3 Prozent), die Elektronikindustrie (-1,5 Prozent) und der Sonstige Fahrzeugbau (-1,7 Prozent) mussten mit Produktionsrückgängen fertig werden.

Mitarbeiterzahlen gehen erstmals wieder zurück

Die Betriebe in der M+E Industrie haben einfach nicht genug Arbeit. Der Auslastungsgrad sank auf 82,3 Prozent. Werte von gut 85 Prozent gelten als normal. Einer der wenigen Lichtblicke für die Branche ist ein Anstieg der Auftragseingänge von 1,1 Prozent. Doch sogar diese positive Nachricht ist mit einem etwas bitteren Beigeschmack versehen. Im letzten Quartal stieg die Menge der Aufträge noch um ganze zwei Prozent. Des Weiteren ist eine waschsende Differenzierung zu betrachten. Während die Aufträge aus dem Ausland spürbar um 4,2 Prozent zunahmen, sanken die Inlandsaufträge um 3,6 Prozent. Auch der langanhaltende Beschäftigungsanstieg in der Industrie kam zum Stillstand. Momentan sind 772.800 in der M+E Branche beschäftigt, 140 weniger als noch im ersten Quartal. Ein nachhaltiger Rückgang der Beschäftigten wird aber nicht erwartet.

Stimmung positiv, aber dennoch getrübt

Die Entwicklungen des zweiten Quartals schlagen der M+E Industrie auf das Gemüt. Die Stimmung in der Branche hat sich nur leicht verbessert. Der ifo-Geschäftsklimaindex nahm für die bayerische Metall- und Elektroindustrie um 10 Prozentpunkte zu. Nun besitzt sie ein Saldo von +12,3. „Die Erwartungen bleiben aber unter der Lagebeurteilung“, so Brossardt. „Der Erwartungssaldo liegt bei +3,6. Großer Optimismus ist also nicht angebracht.“

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