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Markus Mayer übernimmt Steuer der KJF
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Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Markus Mayer übernimmt Steuer der KJF

 Domkapitular Zürn, Bischof Dr. Zdarsa, Direktor Markus Mayer und Aufsichtsratsvorsitzender Weihbischof Grünwald. Foto: KJF/Karg

Erstmals steht an der Spitze der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) der Diözese Augsburg kein Priester. Ein Diplom-Ökonom übernimmt das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Er ist schon seit 30 Jahren für die Katholische Jugendfürsorge aktiv.  

Markus Mayer wurde kürzlich von Bischof Dr. Konrad Zdarsa in das Amt des Vorstandsvorsitzenden der KJF angeführt. Der Bischof würdigte die Arbeit der KJF als sehr bedeutende Aufgabe des Bistums und betonte, dass eben nicht nur Priester und Ordensleute zum Dienst in der Kirche bestellt seien. Der 52-jährige neue Direktor arbeitet seit dem Jahr 1986 bei der KJF. Als Verwaltungsleiter der KJF und Vorstandsmitglied hat er jahrelange Erfahrung in der Verwaltung der caritativen Einrichtung.

Nach 102 Jahren KJF-Geschichte erstmals kein Priester als Direktor

Die Gäste wurden bei der Amtseinführung vom Aufsichtsratsvorsitzenden der KJF, Weihbischof Josef Grünwald, begrüßt. Eine der Kernaufgaben der KJF sei es, junge Menschen zukunftsfähig zu machen, so Grünwald. Die Aufgaben der KJF haben sich in 102 Jahren Bestehen sehr verändert. Damals waren noch die sozialen Probleme der Jugendlichen und der Familien durch die Folgen der Industrialisierung Anlass zur Gründung des Vereins. Heute führt die Globalisierung zu neuen Problemen. So gehört heute beispielsweise die Behandlung von Internetsucht und Drogenentgiftung zu den Aufgaben der KJF. Genauso prägen Entwurzelung und Bindungslosigkeit, die sich ständig wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt und die Sorge um sehr junge Mütter die Arbeit des Vereins.

Markus Mayer will zukünftige Probleme meistern

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Der neu ernannte Direktor Markus Mayer sprach in seiner Ansprache von der Kontinuität, die er gewährleisten wolle. "Wir werden auch weiterhin jeweils gemäß den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen die unterschiedlichsten Hilfeformen für Kinder, Jugendliche und Familien jeweils gemäß ihrer Zeit beibehalten, anpassen und kontinuierlich weiterentwickeln." Sorgen bereitet ihm der zunehmende wirtschaftliche Druck für soziale Einrichtungen trotz Rekordeinnahmen bei Steuern und Sozialversicherungssystem. Mit Blick auf die Weiterentwicklung der KJF sagte Mayer: "Wir werden uns in der nächsten Zeit auch am Grundsatz von Papst Johannes XXIII. orientieren und uns nach dem Motto 'Weniger ist mehr' kontinuierlich und wohl bedacht weiterentwickeln."

Domkapitular Zürn bleibt der KJF treu

Bei der Amtseinführung von Direktor Markus Mayer hielt Staatsminister a.D. Alfred Sauter (MdL) die Festrede. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der KJF für deren Engagement. Mayers Vorgänger, Domkapitular Armin Zürn, war mit der Leitung der Augsburger Dompfarrei und der Abteilung Krankenhaus- und Krankenseelsorge im Bischöflichen Ordinariat betraut worden. Der KJF wird er weiterhin als geistlicher Mentor erhalten bleiben. Als solcher wird er regelmäßig Gottesdiente bei der KJF feiern und den Vorstand bei theologisch-ethischen Fragestellungen zur Seite stehen.