Grünstrom

LEW Verteilnetz verzeichnet Rekord aus erneuerbaren Energien

Die Lechwerke (LEW) verzeichnen im ersten Quartal 2020 mit dem Verteilnetz (LVN) eine neue Rekordeinspeisung aus den erneuerbaren Energien. Aus welchen Zahlen sich dieser Rekord zusammensetzt.

Pünktlich zum Tag der erneuerbaren Energien am 25. April vermeldet das LEW Verteilnetz (LVN) einen neuen Rekordwert bei der Einspeisung von Grünstrom: In den ersten drei Monaten des Jahres erzeugten alle rund 78.000 ans LVN-Netz angeschlossenen Anlagen vorläufigen Zahlen zufolge rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das sind damit mehr als je zuvor zwischen Januar und März. Rein rechnerisch deckt die regenerativ erzeugte Strommenge den durchschnittlichen Bedarf von rund 2 Millionen Haushalten im selben Zeitraum. Zum besseren Verständnis: Im Regierungsbezirk Bayerisch-Schwaben gibt es allgemein rund 915.000 Haushalte. Das Netzgebiet von LVN umfasst weite Teile Bayerisch-Schwabens sowie Teile Oberbayerns. 

Zubau an Anlagen als Grund für das Rekordhoch

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Mit mehr als 10 Prozent Plus im Vergleich zum Vorjahr gab es den höchsten Zuwachs bei den rund 77.000 Photovoltaik-Anlagen in der Region: Sie speisten in diesem Jahr bereits mehr als 320 Millionen Kilowattstunden Strom ins LVN-Netz ein, so viel wie in keinem anderen ersten Quartal. Neben den vielen Sonnenstunden ist auch der weitere Zubau an Anlagen ein Grund für dieses Allzeithoch. Einen weiteren Rekordwert lieferten außerdem die etwa 570 Biomasse-Anlagen in der Region, die in diesem Jahr schon etwa 330 Millionen Kilowattstunden ins LVN-Netz einspeisten. Die in der Region traditionell sehr starke Wasserkraft leistet einen weiteren gewichtigen Beitrag. Die Wasserkraftanlagen produzierten bislang rund 520 Millionen Kilowattstunden –kein Rekordergebnis, aber ein Wert, der über dem des 1.Quartals 2019 liegt.

Insgesamt kommen die regenerativen, dezentralen Anlagen im LVN-Netz – also Photovoltaik-, Biomasse-, Wasserkraft- und Windkraft-Anlagen –auf eine installierte Leistung von rund 2.700 Megawatt. Das entspricht der Leistung mehrerer großer Gaskraftwerke.  

Regionaler Stromüberschuss

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An 28 Tagen zwischen Januar und März wurde mehr Strom aus erneuerbaren Energien in das LVN-Netz eingespeist, als in der Region gebraucht wurde. Der überschüssige Strom wird dann ins vorgelagerte Übertragungsnetz gespeist. Das bedeutet aber auch: An diesen 28 Tagen floss zumindest zeitweise ausschließlich regional erzeugter Strom durchs LVN-Netz. Das ist ein neuer Rekordwert für den Zeitraum. Insgesamt wurden 2020 bislang mehr als 42 Millionen Kilowattstunden ins  Übertragungsnetz zurückgespeist, so viel wie nie zuvor im gleichen Zeitraum. 

Zukunftssichere und zuverlässige Stromversorgung

„Bei den erneuerbaren Energien zählt unsere Region zu den Vorreitern. Das regionale Stromnetz, in das die Anlagen einspeisen, ist Rückgrat unserer dezentral und regenerativ ausgerichteten Energieversorgung“, betont LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher. „Unsere Arbeiten im Stromnetz führen wir kontinuierlich weiter – unter Einhaltung entsprechender Sicherheitsvorkehrungen. Mit einer zukunftssicheren Infrastruktur sorgen wir für eine zuverlässige Stromversorgung in der Region.“

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Insgesamt kommen die regenerativen, dezentralen Anlagen im LVN-Netz – also Photovoltaik-, Biomasse-, Wasserkraft- und Windkraft-Anlagen –auf eine installierte Leistung von rund 2.700 Megawatt. Das entspricht der Leistung mehrerer großer Gaskraftwerke.  

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„Bei den erneuerbaren Energien zählt unsere Region zu den Vorreitern. Das regionale Stromnetz, in das die Anlagen einspeisen, ist Rückgrat unserer dezentral und regenerativ ausgerichteten Energieversorgung“, betont LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher. „Unsere Arbeiten im Stromnetz führen wir kontinuierlich weiter – unter Einhaltung entsprechender Sicherheitsvorkehrungen. Mit einer zukunftssicheren Infrastruktur sorgen wir für eine zuverlässige Stromversorgung in der Region.“

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