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Lech-Stahlwerke
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Lech-Stahlwerke GmbH

Lech-Stahlwerke

Zwei Bürgerinitiativen hatten am 11. Mai erklärt, die Lech-Stahlwerke sorgten für erhöhte Umweltbelastung für die Anwohner. Die Lech-Stahlwerke protestieren: Die Zahlen seien nicht repräsentativ, offizielle Zahlen belegten das Gegenteil.

Anwohner der Zollsiedlung hatten sich wegen der Staub-Belästigung durch die Lech-Stahlwerke beschwert. Die Lech-Stahlwerke beriefen deshalb einen Ortstermin Ende März ein. Neben Vertretern der Lech-Stahlwerke und der Anwohner waren auch das Landratsamt Augsburg (LRA) sowie das Landesamt für Umwelt (LfU) geladen. Aufgrund der Witterungs-Verhältnisse sagte das LfU seine Teilnahme jedoch ab: Aussagefähige Proben könnten nicht genommen werden.

Proben aus der Umgebung der Lech-Stahlwerke – nicht repräsentativ?

Nichtsdestotrotz nahm das Landratsamt zwei Proben: Eine vom Carport, zudem eine selbst genommene von einer Anwohnerin aus Herbertshofen. Sie sollten die Staub-Belästigung durch die Lech-Stahlwerke belegen.  Bereits vor Ort sollen die Vertreter des Landratsamtes jedoch offen gelassen haben, ob es sich um eine repräsentative Untersuchung handelt. Analysiert wurden die Proben trotzdem im Labor des LfU.  

Bürger-Initiativen fürchten Staub-Belastung durch Lech-Stahlwerke

Auf Grundlage dieser Ergebnisse sahen die Aktionsgemeinschaft zum Erhalt der Lebensqualität im Raum Meitingen e.V. (AGL) und die Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal e.V. (BI) gemäß ihrer gemeinsamen Presseerklärung vom 11.05.2011 ihre Ängste vor schädlichen Umwelt-Einwirkungen durch die Lech-Stahlwerke bestätigt. Diese Schlussfolgerung ist falsch. „Die beim Ortstermin genommenen Proben lassen keinen Rückschluss auf die Immissionsbelastung zu“, so Dr. Roland Fischer, Leiter der Abteilung Luft, Lärm und Anlagensicherheit im LfU.

Keine Anhaltspunkte für schädliche Umwelteinwirkungen

Eine Überschreitung der zulässigen Grenz- oder Orientierungswerte könne aus den Analyse-Ergebnissen des LfU für die beiden Staubproben nicht abgeleitet werden. Entsprechende Folgerungen haben das LfU und das LRA daher auch selbst nicht gezogen. „Die eigene Bewertung der BI und der AGL und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit kann daher nur als bewusste Verunsicherung der Bevölkerung und der Behörden im Hinblick auf die geplante Werks- und Kapazitäts-Erweiterung der Lech-Stahlwerke betrachtet werden. Einer weiteren Verbreitung dieser grob fehlerhaften Schluss-Folgerungen treten die Lech-Stahlwerke mit allen rechtlichen Mitteln entschieden entgegen“, äußerte sich Dr. Michael Heußen, Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke.

Depositions-Messungen in Umgebung der Lech-Stahlwerke

Für eine Bewertung von Staub-Niederschlägen ist eine Depositions-Messung erforderlich. Die Anforderungen an eine solche Messung sind detailliert und verbindlich vorgegeben. Hierzu gehört unter anderem die Einhaltung eines Untersuchungs-Zeitraumes von in der Regel einem Jahr. Das LfU untersucht in der Umgebung der Lech-Stahlwerke bereits seit 2007 die Staub-Belastung für die Umwelt. Die Ergebnisse sind im aktuellen Bericht des LfU „Depositions-Messungen im Umfeld eines Stahlwerkes 2007 – 2009“ vom August 2010 dokumentiert. Der Bericht ist veröffentlicht und über das Internet zugänglich: http://www.bestellen.bayern.de (Stichwort: Stahlwerk).

Staub-Niederschlag in Umgebung der Lech-Stahlwerke nicht signifikant

Die Depositions-Messungen des LfU ergaben, dass die einschlägigen Werte hinsichtlich der Staub-Belastung in der Umgebung der Lech-Stahlwerke (Zollsiedlung, Herbertshofen) zum Teil sogar weit unterschritten wurden. Es muss daher davon ausgegangen werden, dass es hier nicht zu schädlichen Umwelteinwirkungen durch Staub-Emissionen der Lech-Stahlwerke kommt. In seinem o.g. Ergebnisbericht führt das LfU auf S. 20 beispielsweise die Mess-Ergebnisse an der Zollsiedlung aus: „Der niedrigste Wert wurde 2009 an der Messstelle Zollsiedlung gemessen. Der Messwert lag unter dem Mittelwert der lufthygienischen Messwerte“. Durchschnittlich läge die Staub-Belastung in Bayern bei 64 mg/(m²xd), in unmittelbarer Nähe der Lech-Stahlwerke lediglich bei 39 mg/(m²xd).

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