Erfolgreich gebremst

KUHN unterstützt Sieger von Elon Musks Hyperloop-Wettbewerb

Elon Musk im Gespräch mit dem TUM-WARR-Team vor dem Start des finalen Siegeslauf des Hyperloop-Pods. Foto: TUM WARR-Team
Mithilfe des Augsburger Beschichtungs-Unternehmen erzielte das WARR-Team der Technischen Universität München den dritten Sieg in Folge beim internationalen Wettbewerb. KUHN lieferte die Beschichtung für das erfolgreiche Abbremsen des rekordschnellen Pods.

Für das Hyperloop-Team WARR der TU München entwickelte die KUHN Beschichtungen eine besondere DLC-Beschichtung (Diamond Like Carbon). Diese kommt bei Leichtbaumaterialien zum Einsatz und schützt die Oberflächen des Baumaterialien bei minimalem Reibwert effektiv vor Verschleiß. Dadurch konnte der WARR-Hyperloop-Pod auf kürzester Distanz erfolgreich abgebremst werden – von  467 Kilometer pro Stunde auf 100 Meter Strecke.

Deutsches Team verteidigt ersten Platz

Möglich machte dies der Stoff „Schwarzer Diamant“. Die Beschichtung ist dabei 40-mal dünner als ein menschliches Haar, aber um ein Vielfaches härter als Stahl. Sie sorgte dafür, dass ein extremes Abbremsen mit bis zu neun G (9-fache Erdbeschleunigung) erzielt wurde. Ein Zerschellen am Ende der Strecke hätte eine Niederlage trotz High-Speed-Rekord zur Folge gehabt. Damit holt sich das deutsche Team den dritten Sieg in Folge beim Hyperloop-Wettbewerb in Kalifornien.

Erstes Hyperloop-Konzept vor vier Jahren präsentiert

Hyperloop ist ein Mobilitätskonzept der Zukunft, bei dem eine Magnetschwebebahn in einer Röhre mit Unterdruck Personen befördern soll. Eine Strecke München-Berlin wäre mit diesem Hochgeschwindigkeitstransportsystem in zirka 30 Minuten überbrückbar. Um dieses Konzept umzusetzen, erarbeitete der Gründer von Tesla, Elon Musk, mit Mitarbeitern seiner beiden Unternehmen SpaceX und Tesla Motors vor vier Jahren ein erstes Konzept. Er lud Forscherteams aus aller Welt ein, daran teilzunehmen. Dieses offene Entwicklungskonzept soll helfen, das Konzept schneller in die Realität umzusetzen.

Unter dem Namen SpaceX Hyperloop Pod Competition startete im Juni 2015 ein erster Wettbewerb. Hierfür ließ Musk eine Vakuumröhre als Teststrecke mit einer Länge von einer Meile im kalifornischen Hawthorne bauen. Im August 2017 folgte die zweite Pod-Competition. Bei beiden Wettbewerben siegte die Kapsel des WARR-Hyperloop-Teams der Technischen Universität München mit der höchsten Geschwindigkeit von 324 Kilometer pro Stunde. Die Vorgabe beim dritten Wettbewerb, der am 22. Juli 2018 in Kalifornien stattfand, war die maximale Geschwindigkeit und ein erfolgreiches Abbremsen am Ende der Röhre zu erreichen. Der Pod des WARR-Teams konnte an diesem Tag eine erneute Rekordgeschwindigkeit erreichen.

Augsburger Unternehmen wirkt am Konzept mit

Dr. Marcus Kuhn, Inhaber der KUHN Beschichtungen GmbH, freute sich mit dem erfolgreichen Team: „Es ist immer wieder faszinierend, als Technologieunternehmen aus Augsburg, an solch visionären und globalen Konzepten mitwirken zu können.“

Mehr über die KUHN Beschichtungen GmbH

Die KUHN Beschichtungen GmbH hat Ihren Sitz im Technologiezentrum Augsburg (TZA) des Innovationsparks Augsburg. Das Team hat langjährige Erfahrungen diamantähnliche Kohlenstoffschichten zu entwickeln und produzieren. Diamond Like Carbon (DLC), wie man die Schichten auch nennt, zeichnet sich durch eine Kombination extremer Eigenschaften aus: hohe Härten, extrem niedrige Reibwerte, eine hervorragende chemische Beständigkeit sowie Körperverträglichkeit.  Die Beschichtung wird im Maschinen- und Automobilbau, der Medizintechnik und aufgrund ihrer schwarzen Farbe auch als dekorative Oberfläche für edle Luxus- und Konsumgüter eingesetzt.

Erfolgreich gebremst

KUHN unterstützt Sieger von Elon Musks Hyperloop-Wettbewerb

Elon Musk im Gespräch mit dem TUM-WARR-Team vor dem Start des finalen Siegeslauf des Hyperloop-Pods. Foto: TUM WARR-Team
Mithilfe des Augsburger Beschichtungs-Unternehmen erzielte das WARR-Team der Technischen Universität München den dritten Sieg in Folge beim internationalen Wettbewerb. KUHN lieferte die Beschichtung für das erfolgreiche Abbremsen des rekordschnellen Pods.

Für das Hyperloop-Team WARR der TU München entwickelte die KUHN Beschichtungen eine besondere DLC-Beschichtung (Diamond Like Carbon). Diese kommt bei Leichtbaumaterialien zum Einsatz und schützt die Oberflächen des Baumaterialien bei minimalem Reibwert effektiv vor Verschleiß. Dadurch konnte der WARR-Hyperloop-Pod auf kürzester Distanz erfolgreich abgebremst werden – von  467 Kilometer pro Stunde auf 100 Meter Strecke.

Deutsches Team verteidigt ersten Platz

Möglich machte dies der Stoff „Schwarzer Diamant“. Die Beschichtung ist dabei 40-mal dünner als ein menschliches Haar, aber um ein Vielfaches härter als Stahl. Sie sorgte dafür, dass ein extremes Abbremsen mit bis zu neun G (9-fache Erdbeschleunigung) erzielt wurde. Ein Zerschellen am Ende der Strecke hätte eine Niederlage trotz High-Speed-Rekord zur Folge gehabt. Damit holt sich das deutsche Team den dritten Sieg in Folge beim Hyperloop-Wettbewerb in Kalifornien.

Erstes Hyperloop-Konzept vor vier Jahren präsentiert

Hyperloop ist ein Mobilitätskonzept der Zukunft, bei dem eine Magnetschwebebahn in einer Röhre mit Unterdruck Personen befördern soll. Eine Strecke München-Berlin wäre mit diesem Hochgeschwindigkeitstransportsystem in zirka 30 Minuten überbrückbar. Um dieses Konzept umzusetzen, erarbeitete der Gründer von Tesla, Elon Musk, mit Mitarbeitern seiner beiden Unternehmen SpaceX und Tesla Motors vor vier Jahren ein erstes Konzept. Er lud Forscherteams aus aller Welt ein, daran teilzunehmen. Dieses offene Entwicklungskonzept soll helfen, das Konzept schneller in die Realität umzusetzen.

Unter dem Namen SpaceX Hyperloop Pod Competition startete im Juni 2015 ein erster Wettbewerb. Hierfür ließ Musk eine Vakuumröhre als Teststrecke mit einer Länge von einer Meile im kalifornischen Hawthorne bauen. Im August 2017 folgte die zweite Pod-Competition. Bei beiden Wettbewerben siegte die Kapsel des WARR-Hyperloop-Teams der Technischen Universität München mit der höchsten Geschwindigkeit von 324 Kilometer pro Stunde. Die Vorgabe beim dritten Wettbewerb, der am 22. Juli 2018 in Kalifornien stattfand, war die maximale Geschwindigkeit und ein erfolgreiches Abbremsen am Ende der Röhre zu erreichen. Der Pod des WARR-Teams konnte an diesem Tag eine erneute Rekordgeschwindigkeit erreichen.

Augsburger Unternehmen wirkt am Konzept mit

Dr. Marcus Kuhn, Inhaber der KUHN Beschichtungen GmbH, freute sich mit dem erfolgreichen Team: „Es ist immer wieder faszinierend, als Technologieunternehmen aus Augsburg, an solch visionären und globalen Konzepten mitwirken zu können.“

Mehr über die KUHN Beschichtungen GmbH

Die KUHN Beschichtungen GmbH hat Ihren Sitz im Technologiezentrum Augsburg (TZA) des Innovationsparks Augsburg. Das Team hat langjährige Erfahrungen diamantähnliche Kohlenstoffschichten zu entwickeln und produzieren. Diamond Like Carbon (DLC), wie man die Schichten auch nennt, zeichnet sich durch eine Kombination extremer Eigenschaften aus: hohe Härten, extrem niedrige Reibwerte, eine hervorragende chemische Beständigkeit sowie Körperverträglichkeit.  Die Beschichtung wird im Maschinen- und Automobilbau, der Medizintechnik und aufgrund ihrer schwarzen Farbe auch als dekorative Oberfläche für edle Luxus- und Konsumgüter eingesetzt.

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