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Kroatien in der EU – was heißt das für Unternehmer? IHK Schwaben
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IHK Schwaben

Kroatien in der EU – was heißt das für Unternehmer? IHK Schwaben

 Kroatien ist EU-Mitglied, dadurch eröffnen sich neue Chancen für Unternehmer, Foto: photoman120/fotolia

Mit dem Beitritt Kroatiens in die Europäische Union (EU) geht eine verhaltenere Stimmungslage einher als noch im Jahr 2004. Die IHK Schwaben bewertet der Eingliederung jedoch positiv: Gerade für Unternehmer eröffnen sich dadurch willkommene Chancen.

Kroatien ist seit 1. Juli 2013 als 28. Mitgliedsstaat in die Europäische Union (EU) aufgenommen worden. Die IHK Schwaben berichtet von einer verhaltenen Stimmungslage im Vergleich zu der ersten EU-Erweiterungsrunde im Jahr 2004, als die baltischen Staaten, Polen, die Slowakei, Ungarn, die Tschechische Republik, Slowenien, Malta und Zypern ihre Eingliederung in die Europäische Union mit Volksfesten und Feuerwerken feierten. In Kroatien sei der Markt mit etwa 4,5 Mio. Einwohnern zu klein und die wirtschaftlichen Kennzahlen zu schlecht. Nach rund fünf Jahren Wirtschaftskrise sei die Stimmung im Land getrübt. Einzig die kroatische Küstenregion stelle mit der Tourismusbranche eine konstante und wachsende Einkommensquelle dar.

Unternehmen erhalten Vorteile durch den kroatischen EU-Staat

Dennoch bewertet die IHK Schwaben den kroatischen EU-Beitritt als positiv: Die Eingliederung bringe auch Veränderungen mit sich, die gerade den Unternehmen willkommen sein dürften, denn mit Kroatien als EU-Mitgliedsstaat entfallen an der Grenze Zölle und Warenkontrollen. Hier gilt ab sofort EU-Recht. Die EU-Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit sowie die Freiheit des Kapital- und Zahlungsverkehrs greifen. Die bisherige Ausfuhranmeldung wird durch die Intrastat-Meldung ersetzt. Bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen kann das Reverse-Charge-Verfahren angewendet werden. In Bereichen wie beispielsweise Energie, Umwelttechnik und Infrastruktur erhält Kroatien für die Umsetzung der EU-Standards Fördermittel, von denen nach Einschätzung der IHK Schwaben auch schwäbische Unternehmen profitieren könnten.

Deutschland hält voraussichtlich sieben Jahre an Beschränkungen fest

Deutschland hat allerdings erneut die Arbeitnehmerfreizügigkeit eingeschränkt. Für eine Übergangszeit von voraussichtlich sieben Jahren hält Deutschland an Beschränkungen für Einreise und Arbeitsaufnahme fest.

Alle Infos zu Kroatiens EU-Beitritt auf einen Blick

Sämtliche Informationen zu den Änderungen, die sich aus Kroatiens EU-Beitritt ergeben, hat die IHK Schwaben auf ihrer Homepage übersichtlich zusammengestellt.

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