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Kreissparkasse Augsburg, Agrarunternehmertag
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Kreissparkasse Augsburg

Kreissparkasse Augsburg, Agrarunternehmertag

P. Mayr, H. Schönfeld , M. Müller, P. Kratzer, Dr. A. Albrecht, U. Hintermair und H. Gruber, Foto: Kreissparkasse Augsburg

Wie rentabel ist die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen? Mit diesem Thema befasste sich der von der Kreissparkasse Augsburg und dem Landwirtschaftlichen Buchführungsdienst Augsburg veranstaltete siebte Agrarunternehmertag in Gersthofen.

Experten beleuchteten auf dem Agrarunternehmertag in Gersthofen das Spannungsfeld, in dem Landwirte heute handeln. Während sie von steigenden Preisen für Agrarrohstoffe profitieren, haben sie damit zu kämpfen, dass sich die Produktionskosten erhöhen. Gleichzeitig verteuern sich die landwirtschaftlich genutzten Flächen. „Agrarunternehmer leisten einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwesen, unsere Ernährung und zur Landschaftspflege. Gleichzeitig stehen sie vor großen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen“, so Horst Schönfeld, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Augsburg. „Die Kreissparkasse steht mit ihrem Expertennetzwerk als kompetenter Partner zur Seite. Insbesondere wenn es darum geht, Betriebsmodelle und Investitionen in Windkraft, Biogas und Fotovoltaik zu realisieren. Auch bei der Bewertung der Rentabilität und Wertschöpfung unterstützt die Kreissparkasse Augsburg die Agrarunternehmer.“

Stark schwankende Markterlöse für Landwirte

Stark schwankende Markterlöse führen dazu, dass Landwirte ihr finanzielles Risiko zunehmend preislich absichern. Hierzu stellte Mathias Müller, Abteilungsdirektor der Bayerischen Landesbank, anschaulich und überzeugend unterschiedliche Strategien vor. Auf diese solle ein versierter Betriebsleiter künftig nicht mehr verzichten. Schon im Vorfeld lasse sich das Risiko unerwarteter Preisschwankungen ohne Börse vermeiden. Mit einer einmaligen Prämie kann man so z.B. Sicherheit bei fallenden Preisen durch einen Fixpreis schaffen. Bei zunehmenden Umsätzen sollte eine risikoorientierte Unternehmensführung auf diese Strategie nicht verzichten.

Steigende Agrarpreise haben Auswirkungen auf Rendite

Steigende Agrarpreise bewirken höhere Pachtpreise. Diese wirken sich zusammen mit der Verteuerung von Betriebsmitteln wie Dünger, Saatgut und Technik verstärkt auf die Rendite aus. Dr. Alfred Albrecht machte anhand der Kennwerte bayerischer Betriebe deutlich, dass die veränderte Flächen-Rentabilität nur über eine einzelbetriebliche Vollkostenrechnung korrekt beurteilt werden kann. Erst dadurch werden die Grenzen der teilweise extremen Pachtpreis-Entwicklung erkennbar. Kostensenkung und eine gezielte, möglichst börsenorientierte Vermarktung seien stärker gefragt. „Häufig ist eine gute Flächen-Rentabilität nur über tierische Veredlung oder Intensivkulturen wie Zuckerrüben und Kartoffeln zu erreichen“, so Albrecht. „Deshalb gewinnt der Anbau alternativer Kulturen wie Gewürzkräuter und Feldgemüse zunehmend an Bedeutung.“

Weltweit steigende Nachfrage nach „guter Qualität“

Von positiven Perspektiven bei Anbau und globaler Vermarktung von Gewürzkräutern berichtete Peter Kratzer, Bereichsleiter Anbau, von der ESG – Kräu-ter GmbH Hamlar aus Asbach-Bäumenheim. Die weltweit steigende Nachfrage nach „guter Qualität“ von Gewürz- und Heilpflanzen komme auch den Anbauern zu Gute. Diese erzielten 2011 eine hervorragende Rentabilität. Hohe Marktleistungen ermöglichen auch künftig bei den vielfältigen Kulturen eine sehr gute Flächen- und Arbeitsverwertung. Diese liegt weit über dem konventionellen Marktfruchtbau. Unbelastete Böden, sauberes Grundwasser und hoch qualifizierte Landwirte bedeuten eine optimale Produktions-Grundlage. „Unser jährlicher Anbauvertrag enthält klare Regelungen zu Kultur, Anbaufläche, Preise, Qualität und Transport. So wird eine verlässliche Grundlage für den Landwirt geschaffen“, betont Kratzer.

Anbau von Industriegemüse wirtschaftlich sehr interessant

Praxisnah informierte Stefan Tarnowski von Durach Lechtaler Sauerkonserven in Todtenweis/Sand, über den Anbau von Weißkraut, Rotkohl und Rote Beete. Deren Anbau, Pflege und Ernte sind im großflächigen Anbau weitgehend gut mechanisierbar. Anbau-Empfehlungen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft geben Hilfestellung bei Düngung und Pflanzenschutz. Der jährliche Anbauvertrag bringt Sicherheit für den Anbauer, insbesondere beim Vertragspreis. Durch die gegenüber dem konventionellen Marktfruchtbau wesentlich höhere Flächen-Verwertung stellt der Anbau von Industriegemüse eine wirtschaftlich sehr interessante Alternative dar. Mit der in 2012 geplanten Erweiterung der Produktionsstätte können auch neue Interessenten berücksichtigt werden.

Verknappung und Verteuerung von Boden erfordert Neuorientierung

Abschließend stellte Helmut Gruber, Steuerberater und Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Buchführungsdienstes die zunehmende Bedeutung einer verbesserten Flächen-Rentabilität heraus. Die Verknappung und Verteuerung von Boden erfordere eine zukunftsfähige Neuorientierung. Diese sei insbesondere für den landwirtschaftlichen Betriebsleiter unerlässlich.

www.kreissparkasse-augsburg.de

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