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Krankenkassen

Krankenkassen

Krankenversicherungen raten zur schnellen Zahlung offener Zusatzbeiträge, da Zollämter offene Beiträge eintreiben. Bei nicht gezahlten Zusatzbeiträgen dürfen Krankenkassen Gehälter pfänden.

Gegen säumige Beitragszahler fahren die Krankenkassen nun schweres Geschütz auf. Und das heißt Hauptzollamt, denn dieses ist in dem Fall Vollstreckungsorgan für offene Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen. Das Verbraucherportal 1A Krankenversicherung gibt einen Überblick, was die Krankenversicherungen dürfen und wie sich Beitragszahler im Fall einer Forderung ihrer Krankenversicherung verhalten sollten.

Zusatzbeiträge von 8-15 Euro

Nicht alle Krankenversicherungen kommen mit dem gesetzlich geregelten, einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent gleich gut aus. In dem Fall ist die betroffene Krankenversicherung unter bestimmten Voraussetzungen berechtigt einen Zusatzbeitrag – in der Praxis sind das derzeit zwischen acht und 15 Euro mehr im Monat – zu erheben. Viele wechseln daher die Krankenversicherungen oder zahlen einfach nicht. Nun machen die ersten Krankenversicherungen ernst und treiben die ausstehenden Zahlungen notfalls per Pfändungsbeschluss ein. Und das steht rein rechtlich auf sicheren Füßen.

Pfändung statt Lohn

Vollstreckungsorgan der Krankenversicherungen für rückständige Beiträge, zu dem auch der Zusatzbeitrag gehört, ist diesmal nicht der Gerichtsvollzieher, sondern das Hauptzollamt am Wohnsitz des Beitragsschuldners. Kommt der Versicherte auch den Vorgaben der Hauptzollämter nicht nach, können sie Gehälter oder Pensionszahlungen pfänden.

Härtere Gangart

Die harte Gangart hat einen Grund: In der Vergangenheit scheuten noch viele Krankenversicherungen ein kostspieliges Mahn- bzw. Inkassoverfahren, da am Ende häufig nicht einmal sicher war, ob die Forderung der Krankenversicherungen zum Erfolg führt. Dabei sind die Gründe für ein Versäumnis vielfältig: Einige haben vielleicht schlicht vergessen, die Beiträge zu bezahlen und holen das bei der ersten Zahlungsaufforderung der Krankenversicherungen bereits nach. Letztlich ist es auch für die Beitragszahler ungewohnt, hatten sie in der Vergangenheit so rein gar nichts mit der Überweisung der Krankenversicherungs-Beiträge zu tun.

Pfändung durch Hauptzollämter

Einige Zahlungssäumige allerdings verweigern die Beiträge im Wissen um die hohen Mahnkosten gezielt. Das soll nun ein Ende haben, denn die Krankenversicherungen - allein bei der DAK gibt es derzeit 220.000 säumige Beitragszahler – schöpfen nun alle Mittel aus. Ist ein Mitglied der Krankenversicherung seinen Zahlungen über einen längeren Zeitraum hinaus nicht nachgekommen, hat die Krankenversicherung das Recht, die Daten der betroffenen Kunden an die zuständigen Hauptzollämter weiterzuleiten. Diese veranlassen dann die Pfändung von Arbeitslöhnen und Pensionen.

Lohn wird komplett einbehalten

Viele staunen am Ende nicht schlecht, wenn der Bescheid über eine Pfändung ins Haus flattert und nicht wie gewohnt zum ersten das Gehalt auf dem Konto ist. So werden Arbeitslöhne und Pensionen nicht nur in der Höhe des säumigen Beitrages gepfändet, sondern bis zur Bezahlung der offenen Posten, oder zumindest einer Einigung mit dem Gläubiger, vollständig zurückbehalten. Krankenversicherungen raten nun zur schnellstmöglichen Begleichung der offenen Beiträge, um unangenehmen Kosten und Ärger aus dem Weg zu gehen.

Begleichung durch Ratenzahlung möglich

„Sollten mehrere Beiträge offen sein und diese nicht auf einmal beglichen werden können, raten Krankenversicherungen dem Versicherten schnellstmöglich Kontakt mit der jeweiligen Krankenversicherung aufzunehmen. Meist lassen sich die Krankenversicherungen auf eine Begleichung der offenen Beiträge über Raten ein.

Vergleichen Sie Krankenkassen und finden Sie die passende private oder gesetzliche Krankenversicherung.

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