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Kraftwerk am Hochablass: Ratsbegehren geplant Stadtwerke Augsburg
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Stadtwerke Augsburg

Kraftwerk am Hochablass: Ratsbegehren geplant Stadtwerke Augsburg

 Pressekonferenz der Stadtwerke Augsburg zum Bau des Kraftwerks am Hochablass, Foto: B4B SCHWABEN

Der Bau des Wasserkraftwerks am Hochablasswehr stand in den vergangenen Tagen immer wieder in der Öffentlichkeit. Die Stadtwerke Augsburg haben bei einer Pressekonferenz am Mittwoch die Planung des Kraftwerks am Hochablass erläutert. Umweltreferent Rainer Schaal will mit einem Ratsbegehren die Entscheidung über den Bau in die Hände der Bürgerinnen und Bürger geben.

Es ist derzeit viel zu hören und zu lesen über den Bau des Wasserkraftwerks am Hochablass. Viele Gegner befürchten große Nachteile für Mensch und Natur. Die Stadtwerke Augsburg haben in einer Pressekonferenz über die Planungen zum Kraftwerk am Hochablass informiert und die Diskussionspunkte bezüglich des Baus aufgeklärt. Rainer Schaal, Umweltreferent der Stadt Augsburg, will, dass die Bürger selbst über den Bau des Kraftwerks entscheiden. „Es gibt viele Seiten eines Projekts: Vorteile, Nachteile und verschiedene Blickwinkel. Wie ist der Blickwinkel der Bürgerschaft über so ein zentrales Projekt? Das soll das Ratsbegehren zeigen.“, so der Umweltreferent.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Bis 2014 sollen alle Augsburger Haushalte mit selbst oder in der Abfallverwertungsanlage erzeugtem ökologischem Strom versorgt werden. Mit dem Kraftwerk am Hochablass wollen die Stadtwerke Augsburg einen wichtigen Schritt in diese Richtung tun. Dr. Claus Gebhardt von den Stadtwerken Augsburg machte klar, dass er fest zu und hinter dem Projekt stehe. Das Wasserkraftwerk am Hochablass könnte 11 Millionen kWh pro Jahr erzeugen, damit wären über 3.900 Haushalte langfristig mit regenerativer Energie versorgt.

Keine Auswirkung für Mensch und Umwelt

Der Einbau des Wasserkraftwerks würde in ein bereits vorhandenes Wehr erfolgen, unsichtbar unter Wasser. Dies bedeutet, dass es kaum Auswirkungen für Mensch um Umwelt haben werde, auch das Nacherholungsgebiet bleibt bis auf die Bauzeit unberührt. „Es entsteht kein neues Bauwerk, die Flusslaufbahn muss nicht verändert werden und die Fallhöhe ist bereits vorhanden. Unsichtbar unter Wasser wird etwas eingebaut um die Kraft des Wassers zu nutzen.“ erklärte Dr. Gebhardt.

Viele Diskussionspunkte entschärft

Auch auf die Diskussionspunkte wie Wirtschaftlichkeit, Klimawandel, Wasservorhand, Fische und noch vieles mehr ging Dr. Gebhardt ein und entschärfte die Punkte zugleich. „Der Wasservohang kann trotz Wasserkraftwerk erhalten bleiben. Auch der Finanzierungsrahmen von 10,9 Millionen Euro wird eingehalten.“ versicherte Dr. Gebhardt. Aber auch für Ihn bleiben noch Punkte der Diskussion. Das sind zum einen die geplanten Baumfällungen im Zuge der Bauarbeiten (10 Bäume) und des Baus eines Trafohauses (2 Bäume). Zum Anderen bleiben der Baustellenverkehr, der Klimawandel und der Schutz der Fische ein weiteres Thema.