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Konjunkturlage der M+E Industrie noch gut
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bayme vbm

Konjunkturlage der M+E Industrie noch gut

 Stefan Holzamer und Johannes Juppe stellen die konjunkturelle Lage der M+E-Industrie in Schwaben vor, Foto B4B SCHWABEN

Die konjunkturelle Lage in der schwäbischen M+E-Industrie ist noch gut, trotz einer deutlichen Abkühlung, gedämpften Erwartungen und großer Unsicherheit für das Jahr 2012. Der Höhepunkt der schwäbischen Metall- und Elektroindustrie ist überschritten.

Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung zur M+E-Konjunktur in der Region liegen vor. Die Umfrage, die von den Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm halbjährlich durchgeführt wird zeigt, dass die Lage in Schwaben noch gut ist. Der Höhepunkt der Konjunktur ist überschritten und die wirtschaftliche Abkühlung wird deutlich.

Schwaben deutlich negativer gestimmt

Stefan Holzamer, Vorsitzender der bayme vbm Region Augsburg stellte die Umfrageergebnisse in einem Pressegespräch vor. „Die M+E-Industrie in der Region Schwaben stand im zweiten Halbjahr 2011 gut dar. Die konjunkturelle Lage war nach wie vor gut.“ fasste Holzamer die aktuellen Ergebnisse zusammen. Blick man jedoch auf die Erwartungen für das kommende Halbjahr sind die Erwartungen in der M+E-Industrie getrübt. Im Inlandsgeschäft gehen knapp 14 Prozent der Befragten von einer Verbesserung, 16 Prozent jedoch von einer Verschlechterung aus. Im Export sind 21 Prozent pessimistisch und nur noch 15 Prozent optimistisch für das erste Halbjahr. „Damit liegen die Schwaben mit ihren Erwartungen für das erste Halbjahr unter den bayernweiten Einschätzungen. Hier halten sich positive und negative Bewertungen die Waage.“ erklärte Stefan Holzamer.

Unsicherheit trübt die Stimmung

„Die Skepsis der Firmen beruht auf Unsicherheiten. Wie geht es mit der Schuldenkrise in der Eurozone weiter? Gerät der Finanzmarkt in größere Turbulenzen? Wie sieht es bei der Unternehmensfinanzierung aus? Verschlechtern sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen? Und wie verhalten sich Investoren und Verbraucher?“ all das sind wichtige Punkte die laut Holzamer für die Skepsis sorgen.

bame vbm erwartet deutliche Abkühlung

Der Ausblick auf das Jahr 2012 zeigt, dass die konjunkturelle Lage deutlich abkühlt. Stefan Holzamer fordert aufgrund der großen Unsicherheiten wenigstens verlässliche Rahmenbedingungen. Hier ist ganz klar die Wirtschaftspolitik und die Tarifpolitik gefragt. „Die konjunkturelle Unsicherheit ist groß genug, eine weitere Verunsicherung seitens der Wirtschaftspolitik und der Tarifpolitik wäre fatal. Die Wirtschaft braucht Verlässlichkeit.“ so Holzamer.

M+E-Industrie steht vor Tarifrunde

Auch die Tarifrunde steht im Zeichen großer Unsicherheiten, deshalb müsse hier vor allem die Flexibilität im Fokus stehen. Die Forderungen der IG Metall sind für Holzamer dabei keine große Unterstützung. Die Unbefristet Übernahme von Azubis würde zum Beispiel zur Folge haben, dass weniger Auszubildende in den Betrieben aufgenommen werden. „Die M+E-Industrie bildet derzeit über einem Drittel über dem Bedarf aus. Bei einer Übernahmeverpflichtung würden viele Firmen das Ausbildungsengagement deutlich bremsen. Das kann weder im Sinne der Auszubildenden noch im Sinne der IG Metall sein.“ erklärt Holzamer

Produktionspläne weiter aufwärts gerichtet

Die Produktionspläne der M+E Unternehmen seien zwar verhaltener als im Vorjahr, aber dennoch weiterhin aufwärts gerichtet. 20 Prozent der Firmen wollen den Output laut Befragung erhöhen und nur 7 Prozent gehen davon aus, die Produktion verringern zu müssen. Sehr erfreulich ist auch, dass mehr als 40 Prozent ihre Investitionen ausbauen möchten, vor allem im Bereich der Ersatzbeschaffung und Erweiterungsmaßnahmen. Betrachtet man die Beschäftigung so soll ein weiterer Anstieg der Beschäftigung in Schwaben erfolgen, wenn auch deutlich geringer als im Vorjahr. bayme vbm geht von zusätzlich 5.000 M+E Arbeitsplätzen in ganz Bayern aus, in Schwaben werden es voraussichtlich 800 zusätzliche Stellen sein.

Zum traditionellen Neujahrsempfang 2012 lud der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm in der Region Schwaben ein. Am Mittwochabend kamen rund 700 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Medien ins Augsburger Rathaus.

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