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Konjunktur: Augsburg auf der Erfolgswelle
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IHK Schwaben

Konjunktur: Augsburg auf der Erfolgswelle

 Gute Stimmung in der Augsburger Konjunktur. Foto: B4B SCHWABEN

Viel Optimismus, solide Zahlen, sowie zufriedene Unternehmer in Augsburg. Das ergab die IHK-Konjunkturumfrage Frühjahr 2012.

„Augsburg schwimmt auf der Welle der guten konjunkturellen Entwicklung mit“, freut sich Ernst Holme, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt. Dies ergibt die repräsentative Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Schwaben für die Stadt Augsburg. Unternehmen der Branchen Industrie, Handel und Dienstleistungen aus der Stadt Augsburg geben darin über ihre aktuelle Lage und ihre Zukunftserwartungen Auskunft.

Hohe Kapazitätsauslastung in Augsburger Firmen

Neun von zehn befragten Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als befriedigend oder als gut. Etwa die Hälfte der befragten Betriebe kann in den vergangenen Monaten gestiegene Auftragsvolumina vorweisen, wobei die Inlandsnachfrage besonders stabil zu sein scheint. Entsprechend hoch ist die Kapazitätsauslastung der Firmen; nur 15 Prozent bezeichnet sie als „nicht ausreichend“.

Trotz guter Auftragslage konnten die Unternehmen auf der Ertragsseite nicht immer einen ebenso großen Erfolg verbuchen. Mehr als jedes vierte Unternehmen spricht in der Umfrage von einer verschlechterten Ertragslage. „In allen Bereichen, sei es Betriebsmittel, Personal oder Energie und Rohstoffe, steigen die Kosten kontinuierlich an“, erläutert Holme die Situation. „Kostensteigerungen können aber nicht immer in Form von höheren Preisen weitergegeben werden, dafür ist der Wettbewerbsdruck auch international zu groß.“

Erwartungen positiv

Ausgehend von einer soliden Position blicken die Betriebe optimistisch in die Zukunft. Rund ein Drittel rechnet mit einer weiteren Verbesserung und über die Hälfte mit einer gleich bleibenden Lage. Eine Verschlechterung befürchtet nicht einmal jedes achte Unternehmen. Die Zuversicht gründet sich auf einer positiv erwarteten Entwicklung der Aufträge, wobei Auftragssteigerungen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland für möglich gehalten werden.

Einen Rückgang der Auftragsvolumina erwarten nur einzelne der befragten Unternehmen. Entsprechend wird auch die Kapazitätsauslastung bei den meisten erst einmal stabil bleiben oder sogar eher steigen. „Die europäische Schuldenkrise zeigt noch keine Auswirkungen auf die konkreten Geschäftserwartungen unserer Unternehmen“, lenkt Holme den Blick auf das nach wie vor schwelende Finanzproblem. „Eine latente Verunsicherung ist allerdings vorhanden, da keine wirkliche Lösung absehbar ist.“

Augsburger Unternehmer lassen sich nicht verunsichern

Beim Thema „Erwartete Investitionen“ zeichnet sich ein Bild der Kontinuität. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind es zwar weniger Unternehmen, welche ihre Investitionen steigern möchten (23 Prozent, Frühjahr 2011: 40 Prozent); aber 51 Prozent wollen weiterhin wie in bisherigem Umfang Investitionen tätigen. Von ihrem derzeitigen Investitionsniveau abweichen wollen 14 Prozent der Betriebe und planen, weniger zu investieren. 12 Prozent der Firmen planen laut Umfrage vorerst keine Investitionen.

Bei den Beschäftigtenzahlen wird es laut Umfrage bei drei Viertel der  Betriebe keine Veränderungen geben. Rund 17 Prozent haben vor, weiteres Personal einzustellen, acht Prozent Personal abzubauen. „Es ist ein positives Zeichen, dass sich die Unternehmen der Stadt Augsburg durch politische und finanzielle Unsicherheiten in Europa und immerfort steigenden Kosten nicht verunsichern lassen und größtenteils optimistisch in die Zukunft schauen“, fasst Holme zusammen. „Beim Thema Fachkräfte müssen wir jedoch am Ball bleiben. Hier gilt es für alle, auch für die Unternehmen, offener und flexibler für neue Modelle und Arbeitsplatzmöglichkeiten zu sein.“

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