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Kommunen fordern gleiches Recht für Strecken-Ausbau
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Dinkelscherben/Kutzenhausen

Kommunen fordern gleiches Recht für Strecken-Ausbau

 Die Bürgermeister von Dinkelscherben und Kutzenhausen setzen sich für den Strecken-Ausbau ihrer Kommunen ein, Foto: Fotolia

Einen Antrag für den buchstäblichen Ausbau der Gleise für die Weiterentwicklung der Kommunen in Richtung Zukunft haben die Bürgermeister von Kutzenhausen und Dinkelscherben nun gestellt.

Mit ihren Stellungnahmen haben die Bürgermeisterin der Gemeinde Kutzenhausen, Silvia Kugelmann, und der Bürgermeister des Marktes Dinkelscherben, Peter Baumeister, pünktlich zum 18. Januar 2013 beantragt, dass der derzeit geplante, dreigleisige Ausbau der Bahnstrecke Augsburg – Gessertshausen um den unmittelbar darauf folgenden Streckenabschnitt mit den Haltepunkten Kutzenhausen und Dinkelscherben erweitert wird.

Bürgermeister setzen sich für gleiche Verhältnisse in Stadt und Land ein

Die Weiterführung der geplanten Ausbaustrecke bis Dinkelscherben und die damit künftig mögliche S-Bahn-ähnliche Vertaktung sei für ihre Kommunen von elementarer Bedeutung, betonten beide Bürgermeister in ihren Schreiben an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT). Denn die Zukunfts-Entwicklung von Kommunen sowie der im Landesentwicklungsprogramm aufgestellte Grundsatz gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land hingen maßgeblich von einem leistungsfähigen Nahverkehr ab. Deshalb sei es dringend erforderlich, auch die Strecke Gessertshausen – Kutzenhausen – Dinkelscherben für den dreigleisigen Ausbau im Bundesverkehrswegeplan anzumelden. Zudem sei die vom „Fuggerexpress“ bediente Trasse vom Augsburger Hauptbahnhof bis Dinkelscherben bei Pendlern als durchgängige Einheit etabliert und sehr gefragt, stoße aber schon heute zu den täglichen Hauptverkehrszeiten an ihre Kapazitäts- und Zuverlässigkeitsgrenzen.

Kommunen durch verkehrstechnische Abkoppelung benachteiligt

Vollkommen unverständlich sei es, so Kugelmann und Baumeister, dass sie als betroffene Kommunen nicht bereits vor dem 18. Januar 2013, dem letzten Termin für die Abgabe von Stellungnahmen zu den bayerischen Anmeldungen zum Bundesverkehrswegeplan, detailliert über die Inhalte des im Ministerium bereits vorliegenden Gutachtens zum dreigleisigen Ausbau der Strecke Augsburg – Gessertshausen informiert wurden. Diese für die fundierte Planung und Stellungnahme ganz wesentliche Information soll erst im März 2013, das heißt lange nach Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligungsfrist, im Kreistag erfolgen. Das Gutachten hat eine gemeinsame Untersuchungsgruppe vom StMWIVT und der Deutschen Bahn ausgearbeitet und soll dabei zu dem Ergebnis gekommen sein, dass durch den Trassenbedarf des Fern- und Güterverkehrs ein dreigleisiger Ausbau nur im Bereich Augsburg und Gessertshausen notwendig ist. Die daraus folgende Abkoppelung und nahverkehrstechnische Benachteiligung von Kutzenhausen und Dinkelscherben wollen die Bürgermeister Kugelmann und Baumeister im Sinne einer bestmöglichen Zukunftssicherung ihrer Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmen.

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