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Könnte der Bier-Ausschank den Augsburger Christkindlesmarkt retten?
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Geringe Nachfrage nach Heißgetränken

Könnte der Bier-Ausschank den Augsburger Christkindlesmarkt retten?

Der Augsburger Christkindlesmarkt. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Statt winterlicher Kälte herrschen auch in diesem Jahr auf dem Augsburger Christkindlesmarkt bislang milde Temperaturen. Das schlägt sich unmittelbar auf die Nachfrage nach Heißgetränken nieder. Könnten die Stand-Betreiber deshalb künftig auch kühles Bier ausschenken? Wir haben für Sie nachgefragt.

„Bier ist hier nicht notwendig“, erklärt Gastronom Harald Winderl, der seit letztem Jahr „Held’s Almhütte“ gemeinsam mit dem Plärrer-Wirt Dieter Held betreibt. „Die Besucher genießen hier die Weihnachtszeit mit Glühwein, Punsch oder anderen warmen Getränken. Das Bier sollte deshalb auf Festen wie dem Plärrer bleiben. Dort sind wir mit dem Schallerzelt auch sehr stark vertreten. Es fehlt also nicht am Interesse, Bier zu vertreiben – nur auf den Christkindlesmarkt passt es nicht“, so Winderl weiter.

Aufgrund der milden Temperaturen kommt immer wieder zur Sprache, Bier auf dem Augsburger Christkindlesmarkt anzubieten. Doch die meisten Händler stehen dieser Überlegung kritisch gegenüber. Bier gehört für sie auf ein Volksfest, nicht jedoch auf den Christkindlesmarkt. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das sagen die Händler zu der Idee, Bier anzubieten.

„Für einen Glühwein oder Punsch ist es zu warm“

Dem stimmt auch Eugen Diebold vom „Glühweinzauber“ zu: „Ich finde, Bier hat auf dem Christkindlesmarkt nichts zu suchen. Wir schenken hier schließlich auf einem Weihnachtsmarkt und nicht auf einem Volksfest aus.“ An seinem Stand Bier auszuschenken, kommt für Eugen Diebold deshalb zurzeit nicht in Frage, auch wenn die Umsätze in diesem Jahr besser sein könnten. „Bislang läuft das Geschäft eher durchwachsen. Denn für einen Glühwein oder Punsch ist es den Besuchern oft zu warm. Wir sind aber optimistisch, dass sich das in den Tagen vor Weihnachten noch ändern wird“, ergänzt er.

Größere Fläche vermindert Gedränge

Winderl hingegen ist mit den Umsätzen in der Almhütte zufrieden: „Bisher läuft es sehr gut. Wir sind jetzt im zweiten Jahr hier mit der Almhütte vertreten und empfinden es als ein Privileg, unter dem Christbaum ausschenken zu können. Auch von Seiten der Stadt gibt es nichts zu beanstanden. Gerade im vergangenen Jahr wurde hier viel optimiert“, fasst Winderl zusammen. So ist beispielsweise die größere freie Fläche um den Stand herum in diesem Jahr neu. „Damit kommt es nicht zu einem so starken Gedränge wie in den letzten Jahren“, weiß der Gastronom.

„Man muss wohl mit der Zeit gehen“

Auch das „Feuerstüble“ von Karoline Diebold läuft gut. „Die Nachfrage nach Bier, vor allem aber nach kühlen Getränken allgemein, ist durchaus da“, erklärt Karoline Diebold. Sollte sich das Bier auf dem Augsburger Christkindlesmarkt durchsetzen, will sie sich dem also nicht in den Weg stellen. „Man muss wohl mit der Zeit gehen. Vielleicht wünschen sich die Kunden auch einfach eine Abwechslung.“

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