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Klinikum: OP-Säle auf dem neusten Stand der Technik
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Klinikum Augsburg

Klinikum: OP-Säle auf dem neusten Stand der Technik

 Hier wird modernste Technik installiert - noch im Sommer soll ein Teil der neuen OPs in Betrieb gehen, Foto: Klinikum Augsburg

Die neuen Räumlichkeiten im Klinikum Augsburg nehmen Form an. Der erste Abschnitt der sanierten Zentral-OPs soll noch diesen Sommer in Betrieb gehen. In Deutschland gibt es momentan kein vergleichbares Projekt.

Das große 30 Mio. Euro teure Bauprojekt des Klinikum Augsburg soll 2015 abgeschlossen werden. Die ersten neuen Räumlichkeiten stehen bereits kurz vor der Vollendung. Der erste Bauabschnitt der OP-Sanierung im dritten Stockwerk ist fast fertig. Hier sind die Arbeiter gerade dabei, modernste Technik zu installieren. Noch in diesem Sommer sollen die zehn neuen Operationssäle in Betrieb gehen. Danach wird die technische Ausstattung der weiteren OP-Säle aufgerüstet. Insgesamt werden zusätzliche 12 Mio. Euro in neue High-Tech Geräte investiert. Der Verwaltungsratsvorsitzende, Landrat Martin Sailer, betont: „Wir bauen tatkräftig an der Weiterentwicklung des Klinikums.“ Der Freistaat steuert eine Sonderförderung von 10 Mio. Euro für die Sanierung bei.

Ein Projekt ohne Beispiel in Deutschland

„Unsere Operateure und mit ihnen weitere Mitarbeiter können nun High-Tech und ihr eigenes Know-How miteinander verbinden, um rund 33.000 Patienten pro Jahr optimal zu versorgen“, erklärt Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke. Mit der Sanierung wird der Operationsbereich in Augsburg zu den größten in ganz Deutschland gehören. Nach der Fertigstellung 2015 stehen dem Klinikum 18 OP-Säle mit neuem Zentral-OP und 6 OP-Säle des „Dach-OPs“ zur Verfügung. Für Kinder und Jugendliche wird es ein abgetrennter Bereich mit eigenem OP-Saal geben, komplett mit eigenem Wartebereich und Aufwachraum. In Zwei Hybrid-OPs können Herzchirurgen, Kardiologen und Gefäßmediziner komplexe Eingriffe und minimal-invasive Operationen durchführen. Es können neue und schonendere Therapieverfahren umgesetzt und dabei die Risiken für den Patienten minimiert werden. Architekt Dr. Michael Ludes betont: „Es gibt derzeit kein vergleichbares Projekt in Deutschland, was die Dimension einer Sanierung im Bestand betrifft.“

High-Tech in den Räumen des Klinikums

Durch den Umbau wird die Effizienz und Prozessqualität des Krankenhauses maßgeblich verbessert. Modernste OP-Technik wird über Datenleitungen vernetzt. Damit können Operateure, Assistenten und Anästhesisten alle wichtigen Informationen abrufen und auf einen Blick erkennen. Kameras in den Operationsleuchten können Bilder einer Operation beispielsweise auch in die Büros der Chefärzte senden. Vier der neuen OP-Säle werden speziell für „Schlüssellochoperationen“, minimal-invasive Operationen, ausgelegt sein. Davon kann in einem sogar während der Behandlung von minimal- invasiv zu konventioneller Operation gewechselt werden. Mit diesen Neuerungen ist das Klinikum für die zukünftigen Entwicklungen in der Medizin bestens vorbereitet.

Auch in den Wänden steckt modernste Technik

Fortschrittliche Technik steckt nicht nur in den OP-Sälen, sondern auch hinter den Kulissen. Im Stockwerk über den Sälen wurden aufwendige Luftaufbereitungsanlagen installiert. Diese Anlagen stellen sicher, dass die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit für ein angenehmes Klima sorgt. Außerdem besitzen sie Hochleistungsfilter, an denen Feinstaub, Bakterien, Pilzsporen, Pollen und sogar Viren hängen bleiben. Auch die Sterilgutlager profitieren von der modernen Lüftung. Natürlich wurde das Ambiente des Klinikums ebenfalls aufgewertet. Durch Tageslicht und Glaswände wird eine ansprechende Optik für Angestellte und Patienten geschaffen. Da freuen sich nicht nur die Operateure. Durch die Glaswände fallen auch Fugen weg, in denen sich Schmutz und Bakterien ansammeln können. Das erleichtert die Reinigung und verbessert die Hygiene. 

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