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Klinikum Augsburg verbessert sich nicht nur wirtschaftlich
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Klinikum Augsburg

Klinikum Augsburg verbessert sich nicht nur wirtschaftlich

 (v.l.) Landrat Martin Sailer,Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke, OB Dr. Kurt Gribl. Foto: Klinikum Augsburg/Ulrich Wirth

Doppelter Grund zur Freude am Klinikum Augsburg: Im vergangenen Jahr 2011 wurden zahlreiche medizinische Einrichtungen renoviert oder neu eingerichtet, zugleich hat das kommunale Großkrankenhaus in seiner 30-jährigen Geschichte zum ersten Mal ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erzielt.

Bei rund 390 Millionen Euro Erträgen blieben zum Schluss rund 370.000 Euro übrig – und nicht zuletzt hat das Klinikum seinen rund 5.300 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen einmaligen und außertariflichen Bonus von 500 Euro (je nach Beschäftigungsumfang des einzelnen Mitarbeiters) ausgeschüttet.

Medizinische und räumliche Verbesserungen

Zu den wesentlichen medizinischen Verbesserungen am Klinikum gehören die Erweiterung der sogenannten Stroke Unit, einer speziellen Behandlungseinheit für Schlaganfall-Patienten, oder eine neue Interdisziplinäre Station für Patienten, die Kliniken mit unterschiedlicher Fachrichtung behandelt werden. Auch die Elektrophysiologische Untersuchung, das neue Endoskopie-Zentrum oder der Operationsbereich wurden ausgebaut.

Wirtschaftliche Situation des Klinikums entlastet Stadt und Landkreis Augsburg

Darüber hinaus wurden neue Kooperationen mit anderen Kliniken in der Region geschlossen, um die Medizin vernetzt voranzubringen. „Eine bessere Medizin kann auch zur wirtschaftlichen Gesundung beitragen“, erklärt Landrat Martin Sailer, Vorsitzender des Klinikum-Verwaltungsrates. Sein Stellvertreter, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, ergänzt: „Durch die verbesserte wirtschaftliche Situation am Klinikum werden auch Stadt und Landkreis Augsburg entlastet.“ Denn das kommunale Großkrankenhaus, das unter der Trägerschaft von Stadt und Landkreis Augsburg ist, hat zusätzlich zu einem umfassenden Investitionsprogramm einen eigenen Beitrag zum Verlustausgleich der Vorjahre beigetragen. Diesen hätten sonst Stadt und Landkreis in Millionenhöhe übernehmen müssen.

„Die gute Entwicklung am Klinikum ist auch ein wesentlicher Beitrag für die Generalsanierung“, so Sailer und Dr. Gribl: „Wäre die wirtschaftliche Verbesserung nicht eingetreten, hätten wir kaum aus den Mitteln von Stadt und Landkreis die Eigenanteile der Generalsanierung finanzieren können.“ Die Träger und damit die Bürger der Region sind „massiv entlastet“ von den Schulden des Klinikums aus der Vergangenheit. „Wir wollen die Zukunft des Klinikums sichern“, betont Vorstand Alexander Schmidtke. Daher solle die Medizin weiter ausgebaut werden.

Beste Medizin zu bezahlbaren Preisen

Die Patientenzahlen im stationären Bereich liegen bei rund 72.000 Patienten sowie Schwangeren und Neugeboren. Im ambulanten Bereich wurden über 150.000 Patienten behandelt. „Wir erwarten uns weitere Steigerungen, vor allem bei schwerwiegenden Erkrankungen“, so Schmidtke. Dementsprechend werde nun der Fokus „von der Sanierung auf die Modernisierung“ gelegt: „Der Masterplan ermöglicht uns, Spitzenmedizin zu realisieren – in besseren Strukturen für Patienten und Personal, und dies auch noch wirtschaftlicher.

Wir wollen beste Medizin zu bezahlbaren Preisen für alle in Zukunft garantieren können.“ 2011 wurde dieser Kurs eingeleitet: Das Ergebnis verbesserte sich um rund 7,9 Millionen Euro, das Eigenkapital wurde um rund 9 Millionen Euro erhöht. Insgesamt wurden rund 390 Millionen Euro Erträge erzielt, und insgesamt 27 Millionen Euro in den medizinisch-technischen Fortschritt investiert.