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Klinikum Augsburg, Tarifabschluss zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften
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Klinikum Augsburg

Klinikum Augsburg, Tarifabschluss zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften

Der Klinikum-Verwaltungsratsvorsitzende Landrat Martin Sailer und Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke begrüßen den Tarifabschluss zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften der Krankenhauslandschaft. Damit konnte ein Streik verhindert werden.

"Die Lohnerhöhungen verursachen etwa 10 Millionen Euro Zusatzkosten 2012 und 2013 allein am Klinikum Augsburg. Darin eingeschlossen sind die Steigerungen für Ärzte sowie alle anderen Angestellten. Die Gegenfinanzierung durch die Kostenträger ist jedoch nicht gegeben“, gaben Sailer und Schmidtke zu bedenken. Daher muss das Großkrankenhaus durch die zunehmend schwierigeren Rahmen-Bedingungen des Gesundheitswesens weitere Konsolidierungs-Maßnahmen ergreifen. Nur so wird der gewünschte Modernisierungskurs mit dem "Masterplan für die Medizin der Zukunft" nicht gefährdet.

„Es ist wichtig, einen dauerhaften Streik zu vermeiden“

Die Laufzeit von 24 Monaten und die stufenweise Erhöhung des Tarifs für das nicht-ärztliche Personal sei jedoch insgesamt ein tragfähiger Kompromiss, so Schmidtke. "Gerade im Hinblick auf die Patienten-Versorgung war es wichtig, einen dauerhaften Streik zu vermeiden." Insbesondere die Gesundheits-Politik müsse jedoch auf den Tarifabschluss reagieren, so Schmidtke: "Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Anstrengungen zur Konsolidierung geleistet. Der Spielraum zu Sparen ohne Qualitätseinbußen verengt sich. Die Kliniken müssen daher unterstützt werden, um auch in Zukunft Spitzenmedizin für alle gewährleisten zu können."

Pflegekräfte und Ärzte klagen über zu wenig Zeit für die Patienten

Außerdem richtet Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke den Blick nicht nur auf die Ökonomie: "Ich bin mir bewusst, dass der Druck auf jeden einzelnen der über 5.300 Mitarbeiter am Klinikum steigt. Viele Pflegekräfte und Ärzte klagen über zu wenig Zeit für die Patienten." Die Politik soll den Klinik-Mitarbeitern auch als Leistungsträgern ihre Wertschätzung entgegenbringen. "Wir brauchen attraktive Rahmen-Bedingungen für die Menschen, die jedes Jahr 230.000 Patienten allein an unserem Krankenhaus versorgen", betont Schmidtke. Gleichzeitig will er aber auch "Prozesse und Strukturen so anpassen, dass die Mitarbeiter von unnötigen Aufgaben entlastet werden. Stattdessen sollen sie sich um die Menschen kümmern können." Insofern müsse unnötige Bürokratie abgebaut werden und verstärkt auch auf Service- und Assistenzpersonal gesetzt werden. "Ärzte und Pflegende sollen sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können: die Behandlung und Betreuung der Patienten", so Schmidtke.

Diese Zusatzkosten kommen auf das Klinikum Augsburg zu

Die Kosten der linearen Tariferhöhung liege nach Angaben des kommunalen Arbeitgeber-Verbandes Bayern für das nicht-ärztliche Personal im Jahr 2012 bei rund 2,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2013 lagen sie bei rund 4,3 Milliarden Euro. Die Steigerung der Löhne erfolgt mit 3,5 Prozent Lohnerhöhung ab März 2012. 1,4 Prozent ab Januar 2013 und weiteren 1,4 Prozent ab August 2013. "Erschwerend kommt hinzu", so Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke, "dass nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts jungen Mitarbeitern mehr Urlaub zugesprochen wird. Dies kostet das Klinikum weitere rund 1,1 Millionen, da zusätzliche Mitarbeiter zum Ausgleich eingestellt werden müssen."

www.klinikum-augsburg.de

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