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Kirche verkauft Weltbild doch nicht
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Verlagsgruppe Weltbild GmbH

Kirche verkauft Weltbild doch nicht

 Die Kirche verkauft Weltbild nicht, Foto: © Gina Sanders - Fotolia.com/Logo: Weltbild

Die Gesellschafter haben entschieden. Die Zukunft der Verlagsgruppe Weltbild ist gesichert. Das Unternehmen bleibt weiterhin im Besitz der katholischen Kirche und wird nicht verkauft.

Es sind gute Nachrichten, sowohl für die Geschäftsführung, wie auch für die zahlreichen Mitarbeiter. Die Gesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild haben sich gegen einen Verkauf des Unternehmens ausgesprochen. Carel Halff, Vorsitzender der Weltbild-Geschäftsführung: „Das Unternehmen begrüßt diese Entscheidung und dankt den Gesellschaftern auch im Namen der Mitarbeiter. Die Stiftungslösung gibt dem Unternehmen eine gute Stabilität und Perspektive angesichts der Umbruchsituation im Buchmarkt. Das Unternehmen kann nun mit der nötigen langfristigen Perspektive den Herausforderungen der Digitalisierung begegnen.“Weltbild wird nicht verkauft

Eine Stiftung wird gegründet

Die Gesellschafter haben entschieden, dass sämtliche Anteile an der Verlagsgruppe Weltbild in eine neu gegründete Stiftung eingebracht werden sollen. „Heute haben der Aufsichtsratsvorsitzende der Verlagsgruppe Weltbild und sein Stellvertreter, Generalvikar Michael Fuchs, die Geschäftsführung über den Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26. Juni 2012 über die Zukunft der Verlagsgruppe Weltbild informiert. Die anwesenden Gesellschafter sind übereingekommen, sämtliche Anteile an der Verlagsgruppe Weltbild in eine neu zu gründende Stiftung einzubringen. Die Stiftung wird alleiniger Gesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild sein.“ erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende der Verlagsgruppe Weltbild, Generalvikar Prälat DDr. Peter Beer.

Stiftung verfolgt bestimmte Ziele

Mit der neu gegründeten Stiftung verzichten die Weltbild Gesellschafter auf Verkaufserlöse und zukünftige Gewinnausschüttungen. Es wird sich um eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts handeln, die ausschließlich gemeinnützige, kulturelle und kirchliche Ziele verfolgt. Genaueres soll in den kommenden Monaten ausgearbeitet und der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Kritik wegen erotischer Produkte

Der angestrebte Verkauf der Verlagsgruppe Weltbild war die Folge der heftigen Kritik an Weltbild, erotische und esoterische Produkte vertrieben zu haben. Seit November 2011 verfolgten die Gesellschafter das Ziel Weltbild abzustoßen. Die Hoffnung, dass Weltbild doch nicht verkauft wird kam dann Anfang März nach der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz auf. Hier bestätigte deren Vorsitzender, Erzbischof Robert Zollitsch, dass auch eine Stiftungslösung erwogen werde.

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