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Keine Panik trotz schwächerer Konjunkturphase
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IHK Schwaben

Keine Panik trotz schwächerer Konjunkturphase

 Die neue IHK-Konjunkturumfrage Herbst 2012 zeigt eine Abkühlung der schwäbischen Wirtschaft, Foto: B4B SCHWABEN

Den Unternehmern in Bayerisch-Schwaben steht eine schwächere Konjunkturphase bevor, dies zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Schwaben. Zwar ist die Stimmung in der schwäbischen Wirtschaft derzeit noch sonnig, doch mit den herbstlichen Temperaturen kühlt sich auch die konjunkturelle Lage etwas ab. Müssen sich schwäbische Unternehmen deshalb sorgen machen?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Nein“ beantworten. In den vergangenen zwei Jahren konnten die Unternehmen Kraft tanken. Sie haben sich stark verwurzelt und Ableger gebildet. Strukturell sind die Unternehmen in Schwaben gut aufgestellt. Eine schwächere Konjunkturphase können sie also überstehen und das werden sie auch müssen.

Rückgang macht sich bemerkbar

Das Wachstum ist gebremst, die Aufträge gehen schleppender ein. In manchen Branchen drücken die Kostensteigerungen auf den Ertrag. Dies macht sich vor allem im Transportgewerbe bemerkbar. Die anhaltende Euroschuldenkrise verunsichert und schwächt den Absatz in den EU-Ländern. Dennoch herrscht kein Grund zur Panik. „Wir sind auf einem sehr hohen Konjunkturniveau angekommen, wenn wir uns jetzt etwas nach unten entwickeln sind wir immer noch auf Normalniveau.“ macht Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben deutlich.

Schwäbische Industrie zeigt sich zufrieden

Der Motor der Industrie läuft zwar langsamer, aber er läuft konstant. Daher zeigen sich die schwäbischen Industriebetriebe auch nach wie vor zufrieden. Auch wenn viele Unternehmen bereits einen Rückgang der Auftragseingänge feststellen, rechnen die meisten Firmen weiterhin mit einer konstanten Auftragslage im nächsten halben Jahr.

Baugewerbe und Unternehmensbezogene Dienstleistungen beurteilen aktuelle Lage am besten

Zwar schwächt sich die Boomphase im Baugewerbe langsam ab, dennoch sind die Unternehmen zufrieden. 68 % aller befragten Unternehmen im Baugewerbe gaben an, voll ausgelastet zu sein. Kein Wunder dass sie die Geschäftslage als sehr positiv beschreiben. Ähnlich sieht es bei den Unternehmensbezogenen Dienstleistungen aus. Diese Branche beurteilt neben der Bauwirtschaft ihre derzeitige Lage am besten. Immerhin noch 58 Prozent geben sie als gut und 37 Prozent als befriedigend an. Dennoch hat sich der Optimismus etwas gelegt. Einschätzungen gegenüber einer Verbesserung oder Verschlechterung der Wirtschaftslage halten sich die Waage.

Transportgewerbe leidet unter Kostensteigerung

Obwohl die meisten schwäbischen Unternehmen im Transportgewerbe angeben, voll oder befriedigend ausgelastet zu sein, lässt der Ertrag zu wünschen übrig. Die Umsatzentwicklung ist aufgrund von Wettbewerbsdruck und Kostensteigerung für viele nicht zufriedenstellend. Auch wenn keine Abnahme des Auslastungsgrades zu verzeichnen ist, so macht der verringerte Umsatz und die weiter steigenden Kosten den Unternehmen zu schaffen.

Einzelhandel positiver gestimmt als Großhandel

Noch sind die Großhändler im Großen und Ganzen zufrieden. Die Erwartungen zeigen jedoch, dass der konjunkturelle Höhepunkt vorerst überschritten ist. 28 Prozent gehen im Großhandel von einer Verschlechterung der Geschäftslage aus. Auch hier sind gestiegene Kosten ein Grund für die Prognosen. Im Einzelhandel hingegen hält die Konsumlaune noch weiter an. Kein Wunder, denn in dieser Branchen machen sich konjunkturelle Schwankungen meist erst später bemerkbar. Der Einzelhandel befindet sich derzeit in einer lang anhaltenden Hochphase. Auch für die nächsten Monate geht der schwäbische Einzelhandel von einem stabilen Konsumverhalten aus.