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Josefinum wird Lernort für angehende Ärzte
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Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Josefinum wird Lernort für angehende Ärzte

 Freude bei allen Beteiligten - Medizinstudenten werden von der langjährigen Erfahrung des Josefinums profitieren, Foto KJF

Die LMU München hat die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Josefinums zu einem akademischen Lehrkrankenhaus erhoben. Damit werden nun Medizinstudenten in dem Augsburger Krankenhaus ausgebildet werden.

Es war eine feierliche Meldung, die mit einem großen Festakt gefeiert wurde. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Josefinums wurde zum akademischen Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ernannt. Somit werden Medizinstudenten, die sich im praktischen Jahr für das Wahlfach Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie entschieden haben, nun in diesem Augsburger Krankenhaus ausgebildet. Das Josefinum besitzt auch eine Frauenklinik und ein Krankenhaus für Kinder- und Jugendliche.

Langjährige Kompetenz macht Schule

Die katholische Jugendfürsorge Augsburg (KJF), die die Trägerschaft für das Krankenhaus inne hat, ist stolz auf ihre Einrichtung.

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Für Domkapitular Armin Zürn, Vorstandsvorsitzender der KJF Augsburg, ist das Josefinum ein "wesentliches Element" innerhalb des KJF-Verbands. In ganz Bayern bedürfen 115.000 Kinder einer psychischen Behandlung. "Diese Zahl macht es deutlich, dass wir kein Randthema behandeln", so Zürn. Durch die Ernennung zum akademischen Lehrkrankenhaus sei das Josefinum "ein wichtiger Baustein für die Fachkräftegewinnung" geworden. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Krankenhauses besitzt auch Standorte in Kempten und Nördlingen. Zürn bedankte sich ebenso bei dem Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der LMU, Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, der sich klar für die Ernennung ausgesprochen hat.

Vorkommen von psychischen Erkrankungen steigt

Prof. Dr. Schulte-Körne betonte auf dem Festakt, dass seine Fachrichtung immer weiter an Bedeutung gewinne. Momentan leiden schon 38 Prozent  der Menschen aller Altersgruppen in Europa an einer psychischen Störung. Vor allem bei Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen würde diese Form der Krankheit zunehmen. "Es gibt drei große Risikogruppen für psychische Erkrankungen: Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, aus Familien mit niedrigem sozio-ökonomischen Status sowie Kinder psychisch kranker Eltern", erläuterte der Professor. Fachärzte in diesem Bereich werden dringend benötigt. Prof. Dr. Michele Noterdaeme, seit 2009 Chefärztin der jetzt schon 35 Jahre alten Klinik, zeigt wie gut die Möglichkeiten der Ausbildung für Medizinstudenten aussehen.  "Das Josefinum ist ein in Deutschland beinahe einzigartiger Ort, an dem Frauen, Kinder und Jugendliche von unterschiedlichen Fachkräften unter einem Dach behandelt werden können.“

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