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Japanische Softwarefirma muss wegen Piraterie zahlen
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BSA

Japanische Softwarefirma muss wegen Piraterie zahlen

Im bislang größten Fall von Software-Piraterie weltweit hat ein Anbieter von Software-Planung und -produktion mit Sitz im japanischen Kanto die Rekordsumme von 437 Millionen Yen (umgerechnet 5,7 Millionen US-Dollar) an die geschädigten BSA-Mitglieder gezahlt.

Bei einer Durchsuchung der Büros des Unternehmens waren über 1.300 unlizenzierte Versionen von Adobe Photoshop, Autodesk MAYA und Microsoft Office gefunden worden. Die Durchsuchung ging auf einen Hinweis der japanischen BSA-Piraterie-Hotline zurück. Der resultierende Audit durch Vertreter der geschädigten BSA-Mitglieder Adobe, Autodesk und Microsoft im Beisein eines Verantwortlichen der Firma brachte die umfangreiche Nutzung von unlizenzierter Software zu Tage. Nach ausgiebigen Verhandlungen einigten sich die Hersteller mit dem Unternehmen auf einen außergerichtlichen Vergleich.

Piraterie auch in entwickelten Märkten relevant

Robert Holleyman, BSA President und Chief Executive Officer: "Es ist enttäuschend, dass ausgerechnet in einem Land, das seit Jahren eine der niedrigsten Piraterie-Raten weltweit hat und das zu den bedeutendsten Standorten der IT-Industrie zählt, ein solcher Missbrauch von geistigem Eigentum stattfindet. Auch der bisherige Rekordfall stammt aus einem Land, dessen Wirtschaft ganz entscheidend von geistigem Eigentum, Forschung und Entwicklung profitiert. Hier in Deutschland verpflichtete sich 2007 ein Medien-Unternehmen für den Einsatz unlizenzierter Software zur Zahlung von 2,5 Millionen Euro an die BSA und ihre Mitglieder. Dies zeigt, dass Piraterie nicht nur ein Problem von Schwellenländern ist, sondern dass Piraterie auch in entwickelten Märkten relevant bleibt."

Fall soll vom Nachmachen abschrecken  

Sanae Matsuo, Chair des BSA Komitees Japan: "Der größte Fall der Welt ging über die BSA Hotline ein. Wir sind immer wieder überrascht von der großen Zahl von Hinweisen auch auf große Organisationen, die in Software-Lizenz-Verstöße verwickelt sind. Und das, obwohl das Verständnis und Wissen rund um Urheberrecht und geistiges Eigentum relativ gut entwickelt ist. Wir hoffen, dass dieser Fall die rechtlichen Risiken beim Einsatz von unlizenzierter Software wieder ins Gedächtnis ruft."

Weitere Informationen unter www.bsa.org