Fujitsu Technology Solutions GmbH

IT-Sicherheit im Fokus: Sigmar Gabriel zu Gast bei Fujitsu

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu Gast im Augsburger Fujitsu Werk. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel tauschte sich vergangenen Freitag am Standort Augsburg mit der Fujitsu-Geschäftsführung zum Thema IT-Sicherheit aus. Gerade bei KMU sieht er bei der Digitalisierung großen Nachholbedarf.

von Kathrin Hansel, Online-Redaktion

Vergangenen Freitag empfing das Fujitsu Werk in Augsburg hohen Besuch: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, machte dem Augsburger Standort seine Aufwartung. „Willkommen im modernsten Computerwerk Europas“, begrüßten Werksleitung Vera Schneevoigt und Rupert Lehner, Fujitsu Geschäftsführer Deutschland, gemeinsam mit weiteren Fujitsu- und Gewerkschaftsvertretern sowie zahlreichen Azubis den hochkarätigen Gast. „Das Augsburger Fujitsu Werk ist das einzige Werk, das in Europa in kompletter Form erhalten ist“, berichtete die Hausherrin stolz. Den anschließenden Schlagabtausch mit Bundesminister Gabriel meisterte sie äußerst souverän. Insbesondere beim Thema Leiharbeiter hakte der Bundesminister kritisch nach.

Sigmar Gabriel erhält Einblicke in das Augsburger Fujitsu Werk

„Wir produzieren nicht nur, sondern legen auch großen Wert auf Forschung und Entwicklung“, legte Schneevoigt dem Bundesminister offen. Sie schilderte Gabriel die Kompetenzen des Standorts und umriss die Unternehmensgeschichte. „Die IT-Sicherheitslösungen, die wir produzieren, haben wir alle komplett in eigener Hand“, betonte Schneevoigt. Auch die Zusammenarbeit mit weiteren Fujitsu-Standorten wurde skizziert sowie die Themen Unternehmenskultur und Leiharbeiter: Rund 700 Leiharbeiter und 1.600 Festangestellte sind in dem Fujitsu Werk in Augsburg beschäftigt. Sigmar Gabriel zeigte sich insbesondere an den Nachwuchsfachkräften interessiert und ließ sich von den anwesenden Azubis genau erklären, was sie im Zuge ihrer Ausbildung bei Fujitsu lernten. Bei einem kurzen Rundgang in die Produktionshallen erhielt der Bundesminister einen Einblick in die Arbeitsbedingungen des Werks und informierte sich über Verdienst und Arbeitszeiten der Mitarbeiter.

IT-Sicherheitsgesetz als wichtiger Schritt

Im Fokus des Gesprächs stand jedoch – wie zu erwarten – das Thema IT-Sicherheit. Sigmar Gabriel befragte die Anwesenden zu ihrer Meinung zum aktuell verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz. Den offensichtlichen Konsens traf Jochen Michels, Head of Account Marketing and Public Affairs bei Fujitsu, auf den Punkt: „Das IT-Sicherheitsgesetz ist ein wichtiger Schritt.“ In diesem Zusammenhang präsentierte Lehner dem Bundesminister stolz das neueste Produkt aus dem Hause Fujitsu: Das „Stealth Data Center“, eine Art „unsichtbares“ Rechenzentrum, ist im Rahmen des Fujitsu Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Digitale Souveränität“ entwickelt worden. Diesen Begriff nahm Sigmar Gabriel gerne auf und wies auf „Digitalisierung“ als wichtiges Handlungsfeld hin – gerade bei KMU, dem „Rückgrat“ der deutschen Wirtschaft.

Sigmar Gabriel sieht bei KMU Aufholbedarf

Dass kleine und mittlere Unternehmen auf den Zug der Digitalisierung mit aufspringen müssen, darüber zeigte sich Gabriel überzeugt. In KMU sehe er häufig noch Aufholbedarf. „Digitalisierung steht häufig nicht auf der Tagesordnung.“ In diesem Zusammenhang machte er deutlich, dass der Bund mit den geplanten Kompetenzzentren informieren und aufklären möchte. „Die Frage ob ein Unternehmen Zukunft hat, hängt zentral davon ab, ob es beim Thema Digitalisierung mit dabei ist“, so Gabriel weiter.

Sigmar Gabriel zu Gast beim Fujitsu Werk Augsburg
Sigmar Gabriel zu Gast beim Fujitsu Werk Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN
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IT-Sicherheit im Fokus: Sigmar Gabriel zu Gast bei Fujitsu

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu Gast im Augsburger Fujitsu Werk. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel tauschte sich vergangenen Freitag am Standort Augsburg mit der Fujitsu-Geschäftsführung zum Thema IT-Sicherheit aus. Gerade bei KMU sieht er bei der Digitalisierung großen Nachholbedarf.

von Kathrin Hansel, Online-Redaktion

Vergangenen Freitag empfing das Fujitsu Werk in Augsburg hohen Besuch: Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, machte dem Augsburger Standort seine Aufwartung. „Willkommen im modernsten Computerwerk Europas“, begrüßten Werksleitung Vera Schneevoigt und Rupert Lehner, Fujitsu Geschäftsführer Deutschland, gemeinsam mit weiteren Fujitsu- und Gewerkschaftsvertretern sowie zahlreichen Azubis den hochkarätigen Gast. „Das Augsburger Fujitsu Werk ist das einzige Werk, das in Europa in kompletter Form erhalten ist“, berichtete die Hausherrin stolz. Den anschließenden Schlagabtausch mit Bundesminister Gabriel meisterte sie äußerst souverän. Insbesondere beim Thema Leiharbeiter hakte der Bundesminister kritisch nach.

Sigmar Gabriel erhält Einblicke in das Augsburger Fujitsu Werk

„Wir produzieren nicht nur, sondern legen auch großen Wert auf Forschung und Entwicklung“, legte Schneevoigt dem Bundesminister offen. Sie schilderte Gabriel die Kompetenzen des Standorts und umriss die Unternehmensgeschichte. „Die IT-Sicherheitslösungen, die wir produzieren, haben wir alle komplett in eigener Hand“, betonte Schneevoigt. Auch die Zusammenarbeit mit weiteren Fujitsu-Standorten wurde skizziert sowie die Themen Unternehmenskultur und Leiharbeiter: Rund 700 Leiharbeiter und 1.600 Festangestellte sind in dem Fujitsu Werk in Augsburg beschäftigt. Sigmar Gabriel zeigte sich insbesondere an den Nachwuchsfachkräften interessiert und ließ sich von den anwesenden Azubis genau erklären, was sie im Zuge ihrer Ausbildung bei Fujitsu lernten. Bei einem kurzen Rundgang in die Produktionshallen erhielt der Bundesminister einen Einblick in die Arbeitsbedingungen des Werks und informierte sich über Verdienst und Arbeitszeiten der Mitarbeiter.

IT-Sicherheitsgesetz als wichtiger Schritt

Im Fokus des Gesprächs stand jedoch – wie zu erwarten – das Thema IT-Sicherheit. Sigmar Gabriel befragte die Anwesenden zu ihrer Meinung zum aktuell verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz. Den offensichtlichen Konsens traf Jochen Michels, Head of Account Marketing and Public Affairs bei Fujitsu, auf den Punkt: „Das IT-Sicherheitsgesetz ist ein wichtiger Schritt.“ In diesem Zusammenhang präsentierte Lehner dem Bundesminister stolz das neueste Produkt aus dem Hause Fujitsu: Das „Stealth Data Center“, eine Art „unsichtbares“ Rechenzentrum, ist im Rahmen des Fujitsu Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Digitale Souveränität“ entwickelt worden. Diesen Begriff nahm Sigmar Gabriel gerne auf und wies auf „Digitalisierung“ als wichtiges Handlungsfeld hin – gerade bei KMU, dem „Rückgrat“ der deutschen Wirtschaft.

Sigmar Gabriel sieht bei KMU Aufholbedarf

Dass kleine und mittlere Unternehmen auf den Zug der Digitalisierung mit aufspringen müssen, darüber zeigte sich Gabriel überzeugt. In KMU sehe er häufig noch Aufholbedarf. „Digitalisierung steht häufig nicht auf der Tagesordnung.“ In diesem Zusammenhang machte er deutlich, dass der Bund mit den geplanten Kompetenzzentren informieren und aufklären möchte. „Die Frage ob ein Unternehmen Zukunft hat, hängt zentral davon ab, ob es beim Thema Digitalisierung mit dabei ist“, so Gabriel weiter.

Sigmar Gabriel zu Gast beim Fujitsu Werk Augsburg
Sigmar Gabriel zu Gast beim Fujitsu Werk Augsburg. Foto: B4B SCHWABEN
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