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IT-Sicherheit
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IT-Sicherheit

IT-Sicherheit

Kleine und mittlere Unternehmen legen zu wenig Wert auf IT-Sicherheit. Das ergab eine aktuelle Befragung zu dem Thema Datenschutz und IT-Sicherheit.

Die Befragung zu Datenschutz und IT-Sicherheit wurde von den Unternehmen Datev, Sophos, SAP und dem Hightech-Verband BITKOM im Rahmen ihrer Arbeit für den Verein „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) durchgeführt.

Befragung zu Datenschutz und IT-Sicherheit

Nur jedes vierte Unternehmen hat einen Notfallplan, sollten die Computersysteme ausfallen. Ähnliche wenige besitzen Sicherheitsrichtlinien und verbindliche Organisationsanweisungen zu Datenschutz und IT-Sicherheit. Drei Viertel der Mittelständler verzichten auf regelmäßige Schulungen und Informationen ihrer Mitarbeiter. Ein knappes Drittel (32 Prozent) hat keine organisatorischen Maßnahmen zu Datenschutz und IT-Sicherheit getroffen.

Große Defizite bei der Umsetzung von IT-Sicherheit

Über tausend kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland wurden befragt, welche IT-Sicherheitsmaßnahmen sie einsetzen. „Technische Lösungen wie Virenscanner, Firewall und Spamfilter gehören mittlerweile bei KMUs zur Standardausstattung. Bei der Umsetzung von IT-Sicherheit in der Unternehmensorganisation gibt es aber noch große Defizite“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer heute während einer IT-Sicherheitskonferenz. DsiN-Vorstandsmitglied Robert Zehder hatte dort erste Studienergebnisse präsentiert.

Taskforce IT-Sicherheit

Scheer begrüßte die Einrichtung einer „Taskforce IT-Sicherheit“ durch das Bundeswirtschafts-Ministerium. Präventive Web-Informationsangebote leisten gute Arbeit in der IT-Sicherheit. Jedoch fehlt im konkreten Schadensfall eine zentrale Plattform mit Tipps und Vorgehensweisen für betroffene Unternehmen. „Wir unterstützen das Ziel der Sicherheits-Taskforce. Wir möchten die verschiedenen Informations- und Hilfsangebote in Deutschland bündeln. So soll ein verbessertes Angebot geschaffen werden“, sagte Scheer.

Hohe ITK-Kriminalitäts-Rate

Studien zeigen, wie stark die Wirtschaft bereits heute von ITK-Kriminalität betroffen ist: Mehr als die Hälfte aller Unternehmen, die 2010 Opfer von Wirtschaftskriminalität wurden, verzeichneten Schäden durch ITK-Kriminalität. 2006 lag der Wert noch bei 23 Prozent. Der durchschnittliche Schaden lag bei 300.000 Euro. Das ergab eine Studie von KPMG. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch. Viele betroffene Unternehmen scheuen den Gang in die Öffentlichkeit, oft aus Angst vor Imageverlust. „Viel zu wenige Unternehmen sind bereit, über Schadensfälle wie Erpressung oder Spionage mit ITK zu berichten und Anzeige zu erstatten“, sagte Scheer. Das erschwere den Kampf gegen die ITK-Kriminalität.

Bundesregierung nimmt den Kampf gegen Cyberkriminalität auf

Die Taskforce „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ ist ein wichtiger Baustein in der nationalen Cybersicherheitsstrategie. Die Bundesregierung will mit ihrer Strategie IT-Systeme und kritische Infrastrukturen besser schützen. Zudem soll die Sicherheit von KMU verbessert werden. Dafür wird sie unter anderem ein Nationales Cyber-Abwehrzentrum aufbauen. Des Weiteren wird ein Nationaler Cyber-Sicherheitsrat eingerichtet. Das Cyber-Abwehrzentrum ist in erster Linie als Informationsdrehscheibe zwischen den Behörden konzipiert. „Wir begrüßen sehr, dass sich die Bundesregierung dem Kampf gegen Cyberkriminalität so stark annimmt“, sagte Scheer. Begrüßenswert sei insbesondere die enge Zusammenarbeit der betroffenen Ministerien. Wichtig sei allerdings auch, dass der Informationsaustausch die Wirtschaft einbezieht.

Trojaner StuxNet

Die Problematik um den Trojaner StuxNet hat gezeigt, wie sicherheitskritisch IT-Infrastrukturen für Wirtschaft und Staat sind. StuxNet war vermutlich zum Angriff auf Industrieanlagen entwickelt worden. Der Trojaner hatte Steuersysteme ausgewählter Maschinen zum Ziel. Moderne Maschinen und Anlagen kommen ohne vernetzte Sensoren und Steuerkomponenten nicht mehr aus. Es entstehen neue Angriffspunkte bei den Produzenten und Betreibern großer Maschinen und Anlagen. Mit dem neuen Internet-Protokoll IPv6 kann jedes Auto, jedes Elektrogerät im Haushalt und jede Maschine eine eigene, feste Internet-Adresse haben.

Näheres unter: www.sicher-im-netz.de/unternehmen/DsiN-Sicherheitscheck.aspx.

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