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Investition in Umspannwerk: swa sichern Stromversorgung in Augsburg
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Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

Investition in Umspannwerk: swa sichern Stromversorgung in Augsburg

 Die Technik des Umspannwerkes am Vogeltor wurde erneuert. Foto: swa / Jürgen Fergg
Die Technik des Umspannwerkes am Vogeltor wurde erneuert. Foto: swa / Jürgen Fergg

In dem unscheinbaren Ziegelbau neben dem historischen Vogeltor bei der City-Galerie befindet sich ein Umspannwerk. Von dort versorgt es die gesamte Augsburger Innenstadt bis zum Hauptbahnhof mit Strom. Für 2,7 Millionen Euro wurde es in den letzten zwei Jahren saniert.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Bereits seit 90 Jahren versorgt das Umspannwerk am Vogeltor als eines von insgesamt elf im Stadtgebiet die Augsburger Innenstadt mit Strom. Zuletzt wurde es vor 40 Jahren erneuert. Damit die Stromversorgung auch weiterhin störungsfrei und zuverlässig geschieht, haben die Stadtwerke Augsburg (swa) rund 2,7 Millionen Euro in neue Technik investiert. Bis auf Restarbeiten an der benachbarten Grünfläche ist der Umbau nach knapp zwei Jahren nun abgeschlossen. Sowohl finanziell als auch zeitlich hat das 2014 begonnene Bauvorhaben dabei die Planungen eingehalten.

Mit neuer Technik werden Stromausfälle noch seltener

Die Umspannwerke und Trafostationen sind maßgeblich daran beteiligt, dass der Strom mit 220 Volt zu Hause aus der Steckdose kommt. „Wir haben hier für die sichere Versorgung der Stadt nicht unerheblich Geld in die Hand genommen“, sagt der Geschäftsführer der swa Netze-Gesellschaft, Dr. Franz Otillinger. „Mit durchschnittlich sechs Minuten an unvorhergesehener Stromausfallzeit pro Haushalt im Jahr belegt Augsburg sowieso schon einen positiven Spitzenplatz“, so Otillinger.

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Der Weg des Stroms in die heimische Steckdose

Über Überlandleitungen erreicht der Strom mit rund 380.000 Volt Augsburg. „Im Umspannwerk des Verteilnetzbetreibers amprion in Lechhausen wird er zunächst auf 110.000 Volt transformiert und zu den sogenannten Mittelspannungs-Umspannwerken wie dem am Vogeltor weiter geleitet“, erklärt der für die Planung zuständige Elektroingenieur der swa, Andreas Kohlhund. Dort befindet sich eine 110.000 Volt-Schaltanlage. Zwei Transformatoren sind dann damit beschäftigt, die Spannung auf 10.000 Volt zu reduzieren. „Von hier aus geht es dann weiter zu den kleinen Trafostationen überall in der Stadt, bei denen auf 400 Volt heruntergespannt wird, die Spannungsstärke, die beim Einzelverbraucher im Haus ankommt“, so Kohlhund weiter. 

Durch Vernetzung der Umspannwerke können Ausfälle ausgeglichen werden

Zur gegenseitigen Absicherung sind die elf Umspannwerke miteinander verbunden. „Sollte also jemals ein Problem auf der 110.000 Volt-seitigen Spannungsebene auftreten, kann sofort ein anderes Überspannwerk die Arbeit übernehmen und das Problem abfedern“, erklärte Kohlhund.

Notwendige Modernisierung nach 40 Jahren

„Natürlich musste während der gesamten Bauzeit die Stromversorgung weiterhin unterbrechungsfrei funktionieren“, so Kohlhund. Dafür wurde als Ersatz im Kellergeschoss eine provisorische Schaltanlage errichtet. Mit dem Umbau des Umspannwerkes wurde auch die Sicherheit erhöht. Denn die Anlage ist nun dreifach abgesichert. Wie wichtig eine funktionierende Absicherung ist, zeigt ein Vorfall vor 13 Jahren. Damals lagen große Teile der Augsburger Innenstadt für einige Zeit im Dunkel, als es zu einem Brand in der Station am Vogeltor kam. Die Dreifachschottung kann genau solche Vorfälle verhindern.

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