B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Interview mit Seehofer-Vize Dr. Kurt Gribl: „von nun an sitzt Schwaben ‚mit am Tisch‘“
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Interview mit Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl

Interview mit Seehofer-Vize Dr. Kurt Gribl: „von nun an sitzt Schwaben ‚mit am Tisch‘“

Dr. Kurt Gribl mit Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: Nikky Mayer

Auf dem letzten CSU-Parteitag wurde Dr. Kurt Gribl zum fünften Stellvertreter von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer gewählt. Im Interview mit B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN erklärt Augsburgs Oberbürgermeister, warum sein neues Amt für die Fuggerstadt und für ganz Schwaben zahlreiche Vorteile mit sich bringt.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Dr. Gribl, Sie wurden auf dem letzten CSU-Parteitag zum fünften Stellvertreter von Horst Seehofer gewählt. Herzlichen Glückwunsch dazu! Bis dahin gab es nur vier Stellvertreter. Warum braucht der Ministerpräsident jetzt einen fünften?

Dr. Kurt Gribl: Es geht vor allem darum, dass auch die Belange von Gemeinden, Städten und Landkreisen im Parteipräsidium eine starke Stimme finden. Und natürlich geht es auch um die Vertretung schwäbischer Interessen.

Warum hat Horst Seehofer Sie als einen seiner Stellvertreter ausgesucht?

Ich verfüge als Oberbürgermeister der drittgrößten Stadt Bayerns in der zweiten Legislaturperiode über weitreichende Erfahrung und Kenntnisse in kommunalen Belangen. Als stellvertretender Präsident des Bayerischen Städtetages und Präsidiumsmitglied im Deutschen Städtetag habe ich außerdem ein enges Netzwerk aus Amtskollegen in ganz Deutschland, aber auch ganz besonders in Bayern. Dies war vermutlich ausschlaggebend bei der Anfrage des Ministerpräsidenten, die mich im  Übrigen sehr gefreut hat. Ist sie doch ein Vertrauensbeweis nicht nur für mich, sondern auch für Augsburg und die ganze Region.

Horst Seehofer gab als Begründung unter anderem an, dass Sie die Großstadtkompetenz in seinem Kreis der Vertrauten stärken würden. Was genau ist damit gemeint?

Untern den vier weiteren Stellvertretern befinden sich zwei Europaabgeordnete, die Landtagspräsidentin und ein Bundesminister – die Benennung eines Stellvertreters mit Schwerpunkt auf kommunaler Kompetenz ist eine sinnvolle und notwendige Ergänzung.

Der Vorschlag Seehofers, Sie zum Stellvertreter zu ernennen, gilt als klares Signal nach Schwaben. Können Sie das näher erläutern?

Von nun an sitzt Schwaben im wahrsten Sinne des Wortes „mit am Tisch“, wenn es um  die großen und kleinen Linien in der Landespolitik geht. Die schwäbischen Anliegen werden künftig also noch mehr Gehör finden.

Was sind Ihre Aufgaben als Stellvertreter von Horst Seehofer?

Die Beratung und Mitwirkung bei der Erarbeitung politischer Linien und die Mitwirkung bei den anstehenden Herausforderungen, zum Beispiel in Wahlkämpfen. Für die Landtagswahl 2018 bin ich Mitglied im engen Strategiezirkel des Ministerpräsidenten.

Was bedeutet es für Augsburg, dass Sie als Oberbürgermeister der Stadt einer der Stellvertreter des Ministerpräsidenten sind? Was sind die Vor- und Nachteile für die Fuggerstadt?

Für Augsburg ergeben sich hieraus eigentlich nur Vorteile:  Ich bin nah dran am Ministerpräsidenten, was – wie bereits in der Vergangenheit – eine hervorragende Ausgangslage für unsere großen Augsburger Vorhaben bringt: Das Jahrhundertprojekt „Theatersanierung“, den Weg zum Universitätsklinikum und die großen Verkehrs-Infrastrukturprojekte, wie den Hauptbahnhof, sind hier nur einige Beispiele. Nachteile sind für mich keine ersichtlich – und das zusätzliche Arbeitspensum nehme ich gerne in Kauf, wenn es zum Fortkommen unserer Bezirkshauptstadt Augsburg beiträgt.

Sie galten schon vor der Wahl zum Vize des Ministerpräsidenten als vielbeschäftigter Mann. Wird es künftig Zeiten geben, da Augsburg zum Wohle Bayerns auf Sie verzichten muss?

Nein, diese Sorge ist unbegründet. Dank des Einsatzes  elektronischer Kommunikationsmittel, zum Beispiel Telefonkonferenzen oder Skype, bekommen wir viele Dinge ohne meine persönliche Präsenz in München geregelt. Augsburg kann von diesem Amt wirklich nur profitieren: Unsere wichtigsten Anliegen sind künftig mit starkem Gewicht in München vertreten. 

Vielen Dank für das freundliche Gespräch!

Das Interview führte Rebecca Weingarten

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform