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Interview mit Gabriele Bürger von L'IMAGE
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L'IMAGE GmbH

Interview mit Gabriele Bürger von L'IMAGE

BU: Firmenhund Louis, Adina Bürger, Gabriele Bürger und Hermann Bürger. Foto: L'IMAGE

Seit 25 Jahren verkauft Gabriele Bürger mit ihrer Firma L’IMAGE Echthaarköpfe in die ganze Welt. Dabei ist der Weg zum fertigen Echthaarkopf lang und zeitintensiv. Doch mit dem Nischenprodukt hat sich Gabriele Bürger erfolgreich am Markt positioniert und kann ihren Kunden inzwischen die größte Produktauswahl weltweit präsentieren. 

Frau Bürger, Sie sind Gründerin und Geschäftsführerin der L’IMAGE GmbH aus Neusäß. Was verkaufen Sie?

Gabriele Bürger: L’IMAGE verkauft Trainingsköpfe für Friseure, Azubis, Saloninhaber, Berufsschulen, aber auch an alle namhaften Kosmetikhersteller weltweit. An unseren Echthaarköpfen können alle Handgriffe des Friseurberufs wie Färbe- und Schneidetechniken, Hochsteckfrisuren und neue kreative Ideen umgesetzt werden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich mit dem Verkauf von Echthaarköpfen selbständig zu machen?

Bürger: Nach meiner Weiterbildung zur Friseurmeisterin habe ich unter anderem auch an einer Berufsschule unterrichtet. Nachdem ich meine zwei Kinder auf die Welt gebracht hatte, konnte ich dort erst einmal nicht mehr weiterarbeiten. Durch Zufall bin ich in dieser Zeit an einen Katalog aus China mit Friseurprodukten gekommen, den mein Mann von dort mitgebracht hatte. Die Köpfe haben mir gleich gefallen, ich habe 500 Stück davon gekauft und an meine ehemaligen Berufsschulkollegen weiterverkauft.

Wenn Sie zurückblicken, was waren die größten Fehler bei Ihrer Unternehmensgründung, würden Sie jetzt etwas anders machen?

Bürger: Ich habe einmal um die 25.000 Haarspangen gekauft. Damals dachte ich, der Verkauf von Haarschmuck wäre ein gutes Geschäft. Vor kurzem lagen die besagten Haarspangen immer noch auf meinem Dachboden.

Ihr Unternehmen ist ein klassisches Familienunternehmen. Ist Unternehmensnachfolge auch bei Ihnen ein Thema?

Bürger: Als ich meine Firma gegründet habe, habe ich nicht damit gerechnet, dass sie einmal so groß wird. Und ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass eines meiner Kinder einmal diese Firma übernimmt. Diesen Wunsch hat meine Tochter schon nach der 11. Klasse geäußert. Der Prozess der Unternehmensnachfolge entwickelt seitdem sich Schritt für Schritt. Ich gebe meiner Tochter immer mehr Verantwortung ab. Sobald sie die Firma ganz übernehmen möchte, werde ich mich aus dem Geschäft zurückziehen.

Von der Friseurin zur Unternehmerin – die Friseurbranche genießt allerdings einen nicht besonders guten Ruf. Wie beschreiben Sie den Handwerksberuf heute und welche Möglichkeiten ergeben sich mit dieser Ausbildung?

Bürger: Ich finde, Friseur/Hairstylist ist der beste Beruf der Welt. Jemandem, der in diesem Handwerksberuf eine Ausbildung macht, dem stehen alle Türen offen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Sei es der Meisterkurs, man kann eine Zusatzausbildung zum Makeup-Artist machen, ein pädagogisches Studium im Anschluss ist ebenfalls möglich. Ein Friseur kann nicht nur Saloninhaber werden, sondern auch Berufsschullehrer, Ausbilder oder aber auch auf einen wirtschaftlichen Beruf umschwenken.  Von einer Anstellung in einem Salon bis zur Geschäftsführung ist alles drin!

Auch Ihre Tochter hat nach ihrem Abitur eine Ausbildung zur Friseurin und anschließend zur Groß- und Einzelhandelskauffrau gemacht und hat jetzt ebenfalls eine eigene Firma. Später soll sie die Firma übernehmen. Wieso dieser lange und anstrengende Weg?

Bürger: Ich lege großen Wert darauf, dass in meiner Firma gut ausgebildete Fachkräfte arbeiten. Unsere Kunden sind Friseure und Großkunden aus der Friseurbranche. Das Know-how über Haare, Farbe, Pflegeprodukte und Friseurzubehör ist wichtig, um unseren Kunden einen Rundum-Service bieten zu können. Das war mir auch bei meiner Tochter wichtig. Und mit der kaufmännischen Ausbildung hat meine Tochter alles Wichtige für ihre spätere Tätigkeit als Geschäftsführerin gelernt.

Weltweit gibt es nur drei Unternehmen, die Trainingsköpfe produzieren, einer davon sind Sie. Inzwischen bedienen Sie auch alle namhaften Unternehmen aus der Friseur- und Kosmetikbranche. Was macht den Erfolg Ihres Unternehmens aus?

Bürger: Wir sind ein klassischer Familienbetrieb und das leben wir auch. Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern ist sehr groß. Und unsere drei Hunde, die ebenfalls jeden Tag im Büro sind, stärken den Teamgeist. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter überträgt sich natürlich auch auf unsere Kunden. Zusammen mit dem Know-how aus der Branche können wir unseren Kunden einen einzigartigen Service anbieten.

Was ist ihr nächstes großes Projekt, das Sie mit Ihrer Firma planen?

Bürger: Bislang werden unsere Trainingsköpfe in verschiedenen Produktionen in China gefertigt. Als nächstes möchte ich gerne meine eigene Produktion aufbauen.

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