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IHK: Wirtschaft in Schwaben ist auf dem Gipfel
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IHK Schwaben

IHK: Wirtschaft in Schwaben ist auf dem Gipfel

Die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben hat den Aufstieg geschafft und ist nun am Gipfel der Konjunktur angekommen. Die Stimmung ist in allen Branchen gut. Mehr als 60 % der Unternehmen erwarten eine gleichbleibende wirtschaftliche Lage.

Einen langen Aufstieg hat die bayerisch-schwäbische Wirtschaft hinter sich gebracht. Jetzt ist die Wirtschaft auf dem Konjunkturgipfel angekommen. Die Unternehmen sind sich sicher, dass sie auf diesem Gipfel auch noch einige Zeit verbringen werden. Seit zwei Jahren entwickelte sich die Konjunktur in Schwaben prächtig, doch jetzt gehen immer weniger Unternehmen von einer nochmaligen Steigerung der Geschäftslage aus. Schwaben scheint auf dem Gipfel angekommen zu sein.

Wirtschaft trotz Herausforderungen positiv gestimmt

Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, stellte im Rahmen einer Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse der Konjunktur-Umfrage dar. „Wir sind auf dem Gipfel und können nur hoffen, dass wir diesen lange genießen können.“ zeigt sich Dr. Kopton erfreut von den Ergebnissen. Auch wenn einige Herausforderungen auf die Unternehmen warten, wie etwa der Fachkräftemangel, die Energie und Rohstoffpreise sowie die Staatsschulden-Krise, zeigen sich die Unternehmen zufrieden. Es wird nach wie vor kräftig investiert, wenn auch mit nachlassender Dynamik.

Maschinenbau ist Vorzeigebranche

Die Zufriedenheit in den Unternehmen ist so groß wie nie. Selbst im Baugewerbe und im Einzelhandel sind die Zahlen gut. Den größten Aufstieg legte jedoch der Maschinenbau zurück. Volle Auftragsbücher stimmen die Branche positiv, aber auch andere Industrie-Unternehmen stehen gut da. 57% der befragten Industrie-Unternehmen beschreiben die aktuelle Geschäftslage als gut. „Ein Viertel der befragten Industrien geht von einem steigenden Auftragsvolumen aus.“ erklärt Dr. Kopton die Lage in dieser Branche. Auch der Bedarf an Arbeitskräften ist in der Industrie noch nicht gedeckt, rund 22 % der Unternehmen suchen noch nach Fachkräften.

Dienstleister halten weiteres Wachstum für möglich

Die gute Lage in der Industrie wirkt sich auch positiv auf die unternehmensbezogenen Dienstleistungen aus. Fast zwei Drittel der Unternehmen in dieser Branche gaben bei der Konjunktur-Umfrage der IHK Schwaben an, voll ausgelastet zu sein. Außerdem sind die Dienstleister am positivsten gestimmt, denn über ein Drittel hält weitere Umsatzsteigerungen für möglich. Auch in dieser Branche ist der Bedarf an Arbeitskräften noch nicht gestillt. Hier suchen noch 29% der befragten Unternehmen nach Fachkräften.

Baugewerbe beklagt sich nicht

Auch die sonst so skeptische Baubranche zeigt sich positiv gestimmt. 44% sind voll und 56% befriedigend ausgelastet. Eine schlechte Konjunkturlage sieht keines der befragten Unternehmen. Über ein Viertel der Betriebe hat derzeit einen Auftragsbestand, der größer ist als saisonal üblich. Die Auslastung der nächsten Monate scheint gesichert.

Fachkräftemangel beschäftigt die Wirtschaft noch über Jahre

Trotz der guten konjunkturellen Lage gibt es einige Herausforderungen welche die Wirtschaft meistern muss. Allen voran ist hier der Fachkräftemangel zu erwähnen. Er wir die Wirtschaft laut Dr. Kopton „noch lange beschäftigen.“ Aus diesem Grund ist es für die IHK Schwaben wichtig, vor allem Frauen mit Familie in die Berufe zu holen, Jugendliche gut auszubilden und die ältere Generation auf dem Arbeitsmarkt zu halten. Abgesehen von mangelnden Fachkräften sind die steigenden Energie- und Rohstoffpreise ein großer Angstfaktor in der Wirtschaft. „Trotz Energiewende und steigenden Rohstoffpreisen muss die Wirtschaft wettbewerbsfähig bleiben“, fordert Dr. Andreas Kopton. 64 % der befragten Unternehmen sehen die Kosten für Energie und Rohstoffe als Risiko in naher Zukunft. Aber auch die Staatsschulden-Krise stimmt die Unternehmen ängstlich, auch wenn sie sich derzeit nicht auf die Wirtschaft auswirkt.