B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
IHK: Sportartikelfachmarkt schadet Innenstadt
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
IHK Schwaben

IHK: Sportartikelfachmarkt schadet Innenstadt

 Die IHK Schwaben sieht die Ansiedlung des Sportartikelmarktes als Gefahr für die Innenstadt, Foto: Gabi Schoenemann/pixelio.de

Der Sportartikelfachmarkt Decathlon darf sich in Augsburg Lechhausen ansiedeln. Die Regierung von Schwaben hat grünes Licht für die französische Firma gegeben, allerdings mit einer reduzierten Verkaufsfläche. Diese ändert jedoch nichts an den Befürchtungen der IHK Schwaben, dass diese Ansiedlung der Augsburger Innenstadt schaden wird. 

Jetzt steht es fest: Die französische Firma Decathlon darf im Augsburger Stadtteil Lechhausen ihren Sportartikelfachmarkt eröffnen. Grünes Licht hierzu gab die Regierung von Schwaben im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens. Die IHK Schwaben hat bereits im letzten Jahr ihre Bedenken hierzu geäußert und sich in einer Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren gegen den Standort des Sportartikelfachmarktes nördlich der Bürgermeister-Wegele-Straße ausgesprochen (wir berichteten). „Trotz der reduzierten Verkaufsfläche, die wir als Teilerfolg ansehen, hat sich an unserer Beurteilung im Kern nichts geändert“, stellt Marcus Vorwohlt, innenstadtpolitischer Sprecher der IHK Regionalversammlung Augsburg-Stadt, fest.

Folgende Argumente führt die IHK Schwaben für ihre unverändert ablehnende Haltung an:

  • Das Konzept widerspricht dem Einzelhandelsentwicklungskonzept und zieht Kaufkraft und Frequenz aus der zu vitalisierenden Innenstadt ab.
  • Der Standort Bürgermeister-Wegele-Straße ist dezentral und städtebaulich nicht integriert.
  • Das geplante Einzugsgebiet wirkt sich nachhaltig auf die vorhandenen Strukturen auch im räumlichen Umfeld umliegender Zentren aus.
  • Die verkehrliche Anbindung besonders durch den Öffentlichen Personennahverkehr wirft Probleme auf.
  • Die Ansiedlung ist mit der Idee der nördlich der Bürgermeister-Wegele-Straße verorteten Umweltmeile nicht vereinbar.

Innenstadtumbau und Neuandsiedlung ohne gemeinsamen Nenner

„Mit dem Projekt Augsburg City unternimmt die Stadt große und im Kern auch richtige Anstrengungen zur Wiederbelebung der Innenstadt. Die Ansiedlung eines Kundenmagneten am Stadtrand zieht dagegen Frequenz aus der Kernstadt ab. Beide Entscheidungen sind nicht miteinander vereinbar. Sportartikel sind ein innenstadtrelevantes Sortiment, das nicht an den Stadtrand gehört. Die Entscheidung ist ein falsches Signal zum falschen Zeitpunkt.“, so Vorwohlt abschließend.