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IHK Schwaben warnt vor „D-Day“ wegen „giftigem Krisencocktail“
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Konjunkturumfrage

IHK Schwaben warnt vor „D-Day“ wegen „giftigem Krisencocktail“

Archivbild. Dr. Marc Lucassen und Dr. Andreas Kopton während des IHK-Konjunkturgesprächs. Foto: B4BSCHWABEN.de
Archivbild. Dr. Marc Lucassen und Dr. Andreas Kopton während des IHK-Konjunkturgesprächs. Foto: B4BSCHWABEN.de

Lieferketten brechen ab, der Fachkräftemangel ist stärker denn je und die Energieversorgung ungewiss: Ein gefährlicher Mix für die Wirtschaft. Wie groß die Sorgen sind, zeigt die jüngste Konjunkturumfrage der IHK Schwaben.

An einem grauen Vormittag hält Dr. Marc Lucassen „trübe Aussichten“ sowohl für das Wetter als auch den Mittelstand fest. Denn der Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben sieht Unternehmen einer „existenziellen Bedrohung“ ausgesetzt. Zeitgleich wirken problematische Kriseneffekte auf den weltweiten Handel, mit noch unbekanntem Ausgang. Nicht nur materielle Ressourcen werden dadurch knapp – auch Optimismus, Investitionsbereitschaft und Vertrauen schwinden. Das gehe aus der jüngsten Unternehmerbefragung seines Arbeitgeberverbandes hervor.

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Was könnte die Krise verschärfen?

Durch Inflation sowie steigende Energiekosten prognostiziert Lucassen einen stetig sinkenden Konsum. Wie schon im Frühjahr, gehen die derzeitige Erwartungshaltung und Geschäftslage in den Ergebnissen der Konjunkturumfrage daher deutlich auseinander. Die bereits zugespitzte Situation könne sich zudem schlagartig verschlimmern. Unter anderem bahne sich mit dem Erdgas produzierten Kraftzusatzstoff AdBlue ein folgenschwerer Mangel an. Selbst die Medikamentenproduktion sei durch die Behandlung mit Salzsäure gefährdet. Durch geopolitische Entwicklungen zeichne sich außerdem eine Deglobalisierung ab.

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Steht der „D-Day“ bevor?

Mit einer verringerten Inlandsnachfrage und abgekoppelten Märkten, stellt der Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben die Abwanderung von Unternehmen in Aussicht. Sollten sich zusätzlich Szenarien der unzureichenden Energieversorgung bewahrheiten, prophezeit Lucassen den „Deindustrialisierungstag“. Dieser müsse von der Bundesregierung schnellstmöglich verhindert werden. Das angekündigte Entlastungspaket komme hierfür aber zu spät. „Im März brauchen wir möglicherweise keine Hilfen mehr, weil es dann schon zu spät ist“, warnt Kopton deshalb. Sein Unmut über die Zögerlichkeit in Berlin ist aber nicht die einzige Regierungskritik.

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Unternehmerischer Mut nimmt ab

Auch als Optimist falle es dem IHK Schwaben Präsidenten schwer die Zuversicht beizubehalten. So musste er aus den Umfragewerten feststellen, dass die Investitionsbereitschaft rapide sinkt. Für ihn ein entscheidender Gradmesser: „Ein Unternehmer, der investiert, glaubt an die Zukunft und hat Hoffnung die dafür genutzten Mittel zu amortisieren.“ Doch selbst, wer momentan Geld in die Hand nehme, denke dabei nicht mehr an Wachstum. Um Geschäftsbetriebe zu erhalten, fließen die meisten Investitionen in die Ersatzbeschaffung. Die dafür ursächliche Energiekrise, sei für Kopton auch einer politischen Ideologie geschuldet. Er fordert daher ein Umdenken bei Atomkraft, Fracking und Braunkohle. Sonst stünden schon bald schnellere Entlastungen bevor – durch die Kürzung von Personaletats.

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