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IHK Schwaben: Unternehmer mit Standort Schwaben zufrieden
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IHK Schwaben

IHK Schwaben: Unternehmer mit Standort Schwaben zufrieden

 Peter Saalfrank, Christine Neumann und Dr. Peter Lintner. Foto: B4B SCHWABEN

IHK Schwaben erfährt durch ihre Umfrage zu den Themen Standortattraktivität und Wirtschaftsförderung, dass Schwaben im Gesamten ein positives Bild bietet. Die meisten schwäbischen Unternehmen sind zufrieden mit ihrem Standort, es gibt jedoch Verbesserungspotential.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Die IHK Schwaben-Umfrage zur Standortattraktivität und zur Wirtschaftsförderung bringt erfreuliche Ergebnisse. Im Gesamtbild sind schwäbische Unternehmen zufrieden mit ihrem Standort und wünschen sich nur in wenigen Bereichen Veränderungen. Solche Bereiche sind zum Beispiel eine Verbesserung der Breitbandverbindung und wettbewerbsfähige Strompreise.

Die Standortzufriedenheit ist in den letzten 15 Jahren gestiegen

„Insgesamt geben die schwäbischen Unternehmen ihren Standorten durchwegs gute Bewertungen. 89 Prozent zeigen sich zufrieden oder sehr zufrieden. Das ist ein gutes Signal für Schwaben, aber gleichzeitig bedeutet es auch, dass wir in unseren Anstrengungen um optimale Standortbedingungen nicht nachlassen dürfen“, so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. Im Gesamten zeigt die Umfrage also ein positives Bild der Unternehmen. Besonders im Raum Augsburg konnte eine Verbesserung der Standortbeurteilung beobachtet werden. Bei der letzten Umfrage zum Thema vor ungefähr 15 Jahren äußerten sich noch 20 bis 30 Prozent negativ zum Wirtschaftsstandort Augsburg. Nun sind nur noch 6 Prozent nicht zufrieden und 10 Prozent  weniger zufrieden. Im Vergleich zu den anderen Regionen ist im Süden und Westen Schwabens ein leichter Positivtrend zu erkennen. Als ursächlich dafür sieht die IHK Aspekte der Verkehrserschließung und die jeweilige Wirtschaftsstruktur.

Schwaben bleibt Produktionsstandort

Bei der Standortzufriedenheit nach Wirtschaftszweigen zeigt sich, dass besonders die Branchen der Industrie und des Handels zufrieden sind. Die Industrie als einer der stärksten Wirtschaftszweige Schwabens äußert sich mit 90 Prozent als zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrer Standortwahl. Hier zeigt sich auch, wie Saalfrank betont, dass Schwaben und damit besonders Augsburg ein Produktionsstandort ist. Ein weiteres Bekenntnis, dass Schwaben ein Produktionsstandort ist, zeigt sich an den Investitionsplänen der Industrieunternehmen. Ganze 37 Prozent planen umfangreiche Investitionen in ihren Unternehmen. Branchenunabhängig möchten 28 Prozent in ihren Betrieb investieren oder diesen erweitern.

Nur 13 Prozent erkennen eine Verschlechterung ihres Standortes in den letzten 3 Jahren

Außerdem enthielt die Befragung auch, wie sich für die Unternehmen die Qualität des Standortes in den letzten 3 Jahren verändert hat. 21 Prozent gaben hierbei an, dass sich die Qualität ihres Standortes verbessert hat. Weitere zwei Drittel konnten keine nennenswerte Veränderung beobachten. Und nur 13 Prozent erkennen eine Verschlechterung ihres Standortes. Mit 24 Prozent die über eine Verschlechterung klagen, liegt der Verkehr weit über dem Durchschnitt. Sie haben mit Problemen wie Kostenstrukturen, Konkurrenz aus dem Ausland und großen Bürokratielasten zu kämpfen. Jedoch sieht die IHK darin kein Schwaben internes, sondern ein deutschlandweites Problem. Hingegen entlang der Verkehrsachse A8, also in der Region Donau-Iller und im Wirtschaftsraum Augsburg, fällt eine insgesamt positivere Entwicklung der Standortzufriedenheit auf. 

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Bei der Breitbandversorgung gibt es Nachholbedarf

Großen Handlungsbedarf sehen die befragten Unternehmen besonders bei der Breitbandinfrastruktur. Diese hat in Schwaben noch einen langen Weg vor sich, bis die Betriebe diese als gut oder sogar sehr gut beschreiben würden. Saalfrank betont die Wichtigkeit einer guten Breitbandinfrastruktur: „Gerade beim Ausbau der Breitbandnetze und einer wirtschaftsverträglichen Ausgestaltung der Energiewende setzt sich die IHK Schwaben für die Interessen der schwäbischen Wirtschaft mit Nachdruck ein. Kommunen, die beim Breitband-Ausbau nichts tun, müssen damit rechnen, bei Standortentscheidungen künftig benachteiligt zu werden. Denn Unternehmen ist der Breitband-Anschluss mittlerweile genauso wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung. In Punkto Energieversorgung ist die klare Botschaft, dass die Unternehmen Versorgungssicherheit zu einem wettbewerbsfähigen Preis brauchen.“

„Lehre mach Karriere“ hilft bei der Gewinnung von Fachkräften

Ähnlich verhält es sich beim aktuellen Angebot an Fachkräften, insbesondere im Bereich der höheren beruflichen Qualifikationen wie Facharbeiter, Techniker oder Meister. „Deshalb haben wir das Aktionsprogramm ‚Lehre macht Karriere‘ gestartet, mit dem wir die Unternehmen bei der Gewinnung von dual ausgebildeten Fach- und Führungskräften von morgen unterstützen“, erklärt Saalfrank.  Abschließend erhoffen sich die Unternehmen besonders beim Abbau bürokratischer Hemmnisse Unterstützung von den Kommunen oder anderen wirtschaftsfördernden Akteuren.