Pilotprojekt

IHK Schwaben startet Online-Lehrgang „Digitale Kompetenz“

Kultusstaatssekretärin Caroline Trautner gibt den Startschuss für das Projekt bei KUKA. Foto: IHK Schwaben
Staatssekretärin Carolina Trautner gab heute bei der KUKA AG den Startschuss für das in Bayern einzigartige Pilotprojekt. Damit sollen Auszubildende und Facharbeiter zum Thema Digitalisierung geschult werden.

Am 4. Juni startete Bayerns Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner im Ausbildungszentrum der KUKA AG in Augsburg das innovative digitales Lernprogramm zur Vermittlung digitaler Grundkenntnisse. Das Programm wurde für Auszubildende und Facharbeiter der IHK Schwaben entwickelt. Mit dem Pilotprojekt Zusatzqualifikation „Digitale Kompetenz“ hat die IHK Schwaben als erste IHK in Bayern Lernvideos eingeführt. Damit soll das Basiswissen rund um die Digitalisierung für Auszubildende und Facharbeiter aller Fachrichtungen im Rahmen einer Zusatzqualifikation gefördert werden.

Mitarbeiter auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten

„Wirtschaft 4.0 braucht Bildung 4.0. Deshalb gehen wir sowohl bei der Wissensvermittlung als auch bei der abschließenden Tablet-Prüfung neue Wege“, erklärte Oliver Heckemann, Geschäftsbereichsleiter Bildung der IHK Schwaben. Staatssekretärin Carolina Trautner betonte: „Wir wollen unsere Auszubildenden und Fachkräfte optimal auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten. Der neue Online-Lehrgang der Industrie- und Handelskammer Schwaben für die Zusatzqualifikation ‚Digitale Kompetenz‘ leistet hierfür einen wichtigen Beitrag. Die Auszubildenden und Facharbeiter können mit den Möglichkeiten der digitalen Medien nachhaltig und praxisnah Wissen erwerben. Ich danke der Industrie- und Handelskammer Schwaben und den Unternehmen in der Region sowie allen Ausbildern und Berufsschullehrkräften für ihr großartiges Engagement. Aus- und Weiterbildung sind der Schlüssel für den Erfolg Bayerns im internationalen Wettbewerb!“

Digitale Kompetenz ist eine notwendige Schlüsselqualifikation

„Digitale Kompetenz ist ganz klar eine Schlüsselqualifikation, die vermittelt werden muss. Hier ziehen wir mit Politik und Bildungseinrichtungen an einem Strang. Wir arbeiten in verschiedenen Gremien mit und bringen unser Know-how und unsere Erfahrung in konkrete Lehrkonzepte ein, wie zum Beispiel bei der Zusatzqualifikation Digitale Kompetenz der IHK Schwaben. So ist es besonders erfreulich, dass das Lernprogramm im KUKA Ausbildungszentrum feierlich an den Start gegangen ist“, so Dr. Frank Weinand, Personalleiter DACH-Region, KUKA.

Digitale Prüfung ab Februar 2019 möglich

Mehr als 370 Teilnehmer – davon über die Hälfte Auszubildenden – aller Branchen aus dem gesamten IHK-Bezirk haben sich für das kostenlose Pilotprojekt Zusatzqualifikation „Digitale Kompetenz“ angemeldet und werden in den nächsten acht Monaten mit rund 40 Lernvideos à maximal 15 Minuten, sogenanntes kurzes, aber intensives Microlearning, die theoretischen Lerninhalte vermittelt. Oliver Heckemann: „Parallel gefordert sind die Ausbilder in den Unternehmen: Sie betreuen mit dem Kursteilnehmer die praktische Wissensvermittlung auf Basis eines betrieblichen Projekts mit digitalem Charakter. Erstmals ab Februar 2019 kann bei der IHK Schwaben eine digitale Prüfung abgelegt werden.“

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Am 4. Juni startete Bayerns Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner im Ausbildungszentrum der KUKA AG in Augsburg das innovative digitales Lernprogramm zur Vermittlung digitaler Grundkenntnisse. Das Programm wurde für Auszubildende und Facharbeiter der IHK Schwaben entwickelt. Mit dem Pilotprojekt Zusatzqualifikation „Digitale Kompetenz“ hat die IHK Schwaben als erste IHK in Bayern Lernvideos eingeführt. Damit soll das Basiswissen rund um die Digitalisierung für Auszubildende und Facharbeiter aller Fachrichtungen im Rahmen einer Zusatzqualifikation gefördert werden.

Mitarbeiter auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten

„Wirtschaft 4.0 braucht Bildung 4.0. Deshalb gehen wir sowohl bei der Wissensvermittlung als auch bei der abschließenden Tablet-Prüfung neue Wege“, erklärte Oliver Heckemann, Geschäftsbereichsleiter Bildung der IHK Schwaben. Staatssekretärin Carolina Trautner betonte: „Wir wollen unsere Auszubildenden und Fachkräfte optimal auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten. Der neue Online-Lehrgang der Industrie- und Handelskammer Schwaben für die Zusatzqualifikation ‚Digitale Kompetenz‘ leistet hierfür einen wichtigen Beitrag. Die Auszubildenden und Facharbeiter können mit den Möglichkeiten der digitalen Medien nachhaltig und praxisnah Wissen erwerben. Ich danke der Industrie- und Handelskammer Schwaben und den Unternehmen in der Region sowie allen Ausbildern und Berufsschullehrkräften für ihr großartiges Engagement. Aus- und Weiterbildung sind der Schlüssel für den Erfolg Bayerns im internationalen Wettbewerb!“

Digitale Kompetenz ist eine notwendige Schlüsselqualifikation

„Digitale Kompetenz ist ganz klar eine Schlüsselqualifikation, die vermittelt werden muss. Hier ziehen wir mit Politik und Bildungseinrichtungen an einem Strang. Wir arbeiten in verschiedenen Gremien mit und bringen unser Know-how und unsere Erfahrung in konkrete Lehrkonzepte ein, wie zum Beispiel bei der Zusatzqualifikation Digitale Kompetenz der IHK Schwaben. So ist es besonders erfreulich, dass das Lernprogramm im KUKA Ausbildungszentrum feierlich an den Start gegangen ist“, so Dr. Frank Weinand, Personalleiter DACH-Region, KUKA.

Digitale Prüfung ab Februar 2019 möglich

Mehr als 370 Teilnehmer – davon über die Hälfte Auszubildenden – aller Branchen aus dem gesamten IHK-Bezirk haben sich für das kostenlose Pilotprojekt Zusatzqualifikation „Digitale Kompetenz“ angemeldet und werden in den nächsten acht Monaten mit rund 40 Lernvideos à maximal 15 Minuten, sogenanntes kurzes, aber intensives Microlearning, die theoretischen Lerninhalte vermittelt. Oliver Heckemann: „Parallel gefordert sind die Ausbilder in den Unternehmen: Sie betreuen mit dem Kursteilnehmer die praktische Wissensvermittlung auf Basis eines betrieblichen Projekts mit digitalem Charakter. Erstmals ab Februar 2019 kann bei der IHK Schwaben eine digitale Prüfung abgelegt werden.“

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